Vorrangsprojekte im Berglandhaushalt

Reschitza – Die nahe-zu 490 Millionen Lei, über die das Banater Bergland 2025 als Haushaltsgeld verfügt, sollen in erster Linie für Straßenbauarbeiten ausgegeben werden. Vorrang unter diesen, so Kreisratspräses Silviu Hurduzeu, habe die Fertigstellung der Bergstraße DJ 608 Plugova – Globurău – Costiș – Borugi – Cornereva – Obița – Rusca an den Hängen des Țarcu-Bergstocks, an der die Firma eines Karansebescher PSD-nahen Millionärs schon lange murkst. Eine zweite Bergstraße soll im Südbanat ausgebaut werden, die Kreisstraße DJ 571 Neumoldowa – Cărbunari/Kohldorf – Deutsch-Saska/Sasca Montantă – Ciuchici.

36 Millionen Lei sollen eingesetzt werden für den  Kauf weiterer E-Kleinbusse für den Schülertransport. Das Museum des Banater Montangebiets, der einzige Museumsneubau Rumäniens in der Ceaușescu-Zeit, soll 2025 generalüberholt und wärmegedämmt werden. „Versuchen“ werde man dasselbe – so der Karansebescher Hurduzeu – mit dem Museum für Ethnografie und des Grenzregiments von Karansebesch, das im ehemaligen Sitz des Kommandos des Grenzregiments im Karansebescher Stadtzentrum untergebracht ist – eine Immobilie aus dem 18. Jahrhundert.

Dafür, wie auch noch für andere Ziele im Infrastrukturbereich, sei man auf der Suche nach einer Finanzierungsquelle. In den kommenden vier Jahren ihres Mandats wollen der Kreisrat und sein Präses aber vorrangig die „wunde Stelle“ des Banater Berglands, den Straßenzustand, spürbar verbessern, hieß es auf der jüngsten Tagung des Kreisrats.