Temeswar – Das CF-Krankenhaus Temeswar/Timișoara wurde mit hochmodernen medizinischen Geräten für orthopädische Eingriffe ausgestattet. Ziel ist es, die Präzision der Operationen zu erhöhen und die Patientensicherheit deutlich zu verbessern.
Zu den neuen Geräten gehört unter anderem ein Arthroskopieturm, der vor allem bei Knieoperationen wie Meniskus- oder Kreuzbandrekonstruktionen eingesetzt wird. Zusätzlich wurde ein mobiles Röntgengerät mit C-Bogen angeschafft. Dieses ermöglicht präzise Bildgebung aus unterschiedlichen Winkeln, ohne den Patienten zu bewegen – ideal für das Einsetzen oder Entfernen von orthopädischen Implantaten.
Laut den Ärzten reduziert das Gerät das Risiko von Fehllagen und minimiert die Notwendigkeit wiederholter Röntgenaufnahmen. Es unterstützt außerdem fluoroskopisch geführte Injektionen in oder um das Gelenk.
Ein weiteres wichtiges Gerät ist ein automatisches elektronisches Tourniquet-System, das ein blutfreies Operationsfeld ermöglicht, indem es den Blutfluss vorübergehend unterbricht. Das Gerät passt den Druck automatisch an den Blutdruck des Patienten an und verfügt über Sicherheitsalarme bei Drucküberschreitungen. Dies verbessert nicht nur die Sichtbarkeit während komplexer Eingriffe, sondern senkt auch das Risiko für Nerven- und Gewebeschäden.
„Dank dieser Ausstattung können wir erstmals minimalinvasive orthopädische Eingriffe im CF-Krankenhaus durchführen“, sagt der Krankenhausmanager Dr. Cosmin Gridan, Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Die ersten Eingriffe – Arthroskopien, Meniskusoperationen, Kreuzbandrekonstruktionen, Gelenkdebridements und Meniskusnähten – mit der neuen Technologie sind für den Herbst 2025 geplant.