MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

WORT ZUM SONNTAG: Pfeiler unseres Christseins

Im Glaubensbekenntnis, das wir in jedem Sonntagsgottesdienst beten, bekennen wir vor Christus: „Aufgefahren in den Himmel!“ Das geschah vierzig Tage nach seiner Auferstehung von den Toten.Wenn ein römischer Feldherr einen Krieg siegreich beendet hatte, bewilligte der römische Senat ihm zu Ehren einen Triumphzug. Zunächst aber kam der Feldherr als Privatmann nach Rom und lebte dort still und zurückgezogen bis zu dem Tag, der als Triumphtag vom...

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„Ich will keinen Fisch bekommen, ich will fischen lernen“

Vom Fußballspieler in Roşiorii de Vede zum Obstverkäufer im Bukarester Amzei-Markt, vom Wächter in Frumuşani (Kreis Călăraşi) zum Kellner eines erstklassigen Klubs im Zentrum der Hauptstadt. Auf seinem kurvenreichen Entwicklungsweg vermied der aus Kongo stammende Aime Lema keine Art von Arbeit, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Erst nachdem er Flyer zu Werbezwecken verteilte, konnte er eine feste Arbeitsstelle finden. Vom Verkaufen von...

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Die Unstatistik der letzten Monate

„Rumänen und Bulgaren wollen deutsche Sozialleistungen beziehen“, so, oder ähnlich waren in den letzten Monaten die Schlagzeilen in der deutschen Presse. Jetzt entdeckt auch die Politik das Thema für sich. Ab 2014 gilt für Rumänien und Bulgarien die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit. Die Befürchtung der Politiker: Viele kommen wegen Sozialleistungen nach Deutschland. Vor einer Gefahr für den sozialen Frieden warnt die „Frankfurter Allgemeine...

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Eine Stimme für Demokratie und Menschenrechte

Am 13. Mai fand anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Deutschen Welle (DW) und ihrer 50-jährigen Präsenz in rumänischer Sprache unter der Schirmherrschaft des Deutschen Botschafters eine Präsentationsveranstaltung in den Räumen der Deutschen Botschaft statt. Botschafter Andreas von Mettenheim lobte die Beständigkeit der deutsch-rumänischen  Beziehungen, die dank der Fähigkeit zur Kommunikation nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch...

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Was man um bis zu 1000 Euro kaufen kann

Das Auktionshaus Artmark in Bukarest gab bekannt, dass der Umsatzzuwachs auf dem Markt der Kunstgegenstände in Rumänien – in erster Linie für Malerei – 2012 rund 20 Prozent betragen hat. Motor des Kunstmarktes sind nach wie vor die Auktionshäuser. Diese haben in Rumänien im vergangenen Jahr im Monatsdurchschnitt je 400 Kunstobjekte angeboten – und zum Großteil auch verkaufen können. Das entspricht laut Artmark einem Zuwachs von 15 Prozent an...

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Bilder aus dem Katastrophengebiet Tschernobyl

„Tschernobyl: 27 Jahre danach”: So heißt die neue Fotoausstellung, die die Folgen des nuklearen Unfalls von Tschernobyl dokumentiert und Ende April im Bukarester Bauernmuseum eröffnet wurde. Die Ausstellung thematisiert die Art und Weise, wie die Tschernobylkatastrophe Natur und Kultur beeinflusst hat. Die 42 Fotos wurden von den Wissenschaftlern R. Omeleaska, I. Taras und M. Zahreba von der Wissenschaftsakademie in Lemberg (Lvov) in der...

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Google schickt seine Nutzer zur Schnitzeljagd auf die Straße

Mit Ingress hat Google ein Spiel geschaffen, welches die reale mit der virtuellen Welt verbindet. In einer Kombination aus erweiterter Realität und Schnitzeljagd schickt der Internetriese seine Nutzer nun auf die Straße.Wir befinden uns in Meyrin, im Kanton Genf. Hier in der französischsprachigen Schweiz befindet sich das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, wo Wissenschaftler den Aufbau der Materie und die fundamentalen...

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„Nach so vielen Schrecknissen mussten es zwei Kinderbücher sein“

Es gibt Dinge, die man einfach tun muss, egal, wie gefährlich sie sind. Darüber erzählt der Roman der deutschen Schriftstellerin Herma Kennel, in dessen Mittelpunkt der 27-jährige Diplom-Ingenieur aus Bukarest Radu Filipescu steht. Wie die Geschwister Scholl im Nazi-Deutschland verteilt der junge Mann im kommunistischen Rumänien Ceauşescus Flugblätter, die zum Widerstand gegen das Regime aufrufen. Der 1995 erschienene Roman von Herma Kennel „Es...

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Zwiespalt und gespalten sein

So oft ich mich zum Thema äußere, komme ich auf das Wort „zwiespältig“ zurück. Als ich mich vor einem halben Jahr mit einem Projekt zum Thema Integration und Migration von rumänischen Migranten in Berlin für ein Stipendium im Rahmen des „European Journalists Fellowships“ an der Freien Universität (FU) Berlin beworben habe, kam mir die ganze Wortfamilie von „Zwiespalt“ in den Sinn. Ein Adjektiv hat es bis in die Titelzeile des Projekts geschafft:...

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Die dankbare Aufgabe eines DAAD-Lektors

„Tsch”: Das ist das Kürzel im Stundenplan des Germanistiklehrstuhls der Fremdsprachenfakultät an der Universität Bukarest (UB), das die Vorlesungen und Seminare des DAAD-Lektors (DAAD, Deutscher Akademischer Austausch Dienst) Thomas Schares ankündigt. Diese Buchstabenkombination erscheint aber in diesem Semester zum letzten Mal, denn die Aufenthaltsperiode des Lektors geht zu Ende. Lehrveranstaltungen hat er bisher sowohl für Bachelor- als auch...

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