Bukarest (ADZ) - Das Defizit des rumänischen Staatshaushalts ist im ersten Monat des Jahres auf rund 11 Milliarden Lei bzw. 0,58 Prozent des für 2025 veranschlagten Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen – im Januar 2024 lag das Budgetdefizit noch bei knapp 7,9 Milliarden Lei bzw. 0,45 BIP-Prozent. Laut einer am Donnerstag vom Finanzministerium veröffentlichten Mitteilung sind die Einnahmen dabei um 1,4 Prozent gesunken, während die Ausgaben 4,5 Prozent zugelegt haben.
Gesunken sind vor allem Einkommen aus EU-Geldern (minus 2,78 Mrd. Lei), aus der Mehrwertsteuer (-1,43 Mrd. Lei) und aus Akzisen (-865 Millionen Lei). Das Ministerium erklärt den Rückgang bei den Mehrwertsteuereinnahmen damit, dass mehrere Rückzahlungen im Januar dieses Jahres getätigt wurden. Einen bedeutenden Anstieg gab es bei den Einnahmen aus der Einkommenssteuer (plus 2,64 Mrd. Lei).
Spürbar gestiegen sind Sozialausgaben (+2,54 Mrd. Lei), Personalausgaben (+2,2 Mrd. Lei) sowie Zinskosten (+ 2,19 Mrd. Lei). Investitionsausgaben sind um 2,07 Mrd. Lei gegenüber Januar 2024 gesunken.