Ioana Cristina Casapu liest im Goethe-Institut

Foto: privat

Bukarest – Am Freitag, 11. September, steht eine interessante Lesung in Bukarest an. Denn die Autorin Ioana Cristina Casapu präsentiert um 18.30 Uhr ihr Buch „Berliner Tagebuch. Die Geschichte meiner inneren Mauer“, auf Deutsch und auf Rumänisch in der Bibliothek des Goethe-Instituts. Dabei hat die Lesung einen besonderen Twist.

Die Autorin hat das Buch nämlich im Original auf Rumänisch geschrieben. Ihr Buch erschien bisher aber nur auf Deutsch im Jahr 2025 im KLAK Verlag (übersetzt von Gundel Große). Im Bukarest ist nun beides zu hören: Die deutsche Übersetzung und der rumänische Originaltext, welcher noch dazu im Bukarester Goethe-Institut entstand.

Zwischen 2019 und 2023 veröffentlichte Ioana Cristina Casapu auf D-LITE, der ehemaligen Plattform für zeitgenössische rumänische und deutsche Literatur des Goethe-Instituts, eine Reihe von Texten unter dem Titel „Jurnal de Berlin“. Die später in Berliner Tagebuch zusammengeführten 24 Essays begleiten die Erfahrungen der Autorin in Berlin über einen Zeitraum von zehn Jahren, so die Veranstalter.

Die Autorin und Kuratorin Ioana Cristina Casapu lebt nämlich in Berlin. 2016 debütierte sie mit dem Roman „Deviații de Stereo“. In ihrer literarischen und kuratorischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Themen wie Migration, Identität, Feminismus und Zugehörigkeit im zeitgenössischen Europa.

Migration und Zugehörigkeit sind auch Themen, die insbesondere Cristina Zanfirescu interessieren. Sie wird den Abend moderieren. Sie arbeitet im Bereich Kommunikation und Kulturprojekte und verfügt über langjährige Erfahrung im deutsch-rumänischen Kulturbereich. In naher Zukunft wird sie in einem Porträt in der ADZ vorgestellt.