Bukarest (ADZ) – In die neue Schätzung der BNR fließen unter anderem die Folgen des Golfkriegs, Dürre und Hitzewellen, die Energiekrise sowie steigende staatliche Mieten ein. Allein die höhere Strom- und Kraftstoffpreise lassen die Inflation in diesem Jahr um 1,2 Prozentpunkte steigen, so die Zentralbank. Für 2027 rechnet sie jedoch damit, dass dieser Faktor einen kumulierten Effekt von nur 0,1 Prozent haben wird.
BNR-Chef Mugur Isărescu sagte bei der Vorstellung des Inflationsberichts, die Teuerung werde weiterhin deutlich zurückgehen. Im vierten Quartal 2027 soll sie wieder innerhalb des Zielkorridors der Notenbank liegen. Für Dezember 2027 erwartet die BNR eine Jahresinflation von 3,4 Prozent. Doch auch diese Prognose klettert um 0,5 Prozentpunkte höher als im vorherigen Bericht.
Isărescu betonte, die Tendenz der Prognosen bleibe trotz der höheren Werte für 2026 und 2027 abwärtsgerichtet. Die Jahresinflation sank im Juli von 10,4 auf 8,2 Prozent, allerdings weniger stark als von Analysten erwartet. Die Nationalbank rechnet im laufenden Quartal mit einem weiteren Rückgang.





