Kontinuierlich negatives Bevölkerungswachstum

Reschitza – Laut Nationalem Statistikinstitut INS wurden in Rumänien im Januar 2025 12.755 Neugeborene registriert. Das waren um 7,2 Prozent weniger als im Januar 2024 (13.743) und um 6,9 Prozent mehr als im Dezember 2024 (11.937 Lebendgeburten). Im Banater Bergland stieg die Zahl der Geburten im Januar 2025 zwar gegenüber dem Dezember 2024 um 7,2 Prozent (von 111 auf 119), lag aber um 16,8 Prozent unter der Geburtenzahl vom Januar 2024 (143). Damit steht das Banater Bergland nach wie vor im Untergeschoss der Hierarchie der Landeskreise, an drittletzter Stelle, vor Tulcea (112 Geburten im Januar) und Mehedinți (115). Die höchste Geburtenrate des Vorjahres gab es im Banater Bergland im August 2024 mit 172 Neugeborenen.

Im Januar 2025 hat die Institution zur Bevölkerungsübersicht der Präfektur Karasch-Severin im Banater Bergland 381 Todesfälle registriert, um 21 Prozent (66) mehr als im Dezember 2024 und um 81 (+27 Prozent) mehr als im Jahr 2024. Auf Landesebene lag die Zahl der Todesfälle im Januar 2025 um 9,5 Prozent höher als im Dezember 2024. 

Sowohl auf Landesebene (- 10.845) als auch im Banater Bergland/Karasch-Severin (- 262) war das natürliche Bevölkerungswachstum negativ: es starben mehr Landesbwohner als geboren wurden. Wenn allerdings auf Landesebene das Verhältnis zwischen Todesfällen und Geburten 1,9 zu 1 war, so lag es im Banater Bergland bei 3,2 zu 1. Seit 1990 ist die Bevölkerung des Banater Berglands (allerdings nicht nur wegen des negativen natürlichen Bevölkerungswachstums, mehr noch wegen Binnenwanderungen und Emigration) um über 125.000 Einwohner geschrumpft. 

Dass die Bevölkerungszahl des Banater Berglands seit Jahrzehnten kontinuierlich schrumpft, beweist ein Blick auf die Statistiken von INS und des früheren Kreisamts für Statistik: 1977 lebten im Banater Bergland 385.577 Bewohner. 1992, schon auch infolge des Emigrationsschocks 1990-1992, lebten in Karasch-Severin noch 376.347 Einwohner. Danach ging´s schnell abwärts: 333.657 Einwohner (2002), 295.579 (2011), und bei der letzten INS-Volkszählung 2022 noch 246.588 Einwohner.