BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Persona suprimata

Als Vorsitzende des Vereins 'musica suprimata e.V.', der sich (...) mit Musik befasst, (...) die in den Ideologien des 20. Jahrhunderts  unterdrückt worden ist und die wir auf Deutsch "Verfemte Musik" nennen, habe ich das Bedürfnis, mich in eine Diskussion einzuschalten (...).

Vom 28.-30. April 2015 tagte an der Humboldt-Universität Berlin die Internationale Konferenz „Aus den Giftschränken des Kommunismus – Methodische Fragen zum  Umgang mit...

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Nachruf

 

Die Mitglieder des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat trauern um

Dr. KARL SINGER

Am 9. Mai 2015 verstarb unser hochgeschätzter und langjähriger Vorsitzender im Alter von 74 Jahren. Sein unerwarteter Tod ist für uns alle unfassbar.

Wir bleiben ihm in dankbarem Andenken verbunden.

Geboren am 5. September 1940 in Cozmeni, Kreis Harghita, besuchte Karl Singer die Elementarschule in der Heimatgemeinde seines Vaters, Bakowa, zwischen...

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Prof. Dr. Karl Singer (1940-2015).

Seit vergangenem Samstag weilt der langjähige Vorsitzende des Demokratischen Forums der Banater Deutschen (er war es, der beim Namen des Forums auf „Schwaben“, wie allseits suggeriert, verzichtete und auf „Deutschen“ bestand, um auch die Berglanddeutschen zu umfassen) und Vertreter des Herausgebers der „Banater Zeitung“, Prof. Dr. Karl Singer, nicht mehr unter uns.

Wir erinnern daran, dass er es war, der zu Beginn der 1990er Jahre aktiv und...

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Einladung in die Theaterklinik

"Aber sie sagten: wir werden Musikanten/ Precis ca Musikanten vor fi interesanten". So plätschert es halb gewohnt wie im Märchen, halb ungewohnt wie in den leichtsinnigen "manele" unserer Tage aus dem zweisprachigen Zwitterding "Im Waldpadure",  aus einem Liedchen in der  Inszenierung "Bremen" am DSTT. Märchen- hier das Grimmsche Volksmärchen "Die Bremer Stadtmusikanten" - sind heutzutage schwierige Geschichten. Und so wird aus "Bremen" auch...

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„Ich wurde nicht für den Beruf erzogen, ich bin darin hineingewachsen“.

Anton Johannes Braun kann in seinem Stammbaum auf Generationen von Instrumentenbauern schauen: Urgroßvater Anton (Antal) Braun war Geigenbauer zunächst in Szeged, dann in Belgrad, wo er den Titel eines „Königlichen Serbischen Hofinstrumentenbauers“ erhielt. Es war noch im 19. Jahrhundert, zur Zeit der Österreich-Ungarischen Monarchie. Großvater Anton Braun Senior war Geigenbauer, gründete eine Firma in Temeswar. Der Vater, Anton Michael Braun,...

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Glogowatz: Banatschwäbische Traditionen weitergeführt

„Heute sind wir alle ein wenig Schwaben“, so Michael Szellner, der Vorsitzende des Deutschen Forums Arad (DFDA), in seiner feierlichen Ansprache bei dem unlängst über die Bühne gegangenen Kirchweihfest in der Arader Gemeinde Glogowatz/Vladimirescu. Der Forumsvorsitzende bezog sich damit auf die etwa 70 am Fest teilnehmenden Trachtenpaare, von denen nur ganz wenige noch Deutsche sind. Ein Beweis der heutigen multikulturellen und -konfesionnellen...

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Dem Frieden eine Chance geben

„Auch zwischen den Mauern gibt es Herzen“ so heißt der Slogan eines besonderen Konzertes, das die Temeswarer Band Pro Musica in der Temeswarer Haftanstalt „Popa Sapca“ geboten hat.

Für gutes Benehmen kommt nun die Belohnung: Insgesamt 200 Inhaftierten haben das Recht bekommen, gemeinsam mit ihren Familien und Freunden im Publikum zu sitzen. Kurz vor Sonnenuntergang sammeln sie sich im Hof der Temeswarer Haftanstalt. Eine imposante Bühne, mit...

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Temeswar feiert Europatag

Auf der Allee der Persönlichkeiten steht seit dem 9. Mai auch eine Büste des ungarischen Königs Karl I. aus dem Hause Anjou. Der temeswarer Bildhauer Bela Szakats erstellte die Arbeit, die Bürgermeister Nicolae Robu zusammen mit dem Kreisratsvorsitzenden Titu Bojin zum Europatag feierlich einweihte. Karl I. ließ eine Steinfestung bei Temeswar/Timisoara erbauen. Er habe zur Entwicklung der mittelalterlichen Festungsstadt beigetragen, so Robu bei...

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Erfolgsformel, einheimisch

In der abendländischen Kultur, der sich auch Rumänien seit der zweiten Hälfte des 19. Jh. annähert, gibt es „Erfolgsformeln“, die mit Reichtum, Macht und Ruhm in Zusammenhang gebracht werden. Es sind zweierlei „Erfolge“, materielle und Anerkennung durch andere. Vereinfacht lautet die Erfolgsformel des Westens, der auch Rumänien sich verpflichtet fühlt: statt arm und unbekannt, lieber reich und berühmt sein. Das ist im Detail nachzulesen in einer...

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Temeswarer Rathaus unter der Lupe

Ein Besuch der Antikorruptionsbehörde in einer rumänischen Institution gehört schon zum Alltag. Die kürzlich gestartete Untersuchung von DNA Bukarest im Temeswarer Rathaus scheint jedoch durch ihre Ausmasse mehr als gewöhnlich zu werden. Die Hausdurchsuchung erfolgt kurz nach Abschluss einer anderen umfassenden Kontrolle durch das Kontrollkorps der Regierung. Diese wochenlange Kontrolle endete nämlich mit dem Abtransport von etwa 4000 Dokumenten...

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