Der Montag vergangener Woche startete freundlich, alle Indizes schlossen im grünen Bereich nach einer verlustreichen Handelswoche. Der Umsatz schwächelte bei umgerechnet 7,46 Millionen Euro, die Marktkapitalisierung kletterte um ganze 1,4 Prozent. Umsatzbringer waren die Aktien der Banca Transilvania (TLV, 2,345 Lei, ISIN ROTLVAACNOR1) mit einem Anteil von fast 21 Prozent am Tagesumsatz. Tagesgewinner war aber der Hotelbetreiber Marea Neagra...
Bukarest/Wien (ADZ) - Der Mineralölkonzern OMV Petrom hat die ersten neun Monate des Jahres mit einem Netto-Gewinn von 2,66 Milliarden Lei (rund 570 Millionen Euro) abgeschlossen. Zu demselben Zeitraum im vergangenen Jahr stellt dies eine Steigerung von 44 Prozent dar. Das Energieunternehmen profitierte dabei von gestiegenen Erdölpreisen sowie von einer höheren Nachfrage nach elektrischer Energie, wie aus einer Mitteilung des Unternehmens von...
Am 24. Oktober 2018 hat die rumänische Abgeordnetenkammer das sog. Offshore-Gesetz1 beschlossen. Dieses muss noch vom Präsidenten verabschiedet und im Amtsblatt veröffentlicht werden. Worum handelt es sich?GeschichteDas Offshore-Gesetz beruht auf einer Initiative der Regierung aus dem Jahr 2017. Der Senat hat es im Februar beschlossen; Anfang Juli tat dies auch die Abgeordnetenkammer. Der Präsident hat das Gesetz jedoch nicht verabschiedet,...
Bukarest (ADZ) - Das Haushaltsdefizit des rumänischen Staates lag nach den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres bei 1,77 Prozent der Wirtschaftsleistung bzw. bei 16,8 Milliarden Lei (rund 3,6 Milliarden Euro). 2017 lag das Defizit nach demselben Zeitraum bei 0,79 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bzw. bei 6,8 Milliarden Lei. Die für 2018 veranschlagte Wirtschaftsleistung beträgt 945 Milliarden Lei, im Vorjahr waren es 858,7 Milliarden...
Die Gewinne der Vorwoche haben sich in der letzten vollständigen Oktoberwoche aufgelöst. Im Durchschnitt verlor die Bukarester Börse 2,44 Prozent, leicht mehr als die 2,36 Prozent, die in der Woche zuvor dazukamen. Mit einem Zuwachs von 2,18 Prozent gab der BET den Ton an, dem der BETPlus-Index mit einem Verlust von 2,13 Prozent folgte. Ein Minus von 2,19 Prozent verbuchte der ROTX-Index, der Finanzwerte-Index verlor sogar 2,49 Prozent. Das...
Bukarest (ADZ) - Auf einer von der Nationalbank Rumäniens (BNR) veranstalteten Tagung zum Thema der Euro-Einführung in Rumänien erklärte der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Ewald Nowotny, dass weitere drei Jahrzehnte verstreichen müssen, bis Rumänien eine vollkommene wirtschaftliche Konvergenz mit dem Westen erreichen werde. Es gehe um eine weitere Generation von 30 Jahren, sagte Nowotny. Nach der Finanz- und...
Wie immer zum Ende eines Jahres ist die rumänische Steuerverwaltung intensiv mit der Änderung von Regelungen im Finanz- und Steuerbereich beschäftigt. Auf einige davon – wohl nicht die letzten dieses Jahres – wird nachfolgend hingewiesen.Änderungen bzgl. ReisekostenEin Beschluss1 bringt ab 1. Januar 2019 einige Änderungen bezüglich der Abrechnung der Inlandsreisekosten im öffentlichen Bereich und schafft den bis dahin geltenden Beschluss...
Bukarest (ADZ) - Die Abgeordnetenkammer hat am Mittwoch das neue Offshore-Gesetz genehmigt. 170 Abgeordnete der entscheidenden Kammer stimmten dafür, drei dagegen. Laut den neuen Regelungen müssen 50 Prozent der Ausbeutung des natürlichen Gases aus dem Schwarzen Meer auf rumänischem Boden gehandelt werden, 25 Prozent der Angestellten im Rahmen des Projekts müssen rumänische Staatsbürger sein. OMV-Direktor Rainer Seele erklärte Reuters am...
Bukarests Wertpapierbörse rappelte sich in der vergangenen Woche auf, der Hauptindex BET legte 2,45 Prozent zu und wurde vom BETPlus gefolgt mit seinem Zuwachs von 2,3 Prozent. Ein Plus von 2,57 Prozent erzielte der ROTX-Index, vor allem dank Petrom und Romgaz (dazu mehr weiter unten), der Energiewerte-Index glänzte mit einem Kurssprung von 3 Prozent. Hier überraschten ein wenig Conpet (COTE, 84,9 Lei, ISIN ROCOTEACNOR7) und Rompetrol Rafinare...
Bukarest (ADZ) - Der Verwaltungsrat der Rumänischen Nationalbank (BNR) hat am Mittwoch beschlossen, die Verschuldung für Haushalte und Privatpersonen auf 40 Prozent des Einkommens zu deckeln. Entsprechend den neuen Regelungen dürfen ab dem 1. Januar 2019 die monatlichen Raten bei Lei-Krediten nicht mehr 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens überschreiten, bei Krediten in Fremdwährung lediglich 20 Prozent des Einkommens. Die Verschuldungsrate...