Wie die in München erscheinende „Neue Kronstädter Zeitung“ berichtete (NKZ Folge 2/2013), ist es dank dem Zeitschriftenservice ANNO der Österreichischen Nationalbibliothek möglich, von zu Hause aus kostenlos auf dem Computer-Monitor alte Jahrgänge der Publikationen aus der österreichisch-ungarischen Monarchie zu lesen. Eingegeben werden muss die Webadresse:
Am 16. April 1839 erblickte Heinrich Gött, älterer Sohn des berühmten Buchdruckereibesitzers und späteren Bürgermeisters Johann Gött und der Elisabetha, geb.Antonia in Kronstadt das Licht der Welt (vgl. auch KR vom 10.Dezember 2009, S. III). Das väterliche Haus samt Druckerei befand sich in der Klostergasse Nr.10 (heute 9).Kronstadt hatte zu der Zeit etwa 23.000 Einwohner, über 9000 Deutsche, etwa 8000 Rumänen, 4000 Ungarn, 800 Zigeuner , etliche...
Die am Montag beim Forumssitz abgehaltene Vertreterversammlung des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt (DFDKK) bot die Gelegenheit einer Bilanz der Forumstätigkeit in den letzten zwei Jahren. In seinem Tätigkeitsbericht unterstrich der Vorsitzende des Kronstädter Kreisforums, Wolfgang Wittstock, dass der Wahlerfolg des Forums bei den Lokalwahlen 2012 (je zwei Vertreter in dem Stadtrat und dem Kreisrat Kronstadt sowie ein...
Klein und schmächtig, doch mit sehr lebhaften Augen ist Hans Gagesch meist in der letzten Reihe bei den Proben oder Konzerten der Burzenländer Blaskapelle an der kleinen Trommel zu sehen. Neben ihm betätigt das Schlagzeug sein bedeutend jüngerer Kollege Andrei Moroianu, der uns noch vor der Wende als Buchdrucker bei dem Umbruch unserer Wochenschrift treu zu Seite stand, wenn unser Meister der „Schwarzen Kunst“ Alexandru Szabo fehlte oder Urlaub...
An der Führung des Rumänischen Fußballverbands (FRF) kam es zu einem letztendlich doch überraschenden Wechsel. Der jüngste und vielleicht auch am wenigsten bekannte Kandidat, Răzvan Burleanu, konnte die Wahl für sich entscheiden, zwar nicht auf Anhieb sondern nach einer Stichwahl gegen den ehemaligen Vorsitzenden der Schiedsrichterkommission, Vasile Avram.Burleanu, der Politikwissenschaften an der Nationalen Schule für Politik- und...
Gleich zwei Neuveröffentlichungen wurden im Rahmen einer Buchvorstellung von der Leiterin des Kronstädter Ethnografiemuseums, Dr. Ligia Fulga, im Museum der städtischen Wohnkultur vorgestellt. Somit wird die Reihe der bisher herausgebrachten Fachbücher im Bereich der eigenen vorgenommen Forschungen über Brauchtum und Volkskultur fortgesetzt. In beiden Fällen ist die Museumsdirektorin auch Mitherausgeberin jeweiligen Bandes.Jahrbuch Nr....
Man wundert sich, wie vielfältig die Interessen der „Honterus“-Schüler sind: sie reichen von japanischen Comics und Reitsport bis hin zu GPS-Schnitzeljagden und Straßenkunst und können alle in der jüngsten Ausgabe der Schülerzeitschrift „Clique“ entdeckt werden, die seit Anfang des Jahres auf „dem Markt“ ist. Die Publikation selbst, die in Eigenregie der Schüler und mit Unterstützung des Deutschen Jugendforums Kronstadt erscheint (das Logo des...
Etwas war heuer anders im Vorfeld der Leipziger Buchmesse: die Stimmung. Vom notorischen „Katastrophismus“ (Wagenbach-Verlegerin Susanne Schüssler), seit jeher Markenzeichen der deutschen Buchbranche, war heuer nicht viel zu spüren. Die Angst vor dem Internetbuchhandel scheint gedämpft zu sein. Natürlich ist das auch ein Verdienst der Verlage, die sich dem neuen Medium nicht mehr verschließen, sondern es auf vielfältige Weise zu nutzen gelernt...
Einmal von Bram Stoker in die Welt gesetzt, ist der Dracula-Mythos nicht mehr zu stoppen. Dracula, der bekannteste Vampir der Welt, ist in Transsilvanien zu Hause und macht, ob man es will oder nicht, Gratiswerbung für diese Region. Das Dracula-Markenzeichen solle man verstärkt für den einheimischen Tourismus einsetzen, wünscht sich Christian Macedonschi, Vorsitzender des Kronstädter Verbandes zur Förderung und Entwicklung des Tourismus im Kreis...
Wenn ich den Menschen in Deutschland oder Österreich erzähle, dass ich vor fünf Jahren meinen Lebensmittelpunkt von Wien nach Rumänien verlegt habe, ist die Reaktion meist ungläubiges Staunen. Oft dermaßen ungläubig, dass ich das Gefühl habe, ich hätte meinem Gegenüber gerade eröffnet, ich käme direkt vom Mond. Auch wenn niemand wirklich etwas über meine Wahlheimat weiß, ist die Frage doch immer die gleiche: Kann man dort wirklich leben?Erzähle...