Eigentlich kann man eine Gedenkveranstaltung zur Deportation der Rumäniendeutschen nicht besser vervollständigen, als mit einer besonderen Ehrung von Personen, die eine Entschädigung für Deportationsopfer nach einer politisch komplexen Initiative erarbeitet und gemeistert haben. Die Gedenkveranstaltung des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat (DFDB) zu 77 Jahren seit Beginn der Russlanddeportation mit Kranzniederlegung und...
Der Deutschsprachige Wirtschaftsklub organisiert ein Begegnungsabend zu der Umfrageauswertung zum Thema "Erwartungen und Wünsche an die DWC-Online-Treffen”. Der Begegnungsabend findet online am Donnerstag, den 20.01.2022, um 19 Uhr statt. Den Link zur Teilnehme erhalten Interessenten nach ihrer Anmeldung an office@dwc.ro.
Der Abgeordnete Silviu Vexler und der ehemalige Parlamentarier Slavoliub Adnagi wurden am vergangenen Freitag vom Demokratischen Forum der Deutschen im Banat (DFDB) mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Dies, für ihre Bemühungen – gemeinsam mit dem DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganț - zur Entschädigung der ehemaligen Deportierten und deren Kinder. Die Laudatio für die beiden präsentierte Ovidiu Ganț. Die Ehrungen wurden vom DFDB-Vorsitzenden Dr....
Eine Gedenkveranstaltung mit Andacht und Kranzniederlegung für die ehemaligen Russlanddeportierten fand am Freitag im AMG-Haus statt. Am Denkmal vor dem Sitz des Forums in Temeswar legten das Banater Forum, das Forum der Berglanddeutschen und das Deutsche Konsulat in Temeswar Kränze nieder. Im Bild der DFDB-Vorsitzende Dr. Johann Fernbach und der Vizekonsul Deutschlands in Temeswar Siegfried Geilhausen.
Es ist heuer ein Jubiläumjahr: Einhundert Jahre seit der Gründung zweier rivalisierender Reschitzaer Sportklubs: Im Frühjahr 1922 wurde der Sportklub Reschitza gegründet, Vorsitzender war der Werkdirektor Anton Damsberg. Unter den namhaften Gründern waren Arpad Csokany, Iuliu Kardos und Otto Hell. Im Herbst des gleichen Jahres wurde die Arbeitersportgesellschaft Reschitza (SSMR) gegründet. Sie wurde direkt von den Gewerkschaften der Werke...
Die Tradition geht weiter. Zu Jahresbeginn trifft sich der DFDR-Abgeordnete gewohnheitsgemäß mit den deutschen Diplomaten in Rumänien. So auch in den ersten Tagen nach Neujahr mit dem jeweiligen Konsulatsleiter in Temeswar. Im Bild: Ovidiu Ganț bei seiner Begegnung mit Konsulin Regina Lochner. Dabei wurden gemeinsame Projekte besprochen, aber auch Aspekte der deutschen Minderheit und Fragen im Zusammenhang mit den deutsch-rumänischen bilateralen...
Die Zeit verstreicht, die Erinnerungen bleiben. Triste Erinnerungen. Ein Verzeihen wird es möglicherweise nur dann geben, wenn der letzte irgendwie Betroffene verstorben ist. Ein Vergessen, jedoch nur dann, wenn niemand mehr davon spricht/ schreibt. Deshalb hält die Banater Zeitung auch in diesem Winter das Andenken an die Rumäniendeutschen wach, die einst in den sowjetischen Arbeitslagern Grausames ertragen mussten. Die Postkarten und Briefe aus...
Über 5000 km in 96 Stunden, so lange dauerte die Reise von Walter Schneider und Alfred Ivanov bis nach Narva an den östlichsten Rand der EU und wieder zurück. Eine emotionale Reise zu den letzten Ruhestätten der gefallenen Banater Landsleute in den Baltischen Ländern. Die Toten dieser Friedhöfe mahnen zu Frieden. Lesen Sie diese zweiteilige Serie am 12. und 19. Januar in der Banater Zeitung.
Zwanzig ethnische Gruppen und acht Glaubensgemeinschaften prägen heute das Banat. Die Kultstätten dieser Glaubensgemeinschaften belegen eine Vielfalt, die in Temeswar Tradition hat. Ein Spaziergang zu den Gotteshäusern müsste unweigerlich auf dem Domplatz, am Dom des Heiligen Georg, beginnen. Das im Jahr 1754 gesegnete Gotteshaus ist nach Bauplänen des kaiserlichen Architekten Josef Emmanuel Fischer von Erlach entstanden. Archivfoto von 1928. Aus...
Seit Beginn der Deportation in die ehemalige Sowjetunion sind 77 Jahre verstrichen. Jedes Jahr findet zu diesem Anlass auch eine Gedenkveranstaltung am Denkmal vor dem Temeswarer AMG-Haus statt (siehe Foto). Die Erinnerungen an diese grausamen Zeiten sind immer noch allgegenwärtig. In manchen Fällen haben Mitbürger sich im Visier der Behörden befindlichen Deutschen vor der Verschleppung gerettet.