Außenhandel legt im ersten Halbjahr leicht zu

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Bukarest (ADZ) - Rumäniens Exporte und Importe haben in den ersten sechs Monaten des Jahres leicht zugelegt. Wie das Nationale Statistikamt (INS) Anfang der Woche mitgeteilt hat stiegen die Ausfuhren verglichen zum ersten Halbjahr 2025 um 3,0 Prozent auf 49,04 Milliarden Euro, während die Einfuhren um 1,7 Prozent auf 65,5 Mrd. Euro zulegten. Das Defizit im internationalen Warenhandel ging somit um zwei Prozent auf etwa 16,5 Mrd. Euro zurück. 

Spürbar zugelegt haben die Exporte von Fossilen Brennstoffen, Schmiermitteln und verwandten Erzeugnissen – plus 10,9 Prozent 3,06 Mrd. Euro – wobei in dem Bereich die Importe noch stärker zugelegt haben (+11,7% auf 5,7 Mrd. Euro). Mit etwa 2,6 Mrd. Euro Defizit handelt es sich auch um einen der Bereiche mit dem höchsten Fehlbetrag im Außenhandel. Das höchste Defizit, von fast sieben Mrd.  Euro, ist weiterhin im Sektor chemischer Erzeugnisse zu verzeichnen, hier sind die Exporte (+4,7% auf 2,9 Mrd. Euro) etwas stärker als die Importe (+2,9% auf 9,8 Mrd. Euro) gestiegen. Außerdem liegt ein hoher Fehlbetrag (3,3 Mrd. Euro) bei bearbeiteten Waren, vorwiegend nach Beschaffenheit gegliedert (darunter z. B. Stahl oder Zement), sowie bei Nahrungsmitteln und lebenden Tieren (2,2 Mrd. Euro) vor; in diesen beiden Bereichen sind die Ausfuhren jeweils um sieben bis acht Prozent gestiegen während die Einfuhren verglichen mit dem ersten Halbjahr 2025 fast unverändert geblieben sind. 

Am meisten handelt Rumänien mit Maschinenbauerzeugnissen und Fahrzeugen, 46,8 Prozent (22,9 Mrd. Euro) der Exporte und 36,5 Prozent (23,9 Mrd. Euro) aller Importe fallen in diesen Bereich; in den ersten sechs Monaten 2026 stiegen die Ausfuhren in diesem Sektor um 1,7 Prozent und die Einfuhren um zwei Prozent. Knapp unter drei Viertel des gesamten Außenhandels wird mit anderen EU-Ländern abgewickelt.