Am 12. Juni gastierte das Jüdische Staatstheater Bukarest mit der Inszenierung von Franz Kafkas Brief an den Vater im Multikulturellen Zentrum in Kronstadt. Das vom Deutschen Kulturzentrum Kronstadt organisierte Gastspiel präsentierte sich als vielschichtige Performance, die biografische, literarische und mediale Ebenen miteinander verwob und zentrale Fragen nach Identität, Anerkennung und familiären Beziehungen in den Mittelpunkt rückte.
Anlässlich des 35-jährigen Bestehens des Handarbeitskreises des Demokratischen Forums der Deutschen in Kronstadt fand am Freitag, dem 19. Juni, ein Ausflug ins Szeklerland statt. Fast 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich frühmorgens auf den Weg und verbrachten gemeinsam einen erlebnisreichen Tag voller Begegnungen, interessanter Entdeckungen und guter Gespräche.
Der Vormittag in Szekler Neumarkt Erste Station war das Museum der Zünfte...
Vor zahlreichen Interessierten, darunter auch zwei Gruppen deutscher Touristen, bot Dr. Frank-Thomas Ziegler, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirche A. B. in Kronstadt, am 9. Juni eine Sonderführung zum großen Altar der Schwarzen Kirche an. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kulturerbe hautnah“ stellte er die Geschichte, Gestaltung und theologische Aussage des bedeutenden neugotischen Kunstwerks vor. Im Anschluss...
Als Dornröschen aus dem hundertjährigen Schlaf erwacht, herrscht große Freude. Eine Feier wird vorbereitet, wie es sie in der Märchenwelt noch nie gegeben hat. Der König, die Königin und der gesamte Hof nehmen an der Festlichkeit teil. Hänsel und Gretel verirren sich im Wald und schauen bei dieser Gelegenheit auch bei der Party vorbei, nachdem sie die alte Hexe in den Ofen geschoben hatten. Schneewittchen entkommt dem Zorn ihrer Stiefmutter und...
Einer der wichtigsten siebenbürgisch-sächsischen Künstler ist nach vier Jahrzehnten nach Kronstadt zurückgekehrt. Der aus Brenndorf stammende 89-jährige Reinhardt Schuster reiste zur Vernissage seiner Ausstellung „Memento“ in die Stadt unter der Zinne. Hier hat er vor vielen Jahrzehnten Zeichenunterricht bei Hans Mattis Teutsch genommen, von hier stieg er als Jugendlicher in einen Zug, der ihn nach Bukarest fuhr, um dort seinen Traum zu...
Immer weniger Menschen – so geht die Mär – haben heutzutage noch Lust auf Singen. Stimmt das? Am Samstag, dem 6. Juni konnte man an dieser Meinung richtig zweifeln. Weit über zweihundert Menschen hatten sich in der Kronstädter Langgasse, im Hof der Bartholomäer Kirche versammelt. Eingeladen hatte Musikwart Jürg Leutert aus Hermannstadt zum alljährlichen Chortreffen. Aus vierzehn Ortschaften waren sie angereist, Erwachsene und Kinder,...
wie erinnern wir uns an die Menschen, die Kronstadt geprägt haben? Diese Frage stand für mich im Mittelpunkt der Mai-Sitzung des Stadtrats. Anlass war mein erneuter Vorschlag für ein Denkmal zu Ehren von Apollonia Hirscher, einer Frau, die vor fast 500 Jahren ohne politisches Amt die Entwicklung unserer Stadt maßgeblich beeinflusste. Daneben beschäftigten mich zwei weitere Themen: die Zukunft der...
Seit März arbeitet Annika Rachor als Kulturmanagerin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) beim Deutschen Forum in Kronstadt. Sie hat über zehn Jahre lang diverse Festival-, Ausstellungs- und Weiterbildungsfomate in Berlin, Hildesheim wie auch in afrikanischen Ländern kuratiert und geleitet. Gemeinsam mit Künstlern aus Deutschland, Ruanda und Uganda gründete sie „Pengo“, ein Netzwerk junger Kulturschaffender. In der Zinnenstadt möchte sie...
Als 2023 in Kronstadt der Flughafen eröffnete und 2024 die offizielle Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Kronstadt besiegelt wurde, kam mir der Gedanke, meinem Chor eine Reise nach Rumänien vorzuschlagen. Ich selbst habe Kindheit und Jugend in Zeiden verbracht und das Gymnasium in Kronstadt besucht, bevor ich 1992 nach Deutschland ausgewandert bin.
Ende Juni 2026 ist es nun so weit: wir fahren für eine Woche nach Kronstadt und machen...
Am 22. Mai erhielten 110 Schüler des Johannes-Honterus-Nationalkollegs und des Dr. Ioan Meșotă-Nationalkollegs ihre DSD-II-Sprachdiplome, mit denen sie weltweit Deutschkenntnisse nachweisen können. Weitere 36 Schüler der beiden Kollegs wurden mit Teilleistungsbescheinigungen belohnt.
Die Schüler vom Honteruskolleg lernen Deutsch als Muttersprache, während am Meșotă-Nationalkolleg Deutsch als Fremdsprache im Gymnasium unterrichtet und im Lyzeum...