Schule-im-Museum-Programm wird weitergeführt

Hermannstadt - Im März 2025 hat das Bürgermeisteramt Hermannstadt/Sibiu in Partnerschaft mit verschiedenen musealen Einrichtungen in der Stadt das Programm „Die Schule im Museum“ ins Leben gerufen. Das Projekt wurde als landesweite Premiere konzipiert, um einen Teil des Unterrichts (wie beispielsweise Geschichte oder Klassenstunde) direkt in die Museumsräume der Stadt zu verlegen. In den zwei Jahren, in denen das Projekt durchgeführt wurde, haben insgesamt 9500 Schüler an diesem teilgenommen.

Im Schuljahr 2026/2027 wird das Projekt nicht nur weitergeführt, sondern auch erweitert. Insgesamt soll das Bürgermeisteramt das Vorhaben mit 575.750 Lei finanzieren. Vier Einrichtungen werden im nächsten Schuljahr Teil der Maßnahme sein: das Samuel-von-Bruken-thal-Nationalmuseum, das ASTRA-Freilichtmuseum, die ASTRA-Kreisbibliothek und das Begegnungs- und Kulturzentrum „Friedrich Teutsch“.

Der größte Betrag, 183.750 Lei, ist für die Zusammenarbeit mit dem Brukenthal-Nationalmuseum vorgesehen. Der Nationale Museumskomplex ASTRA soll höchstens 171.500 Lei erhalten, das Teutsch-Haus 122.500 Lei und die Kreisbibliothek 98.000 Lei. Die Finanzierung richtet sich nach der Anzahl der Schüler, die an den Besuchen teilnehmen. Das Programm richtet sich an Schüler der Klassen 0 bis 12 aus den staatlichen Schulen in der Stadt. Für das Schuljahr 2026–2027 sieht die Dokumentation die Finanzierung für maximal 24.500 Schüler vor, wobei jeder Schüler Anspruch auf mindestens einen Museumsbesuch hat.

Geschichtsunterricht, Klassenstunden oder andere Aktivitäten aus dem Lehrplan können in den Räumlichkeiten der Museen stattfinden. Die teilnehmenden Kultureinrichtungen verpflichten sich, den Schülern Zugang zu gewähren, Fachpersonal für die museumspädagogische Betreuung bereitzustellen, mindestens eine thematische Führung anzubieten und die für die Aktivitäten erforderlichen Materialien bereitzustellen.