Temeswar – Die Ausstellung „Die Lichter des Caravaggio. Der Anbruch der Moderne in der europäischen Malerei, Meisterwerke aus der Sammlung Roberto Longhi“, erfreute sich Mitte dieser Woche einer großen Zahl an Besuchern.
735 Schüler aus dem ganzen Land sowie Studenten der Fakultät für Kunst und Design an der West-Universität von Temeswar besuchten das Museum am Mittwoch, den 18. Dezember. Dieser absolute Rekord stellt eine Premiere für das Nationale Kunstmuseum Temeswar dar.
„Diese beeindruckende Besucherzahl verlieh dem Museum eine positive Energie, wobei der Enthusiasmus und die Neugier der jungen Menschen ein aufregendes Signal dafür waren, dass die neue Generation den Wert des künstlerischen Erbes zu erkennen und zu schätzen weiß und sich dem Wesen der europäischen Kunst annähern möchte. Der Zustrom junger Menschen, die das innovative Universum von Michelangelo Merisi da Caravaggio entdecken wollen, zeigt nicht nur ihre wachsende Faszination, sondern auch die Bedeutung des Museums als wesentlicher Vektor der kulturellen Bildung, als Ort des Dialogs zwischen den Generationen und der Förderung der Wertschätzung ästhetischer und historischer Werte“, so die Vertreter des Museums. Die Ausstellung, die am 16. November in der „Ioachim Miloia“-Galerie des Nationalen Kunstmuseums Temeswar eröffnet wurde, präsentiert 43 aus Florenz mitgebrachte Werke, die die Reflexionen der Innovation Caravaggios veranschaulichen, die von großen Schöpfern der europäischen Malerei meisterhaft übernommen wurden. Die Ausstellung selbst stellt einen bemerkenswerten Moment in der Karriere des Nationalen Kunstmuseums Temeswar dar, indem sie zum ersten Mal in Rumänien eines der Originalgemälde Caravaggios, den von einer Eidechse gebissenen Jungen, zusammen mit anderen Meisterwerken aus der Barockzeit präsentiert, von Künstlern aus seinem Einflussbereich, wie Lorenzo Lotto, Juseppe Ribera, Gian Battista Caracciolo, Dirck van Baburen, Mattia Preti u.a.
Die Ausstellung „Die Lichter Caravaggios“ bleibt bis zum 28. Februar 2025 im Nationalen Kunstmuseum zu sehen. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der Fondazione di Studi di Storia dell’Arte Roberto Longhi in Florenz und Civita Mostre e Musei in Rom organisiert und wird vom Temescher Kreisrat finanziert. Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft der Kulturministerien von Rumänien und Italien.