Kreis Maramuresch setzt auf grenzüberschreitende Entwicklung

Neustadt – Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Rumänien, Ungarn, der Slowakei und der Ukraine erhält einen weiteren bedeutenden Impuls. Am Mittwoch fand im Verwaltungssitz von Neustadt/Baia Mare ein wegweisendes Schulungsseminar zur Umsetzung des Programms Interreg VI-A NEXT 2021-2027 statt. Mit einer Finanzierung von 50 Millionen Euro im ersten Förderaufruf stellt das Programm eine einzigartige Gelegenheit für die Entwicklung des Kreises und der gesamten Nordwestregion dar.
Die Veranstaltung wurde vom Kreisrat Maramuresch in Zusammenarbeit mit dem gemeinsamen Technischen Sekretariat des Programms organisiert. Zu den Teilnehmenden gehörten Vertreter regionaler und lokaler Behörden, Projektverantwortliche sowie Entscheidungsträger aus verschiedenen Bereichen. Ziel ist es, gezielte Projekte zur Klimaanpassung, zum Schutz der Biodiversität, zur Verbesserung des Gesundheitswesens und zur Stärkung der grenzüberschreitenden Kooperation zu fördern.

Gabriel Zetea, Präsident des Kreisrats Maramuresch, hob in seiner Rede die enorme Bedeutung dieses Programms hervor und würdigte das Engagement der lokalen Verwaltungseinheiten. Dabei hob er vor allem die 17, von Verwaltungen im Kreis erreichten Projekte hervor.
Die Veranstaltung stieß insgesamt auf großes Interesse, sowohl bei politischen Entscheidungsträgern als auch bei Projektverantwortlichen und künftigen Antragstellern. Besonders gelobt wurde die Unterstützung, die das Programm lokalen Initiativen bietet und somit die Region Maramureș nachhaltig stärkt.