MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Wort zum Sonntag: Sein Gesicht leuchtete wie die Sonne und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht

In Christus geliebte Brüder und Schwestern, liebe Leser!  Kennen Sie noch Autogrammkarten? In früheren Zeiten sammelte man Autogramme von Berühmtheiten und war besonders stolz, wenn neben dem Namenszug auch noch ein Gruß oder etwas Persönliches auf der Karte stand.  Heute macht man eher ein Selfie, ein Foto, das einen selbst zusammen mit der Lieblingskünstlerin, Sänger/Sängerin oder einer anderen herausgehobenen Person zeigt. Ja, sogar mit den...

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Nun auch der Ukraine-Krieg im historischen Kontext erfasst

 

Wer wünscht sich nicht, mit einem Mausklick ein-zwei Jahrhunderte zurückzureisen? Um Mäuschen zu spielen bei wichtigen historischen Ereignissen in Europa, die oft bis heute heftig nachwirken. Um sie im Kontext zu verstehen, vom Fall des Habsburgerreichs, das sich bis 1918 über große Teile Europas erstreckte, bis ins Banat, nach Siebenbürgen und die Bukowina, über den Ersten und Zweiten Weltkrieg, bis hin zu den Dimensionen von Flucht und...

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Zehn Jahre Wirtschaftsveranstaltung „Business & Local Community“

Am Internationalen Flughafen Sathmar/Satu Mare wurde bei der 10. Ausgabe des Netzwerkforums „Business & Local Community“, das am 19. Februar stattfand, deutlich: Der Flughafen hat sich längst von einem reinen Verkehrsknotenpunkt zu einem wirtschaftlichen Motor der Region entwickelt. Die Veranstaltung wurde vom Deutsch-Rumänischen Wirtschaftsverein der Region Sathmar (DRWSM), der Handwerkskammer Sathmar, dem Kreisrat sowie dem Flughafen selbst...

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Klarer Plan für Grünflächen nötig

In der Grundschule, vor rund 35 Jahren, gingen wir mit unserer Genossin Lehrerin in den [aguna-Park nahe der Honterusschule in Kronstadt/Brașov und umarmten einen alten Baum – mehr als zehn Kinder waren dafür nötig. Noch heute denke ich an dieses Erlebnis, wenn ich an der monumentalen Platane mit ihren sieben Verzweigungen vorbeigehe. Wunderschön und mächtig steht sie da – ein stabiler Bezugspunkt in einer Welt, die sich stark verändert. ...

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Die „Gispy Queen“ bringt ihren eigenen Film in die rumänischen Kinos

Am vergangenen Freitag wurde im Nationaltheater von Bukarest bei einer Gala-Premiere der Film „Gipsy-Queen“ vorgestellt, der nun, am Freitag, 27. Februar, in die rumänischen Kinos kommt. Mit dabei waren der Regisseur des Films, Hüseyin Tabak, und die rumänische Schauspielerin Alina Șerban. Sie spielt nicht nur die Hauptrolle, sondern hat auch die Premiere sowie die Veröffentlichung des Films in Rumänien mitorganisiert.

Denn Alina Șerban ist...

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Zugebissen: Dichter der Arbeit

Was wäre Rumänien ohne seine Tüchtigkeit, ohne den Arbeitsethos, der dieses Land trotz aller Widrigkeiten zusammenhält? Zu oft werden jene ignoriert, die tatsächlich etwas schaffen. Zu selten spricht man über die, die im Hintergrund schuften, während der Rest sich über die Zustände wundert. Drei Beispiele sollen als kleine Wiedergutmachung dienen – und zugleich an all jene vergessenen Helden erinnern, die im Stillen für uns sorgen und deren...

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Zukunftsblick zappenduster?

Wer die Zukunft düster sieht, wappnet sich für das Schlimmste. Bloß keine unnötigen Ausgaben, bloß nichts Größeres kaufen, nichts investieren, kein finanzielles Rikiso eingehen, lieber warten und Tee trinken. Finanzexperten sagen, die sichere Erwartung einer Inflation wirke wie eine selbsterfüllende Prophezeiung. Und mit einer solchen rechnen laut jüngster Umfrage des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts IRSOP immerhin ganze 78 Prozent der...

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Was ist eigentlich die Internationale Medienhilfe (IMH)?

Auch im Impressum der ADZ findet man wie bei vielen anderen Zeitungen den Hinweis „Mitglied im weltweiten IMH-Netzwerk der deutschsprachigen Auslandsmedien“. Das Kürzel „IMH“ steht für Internationale Medienhilfe. Diese regierungsunabhängige Organisation existiert seit den 90er-Jahren und kümmert sich um deutschsprachige Medien wie auch Minderheiten rund um den Globus. Gegründet wurde sie von Björn Akstinat, der sie auch bis heute leitet. Eine...

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Wort zum Sonntag: Zwischen Freiheit und Versuchung

Mit dem Aschermittwoch verstummt das laute Getöse des Karnevals, und leise beginnt die Fastenzeit mit der Einladung: innehalten, verzichten und den Blick neu ausrichten. Viele Menschen nehmen sich in diesen Wochen vor, auf etwas zu verzichten – auf Fleisch, Süßigkeiten, Alkohol oder schlechte Gewohnheiten. Doch Fasten kann mehr sein als Selbstdisziplin. Es kann helfen, den Blick dafür zu schärfen, was unser Leben bestimmt. Der erste Sonntag...

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„Was hat er denn, warum weint der Martin?“

Ab Januar 1945 wurden aus dem Banat etwa 33.000 Schwaben und Berglanddeutsche zur sogenannten Wiederaufbauarbeit in die UdSSR deportiert. Das war vor 81 Jahren. Dessen gedachte man in der Temeswarer Deutschen Gemeinschaft am 20. Februar mit einer Messe in der  Katharinen-Kirche und einer Kranzniederlegung am Deportierten-Mahnmal im Vorhof des AMG-Hauses. Unter denen, die in die überfüllten Viehwaggons verladen und an die Grenze zur UdSSR gebracht...

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