BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Stadtbild

Trist und grau sieht das Temeswarer Stadtzentrum derzeit aus. Trotzdem gibt es so etwas wie einen Blick in die Zukunft. Die Stadt saniert mehrere Altstadtgebäude, darunter auch die Oper, deren Fassade erneuert wird. Foto: Zoltán Pázmány

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Die Decauvilles auf den Nákó-Domänen

Die Besiedlung des fast menschenleeren Landstrichs Banat, an der Schwelle zum Balkan, durch Deutsche, war schon oft Gegenstand geschichtlicher Abhandlungen. Diese Form der „Deutschen Landnahme“ war im Banat in ihrer ersten Phase gekennzeichnet durch Rodung von Gestrüpp und zahlreicher Auenwälder, durch Trockenlegen von Sümpfen, Häuser- und Wegebau, um dem Boden die ersten Erträge zum Überleben der Siedlerfamilien abzuringen. Die Fruchtbarkeit des...

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„bevor die Brunnen versiegen“

Zum Anlass des Welttags der Poesie lud Erwin Josef Țigla die europaweit verstreuten rumäniendeutschen Autoren dazu auf, sich an diesem besonderen Aktionstag zu beteiligen. Dies im Rahmen eines Projekts der Karasch-Severiner Kreisbibliothek, des DFBB und des Reschitzaer Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins. Gemäß eines Beschlusses der UNESCO wird der Welttag der Poesie jährlich seit dem Jahr 2000  am 21. März mit verschiedenen...

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Es war einmal…im Banat

In der Stummfilmzeit, also in den30ger Jahren, war das Braun-Kino in Fratelia bei Temeswar das einzige in der Stadt, das zu jedem Stummfilm die adäquate Musikuntermalung bot. Dieses Vorstadtkino mit seinen Samstags-und zwei Sonntagsvorstellungen rollte niemals einen Film vor leeren Stühlen ab. Ob es nun “Die letzten Tage von Pompei“ oder aber die damals begehrten Krimifilme mit Harry Piel waren, hier gab es stets volles Haus, dazu eine kleine...

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Kontrovers

In Temeswar liefen am Sonntag 55 zu Quarantäne im Eigenheim gezwungene Personen auf der Straße herum. Andere wehrten sich mit Händen und Füßen gegen eine Verpflichtung der Selbstisolation, Priester und Pastoren hielten gelegentlich munter ihre kirchlichen Versammlungen und anderenorts überreichten orthodoxe Priester die Absolution an Hunderte von (Glut)Gläubigen mit dem gleichen Löffelchen. Angeblich habe man gerade dies punktuell nicht erwähnt,...

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Von hoher Politik bis zu Traditionsveranstaltungen

Der Misstrauensantrag der Opposition, die Anhörung des Außenministers, Besuche in Deutschen Foren in Rumänien, und Treffen mit hohen Würdenträgern aus Deutschland standen im vergangenen Monat auf der Agenda des DFDR-Abgeordneten Ovidiu Ganț.

Der Parlamentarier der deutschen Minderheit stimmte gegen den Misstrauensantrag der Opposition, gebildet aus PSD-Pro România-ALDE-UDMR. Die “rote Mehrheit hatte sich mit 261 Stimmen durchgesetzt. Ich...

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DSTT: Online-Vorstellung zum Welttheatertag

Der Zugang zum Online-Medium bietet die Möglichkeit, auch dann zusammen zu sein, wenn körperliche Distanz verordnet wird. In diesem Sinne kommt das Deutsche Staatstheater Temeswar (DSTT) seinem Publikum zum Welttheatertag mit einer ersten Online-Vorstellung entgegen. Dieses ist das Stück „Tagebuch Rumänien. Temeswar“, das am Freitag, den 27. März 2020, auf der Facebook-Seite des Theaters zwischen 18 - 22 Uhr besichtigt werden kann.   

Seit 1961...

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Über den Umzug, den Ausfall der Sprachkurse und das Kulturangebot 2020

Ende des Monats zieht das Deutsche Kulturzentrum Temeswar in einen neuen Sitz. Auch sonst passiert viel Neues, auch Ungewöhnliches: Die Sprachkurse sind – wie bei allen Kursanbietern – wegen der Coronaviruskrise abgesagt worden. Als Anbieter von Kulturveranstaltungen ist das Kulturzentrum jedoch nicht betroffen, denn diese sollen erst ab April im Angebot stehen. Diese sind einige der Neuigkeiten des Kulturzentrums, über die die Leiterin Mona...

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Weiterhin ein dunkles Kapitel

Die Kinder und Enkel der ehemaligen Russlanddeportierten, erinnern sich daran, dass die aus der Zwangsarbeit 1945-1949  heimgekehrten Eltern und Großeltern viele Jahre hindurch das grausige Geschehen in den russischen Arbeitslagern und vor allem ihre persönlichen Leiden verschwiegen haben. Über das ganze bestürzende Ausmaß ihres Leidenswegs erfuhren die meisten von uns erst spät, nach der Wende. Und nicht die gesamte Wahrheit. Meist nicht aus...

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Altmeisterin des Unterrichts wird 80

Die Temeswarer Lehrerin i.R. Erika Tacsi war stets der Meinung, man lebt solange man Aufgaben erfüllen muss auf diesem Erdball. Sie war ein Leben lang auf Hochtouren und darum blickt sie hoffnungsvoll ihrem 80-sten Geburtstag entgegen.

Sie kam im Kriegsjahr 1940 zur Welt, als ihr Vater an der Front war. Nur kurze Zeit konnte er zu Hause in Arad weilen, da er verwundet war. er musste aber bald auf die Krim und nach Sevastopol zurück. Als er nach...

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