„zeidner gruß“(Nr. 123, Jahrgang 64, Weihnachten 2017)Nachbarvater Rainer Lehni geht in seinem Editorial von der fünften Zeidner Begegnung aus, die am 1. - 2. August des Vorjahres in der Heimat stattgefunden hat. Bei dem Anlass sind die Statuen von Luther und Melanchthon an der Alten Neuen Schule wieder eingeweiht worden, das Zeidner Museum wurde erweitert, ein Arbeitscamp in der Kirchenburg organisiert. Es sind Themen, die im Inhalt ausführlich...
Pünktlich erhielten die Glieder der beiden von Pfarrer Kurt Boltres betreuten Kirchengemeinden Rosenau und Honigberg, den Gemeindebrief „Ein-Blick“ Nr. 113. Diese seit Jahren in 16 Seiten erscheinende kirchliche Publikation umfasst auch in dieser Ausgabe die Planung der Gottesdienste, der Veranstaltungen in den beiden Kirchengemeinden, nützliche Informationen, Lesematerialien, Dokumentationen nun für die Monate Februar und März, so wie die Leser...
Rund 3700 Kilometer hat Pierre Gaspard in sechs Monaten zu Fuß zurückgelegt. Seine Reise auf dem europäischen Weitwanderweg E3 begann am 16. Juli des Vorjahres in Schengen, rund 140 km Luftlinie von seinem Heimatort Liege, und endete am 5. Januar an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Der Belgier durchquerte dabei neun Länder: Luxemburg, Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Polen, Ungarn, Rumänien, Serbien und Bulgarien. Rund zwei Wochen nach...
Ein Pub, wo man so viele Erdnüsse essen kann, wie man will, und anschließend die Schalen auf den Boden werfen muss, ein Lokal, wo die Cocktails in Berzelius-Bechern serviert werden und das Periodische System der Elemente an der Wand hängt, oder eine Bar, wo periodisch zeitgenössische Dichter eingeladen werden, um aus ihren Werken vorzulesen – das alles gibt es in Kronstadt. „For Sale“, „Dr. Jekelius Pharmacy Cafe“ und „Tipografia“ sollte man...
„Rothbächer Heimatbrief“ (Nr. 30, Dezember 2017)Eingeleitet vom Vorwort des Nachbarvaters Otmar Schall, der sich auf die wichtigsten Ereignisse des Vorjahres, an denen sich die Rothbächer beteiligten, bezieht, ist ein ausführlicher Bericht über das Treffen in der Heimatgemeinde, gezeichnet von Brigitte und Hans Mayer, sowie jener von Otmar Schall zu lesen. Sprechend ist auch die reiche Illustration. Es war eine Einladung, die auch von...
Es ist Mitte Oktober und das Thermometer zeigt 35 Grad im Schatten an, als Andrei Alexandru Burcea in Diyarbakir, der Hauptstadt der Kurden in der Türkei ankommt. Die Reise wurde ihm durch ein ERASMUS + Programm ermöglicht. Hier soll er mit Kindern aus einem Jesiden-Flüchtlingslager arbeiten. Neun Tage lang dokumentiert Andrei das Flüchtlingslager und spricht mit den Jesiden. Für sie sind die Zelte des Lagers wie ein riesiger Warteraum. Wird es...
Kronstadt als wirtschaftlicher Brennpunkt (neudeutsch „Hotspot“) - das wünschen sich Unternehmer und Kronstädter. Denn wirtschaftlicher Aufschwung bedeutet Entwicklung für Kronstadt und Umgebung. Was das voraussetzt und wie diese Voraussetzungen verwirklicht werden können – das sind Fragen, mit denen Unternehmer und Entscheidungsträger in Verwaltung und Politik sich bei den vom deutsch-rumänischen Wirtschaftsmagazin „DeBizz“ veranstalteten...
Der Rumänische Schriftsteller-Verband zeichnete die Übersetzer des Romans „Die Wiederkehr der Wölfe“ von Hans Bergel, 2006/2015 (Intoarcerea lupilor“, 2016), George Guţu, Rumänien, und Octavian Nicolae, Deutschland, mit dem Preis für das am besten ins Rumänische übersetzte Buch des Jahres 2016 aus. Die rumänische Fassung erschien im EIKON-Verlag, Bukarest. Der Journalist Dieter Drotleff führte aus diesem Anlass ein Gespräch mit dem bei München...
Wenn es das Wetter zulässt, wenn richtig Trasse und Gehzeit geplant sind, wenn die Bekleidung und das Schuhwerk passen, wenn Schneebrille und Sonnenschutzcreme nicht zu Hause vergessen werden, dann sollte eine Winterwanderung nur Gutes mit sich bringen: frische Luft, Ruhe, funkelnder Schnee, Winterzauber der Bergwelt statt Trubel und Matsch in den Stadtstraßen. Dann kann man Thomas Rambauske zustimmen: „Winterwandern ist Jungbrunnen,...
Die beiden „Belgereyen“ hätten sich, wie Maja Philippi in ihrem Buch „Kronstadt“, Seite 68, berichtet, auf den Abhängen der Zinnenausläufer befunden (also ungefähr in der Gegend des nachmaligen Catun – Anm. des Rez.). Demselben Buch, Seite 67, zufolge nannten die Kronstädter die Obere Vorstadt noch bis ins 19. Jahrhundert „Belgerey“. Eine Erinnerung an die bulgarischen Siedler hat sich bis heute im aktuellen ung. Namen der Oberen Vorstadt,...