Bukarest - Die Züge von CFR in der Region Bukarest verzeichneten vom ersten August 2025 bis zum 1. August 2026 insgesamt Verspätungen von über 392.649 Minuten, was etwa neun Monaten entspricht. Dies berichtet die Nachrichtenseite „Buletin de București“, welche die Informationen angefordert hat. Allein am Nordbahnhof wurden Verspätungen von über 80.800 Minuten, also rund 56 Tagen, registriert, wie CFR Infrastructură dem Blatt mitteilte.
Die Region Bukarest umfasst dabei sowohl die Region Bukarest-Ilfov als auch Landeskreise in der Nähe der Hauptstadt, wie zum Beispiel Dâmbovița, Giurgiu oder Prahova. Grund für die Verspätungen waren zumeist Geschwindigkeitsbegränzungen. Diese haben zu 87.695 Minuten Verzögerung geführt. Moderniesierungsarbeiten haben zudem 79.469 Minuten, Wagonausfälle 11.000 Minuten und Fehlverhalten von Zugpersonal zu 24.763 Minuten. „Das Unternehmen macht die Lokführer für die letzte Kategorie von Verspätungen verantwortlich, da sie die Fahrzeiten angeblich unangemessen verlängert hätten“, so Buletin de București.
Im besagtem Zeitraum sind laut der Eisenbahngesellschaft insgesamt 13.744 Züge gefahren.




