BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Studie über banatdeutsche Friedhöfe

„Der Friedhof als Element in der Entwicklung der kulturellen Landschaft. Deutsche Gemeinschaften im Banat“, heißt ein Forschungsprojekt, das 2014 von der Gesellschaft der Landschaftsmaler aus Rumänien mit Unterstützung des Römisch-katholischen Bistums aus Temeswar durchgeführt wurde. Mitte November gaben die Leiter des Projektes bekannt, dass dies nun abgeschlossen ist. Die Ergebnisse: Eine schriftliche Studie und ein Fotoalbum der Photographin...

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Überdeutlich: Temescher Kommunen wählen Johannis

Selbst in den Temescher Städten mit PSD-Bürgermeistern und bisher deutlichem Hang für Links wählten die Bürger in der Stichwahl für die Präsidentschaft den Liberalen Klaus Werner Johannis. Wenn 70 Prozent der Temeswarer für den Rumäniendeutschen stimmten, ist das nach guter Ausgangsposition vom ersten Wahlgang keine sonderliche Überraschung, doch auch in den PSD-Hochburgen des Kreises, in Fatschet und Busiasch, vereinte Johannis die meisten...

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Alternative zum staatlichen Gesundheitssystem

Als eine Alternative zum staatlichen Gesundheitssystem, so ist der „OncoHelp“ Verein in Temeswar/ Timisoara vor fünf Jahren entstanden. Die private Klinik für Onkologie wurde ausgebaut, so dass nun hier auch eine Abteilung für Hämatologie und eine für palliative Behandlungen zu finden sind. Auch eine Förderkampagne für die Brustkrebs-Früherkennung und –Prävention wurde durch den Verein entwickelt. Diese soll zur Gründung eines Screening-Programms...

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Mensch und Konstruktion

China ist der viertgrößte Staat und die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Seit den 1970er Jahren, seit der Öffnung des Landes für ausländische Unternehmen und den Privatsektor vollzieht sich im „Reich der Mitte“ ein radikaler Wandel. Von den rund 1,3 Milliarden Einwohnern Chinas lebt fast die Hälfte in Städten. Der wirtschaftliche Aufschwung sowie der Kommunismus haben dazu geführt, dass das geschichtliche Erbe der ältesten noch bestehenden...

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Der Gentlemen und das Kätzchen

Der überwältigende Wahlsieg von Klaus Werner Johannis bei der Präsidentschaftswahl vom vergangenen Sonntag dürfte die drohende Orbánisierung Rumäniens abgewendet haben. Auch, weil „das Kätzchen“ V.V.Ponta, sein Gegenkandidat, sich sofort nach Eingeständnis seiner Wahlniederlage zur Kooperation bereit erklärt hat und, zumindest auf der deklarativen Ebene, auch den ersten, vor den Medien verlautbarten Forderungen des gewählten, aber noch nicht...

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Das Banat stimmte für Klaus Johannis

Die Wahl von Klaus Werner Iohannis zum Staatspräsidenten Rumäniens war Aufbruchstimmung, ein Beweis gut funktionierender sozialer Medien, aber auch Protest und Empörung gegen das, was sich im Ausland abgespielt hat. „Ein Protest gegen die Arroganz und Unverschämtheit der Regierung,“ nannte es der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Gant, der diesen Beitrag mit Argumenten und Statements politisch begleitet hat.

 

Iohannis schlug auch in PSD-Gefilden zu

 

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Eisenbahn - auch in privater Hand kein Reisemagnet

Weit über 100 Jahre alte Zugverbindungen, Bahnhöfe, die z.T. auch heute noch wie Denkmäler anmuten und ein dichtes Schienennetz – das ist die nostalgische Variante des Banater Eisenbahnverkehrs. Durch letzte Jahrzehnte schlängeln sich jedoch auch mit Galgenhumor getragene und gar genossene Szenen aus überfüllten Pendlerzügen, von sträflich bestechlichen Schaffnern, schmutzigen Toiletten und nachtsüber stockfinsteren Abteilen. Dazu kamen nach der...

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Eurothalia Theaterfestival 2014

Das Europäische Theaterfestival „Eurothalia“ fand vom 8. bis zum 17. November in Temeswar statt. Zum vierten Mal veranstaltete das Deutsche Staatstheater Temeswar (DSTT) das internationale Event, das 18 Vorstellungen aus fünf Ländern in die Begastadt brachte. Das Festival begann mit der neuen Koproduktion des DSTT und des Ungarischen Csiky-Gergely-Staatstheaters namens „Moliendo Café“ und wurde zehn Tage später mit „Victor oder die Kinder an der...

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Unser Kandidat: Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021

„Die zwei Trumpfkarten Temeswars sind zum einen die Multikulturalität der Stadt, zum zweiten der ausgeprägte Bürgersinn der Bewohner.“ Die Erklärung stammt von Univ.-Prof. Dr. Alin Gavreliuc, dem Dekan der Soziologie-Fakultät an der West-Universität Temeswar, und ist keine Floskel, sondern das Ergebnis einer soziologischen Studie, welche die Fakultät im Zuge der Kandidatur unserer Stadt für den Verein „Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021“...

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„Verbrannt“ - ein Projekt über Zensur

Auf der Leinwand im Festsaal des Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses laufen Bilder über die Buchverbrennung im Nazideutschland des Jahres 1933. Schüler, darunter auch die des Nikolaus-Lenau-Lyzeums, sitzen im Saal und verfolgen die Abbilder. Heute sollen sie Informationen über die Zensur in totalitären politischen Systemen erfahren, darunter auch über die Zensur in Rumänien.

Ausgang des Projektes waren die 80 Jahre seit der Bücherverbrennung im...

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