Batteriespeicher im August rund 15 Prozent gewachsen

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Bukarest (ADZ) - Der Ausbau von Batteriespeichern in Rumänien geht voran: die Speicherkapazität der Anlagen ist landesweit im Monat August von knapp unter 2000 Megawattstunden (MWh) auf rund 2300 MWh angestiegen, während die Leistung um rund 100 MW bis auf 1094 MW Ende des Monats zugelegt hat. Dies geht aus Daten des Netzbetreibers Transelectrica hervor, die von mehreren Wirtschaftsportalen übernommen wurden. Gegenüber April dieses Jahres haben sich Speicherkapazität und Leistung von Akkus im rumänischen Stromnetz etwa verdoppelt. 

Nach Wasserkraft (6,7 GW) ist die installierte Produktionskapazität von Photovoltaik- (4,2 GW) und Windkraftanlagen (3,3 GW) in Rumänien am höchsten, allerdings hängt die tatsächliche Produktion von Umweltfaktoren wie Sonnenschein oder Wind ab, während der Spitzenkonsum jeweils in den Abendstunden stattfindet. Nach der Abschaltung aufgrund des Niedrigwassers an der Donau der beiden Atomreaktoren des Kernkraftwerks Cernavodă (1,4 GW Kapazität), die normalerweise konstant Strom produzieren, wurde in den vergangenen Wochen teilweise mehr Strom aus Kohleverbrennung produziert und teilweise der Konsum abends aus Importen gedeckt. Besonders Bulgarien hat seine Batteriespeicher in den vergangenen Jahren stark ausgebaut, diese können tagsüber auch aus überschüssiger Produktion aus Sonnenenergie aus Rumänien billig geladen werden und abends zu höheren Preisen geliefert werden. Gleichzeitig konnte im August aber auch vermehrt auf einheimische Akkus zurückgegriffen werden, an verschiedenen Tagen wurden abends während mehreren Stunden rund 500 bis 600 MW aus Batterien ins Stromnetz eingespeist, was in die Nähe der Produktion eines Kernreaktors bei Cernavodă kommt.