Eine Kulturlandschaft will bleiben, wo sie hingehört: nach Europa

Klausenburg – Regionalpatrioten in Nordwest-Siebenbürgen aufgepasst: im Café des Küchengebäudes vom Bánffy-Schloss in Bon]ida findet Freitagnachmittag, am 21. März, von 14 bis 16 Uhr ein garantiert bebildeter Gruppen-Vortrag mit Aufforderung zum Erzählen persönlicher Erinnerungen statt, die so weit wie möglich in das 20. Jahrhundert hineinreichen sollen. Privatdozentin Diana Drăgan-Chirilă sowie Promotions-Studentin Daria Langa von der Universität für Kunst und Design Klausenburg/Cluj-Napoca, der 1980 in Miercurea Ciuc geborene und heute in Budapest lebende Künstler Szigeti Csongor und Biologe Szabó D. Zoltán, eben erst seit Februar für die global werbende Nichtregierungsorganisation World Wildlife Fund (WWF) in Rumänien tätig, haben der Stiftung Transylvania Trust zugesagt, einer Begegnung mit Einwohnern von Bonțida ihre fachkundige Moderation zu leihen und das Sammeln von Rückblenden aus erster Hand an die natürlich gewachsene wie bestätigte Umwelt des Dorfes am Kleinen Somesch/Someșul Mic in naher und mittlerer Zukunft artistisch zu verwerten. Endzweck ist die Beteiligung an der Erstellung eines digitalen Archivs, das sich als Landkarte vom Naturerbe der Europäischen Union verstanden wissen möchte, seit Jahresanfang 2024 von Italien bis Finnland und Portugal bis Rumänien in Arbeit steht und laut Plan im Januar 2027 unter dem einschließlich klimapolitisch begründeten Projekt-Titel „Co-Vision“ abgeschlossen werden soll. Der Eintritt zum Vortrag und Gespräch mit EU-Förderung im Café vom Bánffy-Schloss zu Bon]ida, wo auch König Charles III. von England gelegentlich als einkehrender Prinz von Wales das Gästebuch signiert hat, ist frei.