Reschitza kauft 14 weitere E-Busse

Reschitza – Seit Einführung des regelmäßigen Straßenbahnverkehrs am 20. Dezember 2024 und des Komplementär- bzw. Anschlussverkehrs an die Straßenbahn mit elektrisch betriebenen Großraum- und Kleinbussen ist Reschitza zwar schon im Wesentlichen eine „grüne“ Stadt geworden, doch kauft die Stadt nun 14 weitere Busse mit Elektroantrieb an, um auch die Vororte und das bergige Umfeld damit im Nahverkehr zu bedienen.

Eine der geplanten Buslinien soll den regelmäßigen Verkehr bis Franzdorf sichern, wo eine Aufladestation für die Busse gebaut wird. Der Franzdorf-Bus wird die Ortschaft bergaufwärts durchqueren, bis zur entstehenden Talstation der Gondel, die zum Semenik-Plateau ins vom Kreisrat Karasch-Severin, der Stadt Reschitza und der Gemeinde Franzdorf ausgebaute Ski- und Feriengebiet hinaufführt. Es wird einen Pendelverkehr zwischen der Endhaltestelle im Stawilla-Viertel und der Talstation der Gondel geben. Die Busse werden im 30-Minuten-Takt rauf und runter verkehren.

„Das Rathaus Reschitza wird mit den 14 neuen E-Bussen sowohl die eingemeindeten Vororte Marginea, Länd, das Stadtviertel Moroasa usw. bedienen, aber auch den Pendelverkehr Richtung Gemeinde Franzdorf und Semenik-Plateau sichern“, heißt es in einem Kommuniqué des städtischen Nahverkehrsunternehmens TUR. Das Prozedere des Ankaufs laufe bereits und sei in der Phase des Vergleichs und Abwägens der Angebote, sagte TUR-Direktor Laurențiu Stanciu. Derselbe: „Die Initiative zu diesem weiteren Ankauf von E-Bussen kommt von der Kommunalverwaltung. Einerseits geht es um die Verbesserung des Nahverkehrs zu den Peripherien der Stadt, andererseits um die Erleichterung des Erreichens der rund um die Stadt liegenden touristischen Ziele. Vor allem im Raum Franzdorf/Văliug. Wir wünschen uns eine durch den Nahverkehr umweltfreundlich und nachhaltig gut vernetzte Stadt.“

Reschitza ist bereits 2024 von der Nationalen Agentur für Umweltschutz ANPM aufgrund ihrer Messungen zur Stadt Rumäniens mit der saubersten Luft erklärt worden. Die Stadt möchte aber auch vorbildlich sein in nachhaltigem und umweltfreundlichem Nahverkehr, um mittels ihres Angebots der nachhaltigen umweltfreundlichen Mobilität, ohne Zwang möglichst viele Autobesitzer zu überzeugen, auf die Nahverkehrsmittel der Stadt umzusteigen. Bisherigen Daten zufolge, die einen stetigen Anstieg der gebuchten Bus- und Straßenbahnkarten nachweisen, scheint dies zu gelingen, bzw. scheint die Stadt auf dem besten Weg dahin zu sein.