Bukarest (ADZ) - Das Defizit Rumäniens im Handel mit Lebensmittel ist im ersten Quartal dieses Jahres um 66 Prozent auf 755,34 Millionen Euro gegenüber den ersten drei Monaten 2020 gestiegen. Anfang des vergangenen Jahres lag der Fehlbetrag noch bei 455,5 Millionen Euro, wie aus am Wochenende von der Nachrichtenagentur Agerpres veröffentlichten Daten des Landwirtschaftsministeriums hervorgeht. Das Defizit im Handel mit Nahrungsmittel mit...
Die Bukarester Wertpapierbörse schloss die vergangene Handelswoche im Minus, obwohl die europäischen Märkte positiv lagen. Berichte sprechen von steigendem Optimismus, was das Comeback mancher Volkswirtschaften betrifft und Rumänien steht in einer Vergleichsstudie recht weit oben auf der Liste der Länder, die nach der Corona-Krise am schnellsten zur Normalität zurückkehren. Dennoch verloren die rumänischen Aktienindizes im Schnitt 0,27 Prozent,...
Bukarest (ADZ) - Der rumänische Automarkt ist weiterhin von der Corona- und Halbleiterkrise betroffen. In den ersten sechs Monaten des Jahres ist die Zahl der eingeschriebenen Neuwagen um 3,9 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 auf 47.698 gesunken, wobei nur die Monate Januar und Februar unter dem Niveau des Vorjahres lagen. Wie aus am Donnerstag veröffentlichten Daten des Autohersteller- und -importeurverbandes APIA hervorgeht lag die...
Bukarest (ADZ) - Der soziale Referenzindikator (ISR) soll ab kommendem Jahr jährlich an die Inflation angepasst werden. Einem Bericht der Nachrichtenseite profit.ro zufolge hat das Abgeordnetenhaus als zweite Parlamentskammer am Mittwoch ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, der ISR ist seit 2008 unverändert bei 500 Lei geblieben. Auf Basis des ISR werden verschiedene Sozialleistungen, u. a. Arbeitslosengeld, Mindestsozialeinkommen,...
Es kann vorkommen, dass Unternehmen Erwerbe vornehmen und Rechnungen mit Umsatzsteuer erhalten, bevor sie sich umsatzsteuerlich registrieren. Ebenso können Erwerbe während einer Zeitdauer getätigt werden, in welcher die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) eines Unternehmers annulliert ist. In solchen Fällen stellt sich die Frage, ob es möglich ist, die Vorsteuer, die in den Eingangsrechnungen ausgewiesen wird, in Rumänien abzuziehen....
Bukarest (ADZ) - Der rumänische Wiederaufbau- und Resilienzplan (PNRR) erfüllt nur formell die Vorgaben der Europäischen Kommission für Investitionen, welche die Klimaerwärmung bekämpfen sollen, praktisch sei jedoch insbe-sondere die Unterstützung von Gasprojekten, die dem Ziel einer Abkehr von fossilen Energieträgern entgegenwirken, geplant. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Verbandes Bankwatch Romania hervor. Der...
Bukarest (ADZ) - Das Haushaltsdefizit des rumänischen Staates liegt nach den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres bei 26,18 Milliarden Lei bzw. 2,29 Prozent des für 2021 veranschlagten Bruttoinlandsprodukt (BIP). Im vergangenen Jahr betrug das Budgetdefizit nach fünf Monaten 38,84 Mrd. Lei bzw. 3,68 BIP-Prozent. Wie aus Anfang dieser Woche vom Finanzministerium veröffentlichten Daten hervorgeht sind dabei vor allem die Einnahmen – nominell...
Luxemburg (ADZ/dpa) - Die EU-Länder haben den am Freitag errungenen Kompromiss zur 270 Milliarden schweren Reform der EU-Agrarpolitik angenommen. Damit hat das Paket einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu gültigem EU-Recht genommen, teilten die EU-Staaten am Montag mit. Jetzt muss die Einigung noch im Europaparlament angenommen werden. Dies soll im Herbst geschehen, voraussichtlich im November. Der rumänische Landwirtschaftsminister Adrian Oros...
Es war eine moderat positive Woche für die Bukarester Wertpapierbörse. Die Indizes legten im Durchschnitt 0,44 Prozent zu, dafür aber herrschte Einigkeit: Alle Indizes schlossen die durch die orthodoxen Pfingsten um einen Handelstag verkürzte Woche im Plus ab. Dabei performte der Hauptindex überdurchschnittlich gut mit einem Wochengewinn von 0,67 Prozent auf den Vorfreitag. Damit geht es in kleinen Schritten weiter in Richtung 12.000 Punkte. Der...
Der technische Fortschritt und die Digitalisierung sind Phänomene, die unsere Gesellschaft aktuell weltweit prägen. Diese Entwicklungen setzen auch die zunehmende Nutzung der elektronischen Signatur voraus. Die COVID-19-Pandemie führte zum vermehrten Einsatz sog. „Remote-Leistungen“ (z.B. Abschluss von Rechtsgeschäften ohne physische Anwesenheit; Heim- oder Telearbeit, etc.) und zu einer stärkeren Nutzung solcher elektronischen Identifizierungs-...