Bukarest (ADZ) - Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) erwartet in diesem Jahr einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) Rumäniens um 0,2 Prozent. Laut einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht wurde die Prognose für dieses Jahr scharf nach unten korrigiert, im Februar erwartete die Entwicklungsbank noch ein Wachstum von 1,2 Prozent für 2026. Für das kommende Jahr wird nun eine Zunahme des BIP um 1,8 Prozent erwartet (davor plus 2,2 Prozent).
Im vergangenen Jahr hat die Konjunktur Rumäniens unter hoher Inflation, Sparmaßnahmen und fallenden Reallöhnen, welche den Konsum gedrückt haben, scharf abgebremst; öffentliche Investitionen und eine leichte Verbesserung beim Nettoexport haben nur teilweise entgegengewirkt. Kurzfristige Erwartungen werden weiterhin von Sparmaßnahmen, Inflation, schwacher Auslandsnachfrage sowie politischer Unsicherheit getrübt, durch EU-Gelder finanzierte Investitionen könnten das Wirtschaftswachstum unterstützen, so der Bericht.





