Temescher Kreisrat erweitert den Kreisverkehrsverband

26 weitere Gemeinden treten TRANSTIMIȘ bei

Temeswar – Der Temescher Kreisrat hat am Mittwoch die Aufnahme von 26 neuen Mitgliedern in den Interkommunalen Entwicklungsverband für den Kreisverkehr TRANSTIMIȘ beschlossen. Die Entscheidung gilt als wichtiger Schritt beim Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im Kreis Temesch, nachdem es in den vergangenen Monaten wiederholt Diskussionen über die Zukunft des Kreis- und Metropolverkehrs gegeben hatte.

Zu den neuen Vollmitgliedern gehören die Städte Hatzfeld/Jimbolia und Rekasch/Rekaș sowie die Gemeinden Gilad/Ghilad, Bukowatz/Bucovăț, Ketscha/ Checea, Nitzkydorf/Nițchidorf, Gier/Giera, Neupetsch/Peciu Nou, Großjetscha/Iecea Mare, Großremete/Remetea Mare, Tschanad/Cenad, Marienfeld/Teremia Mare, Perjamosch/Periam, Pesak/Pesac, Rittberg/Tormac, Djulwes/Giulvăz, Großkomlosch/Comloșu Mare, Triebswetter/Tomnatic, Gottlob, Lowrin/Lovrin, Türkisch Sakosch/Sacoșu Turcesc, Liebling, Altbeba/Beba Veche, Lenauheim, Tolwad/Livezile und Banlok/Banloc. Die jeweiligen Gemeinderäte hatten dem Beitritt bereits zuvor zugestimmt.

Mit der Erweiterung kann TRANSTIMIȘ künftig auch in diesen Ortschaften öffentliche Verkehrsdienste organisieren. Ein konkreter Fahrplan oder der Starttermin neuer Busverbindungen wurde jedoch noch nicht bekannt gegeben. Strecken, Fahrzeiten und Taktung sollen zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt werden.

Die Entscheidung fällt vor dem Hintergrund der anhaltenden Debatte über die beiden Verkehrssysteme im Kreis Temesch. Während TRANSTIMIȘ vom Temescher Kreisrat getragen wird, verbindet der Metropolverkehrsverband SMTT die Mitgliedsgemeinden mit dem Netz der Verkehrsbetriebe STPT in Temeswar. Besonders kontrovers verlief in diesem Jahr die Entwicklung in Girok. Die Gemeinde hatte sich zunächst für TRANSTIMIȘ entschieden, wechselte nach Kritik an Fahrplänen, Streckenführung und Servicequalität jedoch wieder zum SMTT-System.