Intelligentes System zur Verkehrskontrolle in Hermannstadt

An mehreren Kreuzungen wurde schon die technische Ausstattung aufgebaut, die technische Ausstattung der verbleibenden Kreuzungen soll in nächster Zeit durchgeführt werden. Ab Mitte September wird auch mit der Installation von Induktionssensoren begonnen, die die Anwesenheit der Fahrzeuge registrieren. Foto: Bürgermeisteramt Hermannstadt

Hermannstadt – Im Rahmen des Mobilitätplans 2021-2030 hat sich die Stadtverwaltung Hermannstadt/Sibiu vorgenommen den Verkehr in der Stadt so umzugestalten, dass die Stadt einerseits den Einwohnern eine höhere Lebensqualität sichert und andererseits umweltfreundlicher wird. Im Rahmen dieses Programms soll auch ein Intelligentes System für das Verkehrsmanagement in Betrieb genommen werden. Mittels dieses Systems soll der öffentliche Nahverkehr durch Priorisierung im Verkehrsfluss attraktiver werden, sowie die Sicherheit des Fußgängerverkehrs gesteigert werden. Die Ziele des Projekts beinhalten: die Modernisierung und Erweiterung des Ampelsystems an 17 Kreuzungen und Fußgängerübergängen auf der Ost-West-Achse der Stadt, die Einführung eines intelligenten Verkehrsmanagementsystems, welches mithilfe von Sensoren und Spezialgeräten die Ampelphasen an das Verkehrsaufkommen in den entsprechenden Kreuzungen anpasst, wobei der Nahverkehr bevorzugt wird, was zu kürzeren Fahrtzeiten führen soll, die Einrichtung einer Leit- und Kontrollzentrale, in der der Verkehr in Echtzeit überwacht wird, was die Lokalisierung und Priorisierung der Busse gewährleisten wird. 

Der Vertrag für die Planung dieser Systeme, die Lieferung der Ausrüstung und die Durchführung der Montagearbeiten wurde mit der Arbeitsgemeinschaft Swarco Traffic Romania & Global Tech Xper unterzeichnet und hat einen Wert von 5,2 Millionen Lei, die von der Stadtverwaltung durch Mittel des Nationalen Aufbau- und Resilienzplans (PNRR) bereitgestellt wurden. Der Auftrag zur Aufnahme der Arbeiten wurde am 12. Mai 2025 erteilt, die Frist für den Abschluss der Beschaffungen und Arbeiten beträgt zehn Monate. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der technische Entwurf ausgearbeitet und die erforderlichen Genehmigungen eingeholt. Außerdem wurden folgende Ausrüstungen angeschafft: Ampelmasten, Ampeln und deren Steuergeräte, akustische Vorrichtungen und Fußgängertaster, drahtlose Sensoren zur Zählung von Kraftfahrzeugen sowie weitere für die Umsetzung erforderliche Geräte.