Du bist zwischen 16 und 27 Jahre alt, kannst diesen Text problemlos lesen und schreibst auch gerne selbst auf Deutsch? Dann haben die ADZ und das Goethe-Institut in Bukarest vielleicht genau das richtige Angebot für dich: Den Kurs „Ein Buch über Identität“ für junge Schreibende, bei dem ein gedrucktes Buch entstehen soll.
Für den Kurs ist es jedoch notwendig, auf einem fließendem Niveau Deutsch zu sprechen und zu schreiben, damit man in der Gruppe die Texte besprechen kann und natürlich auch auf Deutsch schreiben kann.
Um mitzumachen, muss man eigentlich nur eines machen: einen Text schreiben. Dieser sollte ungefähr 20.000 Zeichen mit Leerzeichen haben (kleinere Abweichungen sind selbstverständlich möglich; Genre oder Lyrik – alles ist willkommen) und das Thema „Identität“ behandeln. Dieses soll jedoch offen verstanden werden: Es kann um die Identität mit der deutschen Sprache gehen, die Identität in Bukarest/Rumänien, als Mann, als Frau, als etwas anderes, ganz egal. Im Endeffekt soll das Buch all die unterschiedlichen Menschen präsentieren, die in Bukarest oder Umgebung leben und Deutsch sprechen.
Geleitet wird der Kurs vom Autor dieses Textes, von mir, Valentin Brendler. Ich bin Journalist bei der Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien (ADZ) und habe zuvor den angesehenen Studiengang „Literarisches Schreiben“ im Bachelor und Master an der Universität Hildesheim abgeschlossen. Als Autor habe ich außerdem an mehreren Anthologien mitgewirkt und bringe sowohl journalistische als auch literarische Erfahrung in die Arbeit mit jungen Schreibenden ein. Der Kurs entsteht in Zusammenarbeit mit der ADZ. Dadurch wird das Projekt auch journalistisch begleitet und einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt (so wie hier).
Interessierte sollen einen Text bis zum 1. November 2026 an die E-Mail „brendler@adz.news“ senden. Außerdem sollen sie kurz ihren Namen und ihr Alter nennen und in ein paar Sätzen etwas über sich selbst schreiben.
Nach der Auswahl der Texte beginnt der eigentliche Kurs, der aus sechs Workshops mit einer abschließenden Lesung besteht. Dieser besteht aus praktischen Tipps zum literarischen Schreiben, Anregungen für gelungene Lesungen und öffentliche Auftritte, Einblicke in den Buch- und Literaturbetrieb und vor allem aus intensiven Gesprächen über die eingereichten Texte. Jeder Beitrag wird sowohl in der Gruppe als auch in einem Einzelgespräch besprochen. Dabei stehen stets dein eigener Text und die persönliche Perspektive im Mittelpunkt. Es geht nicht darum, Inhalte vorzugeben oder Themen zu verändern, sondern darum, die eigene Stimme zu stärken und das, was du ausdrücken möchtest, klarer und wirkungsvoller sichtbar zu machen. Am Ende soll, wie gesagt, ein Buch entstehen, sozusagen als erste Veröffentlichung für einige der Schreibenden.
Die Sitzungen finden jeweils an Montagen von 15 bis 17 Uhr in der Bibliothek des Goethe-Instituts statt. Bisher sind die Termine auf den 2. November, den 16. November und den 7. Dezember angesetzt. Für Januar und Februar 2027 sind drei weitere Termine vorgesehen, die allerdings noch nicht genau terminiert sind.





