Stunde der Erde = Earth Hour

Foto: Erwin Josef Țigla

Am 22. März, um 20.30 Uhr haben Tausende Städte rund um die Welt für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten ausgeschaltet, Millionen von Menschen machten zu Hause für 60 Minuten die Lichter aus.

Diese globale Aktion, welche vom WWF (World Wide Fund For Nature – eine der größten internationalen Naturschutzorganisationen der Welt) 2007 in Australien gestartet wurde, setzt sich zum Ziel, dass durch das symbolische Ausschalten der Beleuchtung für eine Stunde zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr Ortszeit auf die Energieverschwendung durch unnötige Beleuchtung und anderen Stromverbrauch und auf das Einsparpotential hingewiesen werde. Zu dieser Aktion unter dem Motto „Eine Stunde der Erde, eine Stunde unserer Zukunft – Das Banater Bergland schaltet das Licht aus“ haben das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ bereits seit 19 Jahren (mit Ausnahme in der Pandemie) gemeinsam mit dem Verein „Euroland Banat – Reșița“ (Vorsitzender: Andrei Szabo), aufgerufen.

Genauso wie im vergangenen Jahr wurden auch in diesem Jahr am 22. März, abends, zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr eine Stunde bei Kerzenlicht im Deutschen „Alexander Tietz“-Zentrum Gedichte der Reschitzaer Autoren und nicht nur von diesen vorgetragen. Es wurde unter der Moderation des DFBB-Vorsitzenden in Deutsch, Rumänisch und Französisch vorgelesen. Gelesen haben aus dem eigenen literarischen Schaffen oder aus der Welt der Poesie Andrei Florin Văscuț, Carmen Șulți, Ionel Bota, Nicoleta Surdei, Christian Bistriceanu, Gerhard Chwoika, Bogdan Andrei Mihele, Christina Anișoara Zainea, Anca Darida, Iulian Barbu, Iacob Roman, Stephanie Dupuy und Gheorghe Jurma.

Mit dieser Aktion schloss sich auch das Deutsche „Alexander Tietz“-Zentrum dieser weltweit einzigartigen Aktion an, die uns zum Nachdenken und Handeln für die Zukunft unserer Erde bewegt!