Reschitza – Das städtische Notfallkrankenhaus von Karansebesch, SMUC, das zweitgrößte Krankenhaus des Banater Berglands, muss seine Bettenzahl von 388 um 70 (18 Prozent) verringern. Dies aufgrund einer Vorgabe des Gesundheitsministeriums, MS. Laut Dr. Ana-Maria Popescu, der medizinischen Leiterin des Krankenhauses, werden nur jene Abteilungen betroffen sein, deren Betten in der Regel unterbelegt sind – das heißt, wo die Bettenbelegung im langjährigen Durchschnitt keine 55 Prozent erreicht.
Die Entscheidung fiel in diesen Tagen auch aufgrund einer Aussprache zwischen der Leitung des Krankenhauses, SMUC, und der Krankenversicherungskasse des Landeskreises Karasch-Severin, CJAS, sowie der Gesundheitsdirektion, DSP, des Banater Berglands. Die Leitung des Krankenhauses von Karansebesch sah sich bemüßigt, zu unterstreichen, dass die Maßnahme der Streichung von Krankenhausbetten landesweit angewandt wird, aufgrund einer Entscheidung der Regierung Bolojan und des damals von der PSD gestellten Gesundheitsministers Alexandru Rogobete.
In Karansebesch sind jene Abteilungen betroffen, deren Betten meist zwischen 40 und 50 Prozent belegt sind. 2025 waren sie im Durchschnitt nur zu 42 Prozent belegt. Das angestrebte Ideal sollte sein, mindestens 55 Prozent der vorhandenen Betten zu belegen. Der Vorschlag der Verringerung der Betten in den weniger beanspruchten Krankenhausabteilungen ist von der Krankenhausleitung dem Gesundheitsministerium übermittelt worden.
Von dort stehe noch eine Antwort aus – was beim Chaos auf Regierungsebene in Bukarest kein Wunder ist. Um die 60 Prozent Bettenbelegung und darüber gibt es in Karansebesch in den Abteilungen Chirurgie, Lungenheilkunde, chronische Krankheiten und Psychiatrie. Gegenwärtig sei man laut Dr. Ana-Maria Popescu bemüht, mit der Krankenversicherungskasse Karasch-Severin eine Erhöhung der Zahl der verrechenbaren Ein-Tages-Internierungen auszuhandeln, denn seit Jahren wird nur ein Teil davon dem Krankenhaus verrechnet.




