Michelsberg. Oben auf dem Berg die bekannte Burg mit den Heiratssteinen. Ein warmer Sommernachmittag. Neben der Evangelischen Kirche steht ein frisch saniertes, gelb gestrichenes Gebäude. Die Glastüren stehen einladend offen. Das Haus – wie viele sich noch erinnern dürften – war früher der Sitz der Feuerwache des Dorfes. Im Herbst 2025 eröffneten Laura und Marius Menhard nach langjährigen und umfangreichen Sanierungsarbeiten hier das Restaurant...
Berlin/München (IMH) - Die Wahl der Donauschwäbin Erika Rierpl aus Ungarn zur „Auslandsdeutschen des Jahres 2025/2026“ am Ende des vergangenen Jahres machte international Schlagzeilen. Neben der größten Zeitung Ungarns berichteten zahlreiche Medien zwischen New York und Tokio ausführlich über diese weltweit bedeutendste deutsche „Damenwahl“. Es ist die fünfte Runde dieses einzigartigen Wettbewerbs der Internationalen Medienhilfe (IMH).
Am vorletzten Juni-Samstag fand in Köln, im Rahmen des literarischen Salons der Architektin Maria Mocanu, eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 100. Geburtstags von Elisabeth Axmann statt. Zugegen waren, neben ihrer Tochter, Freunde der Schriftstellerin sowie der Verleger Dr. Bernhard Albers und Autoren des Aachener Rimbaud-Verlags. Durch den geistig anspruchsvollen Nachmittag mit sieben Referenten zum Leben und Werk der Autorin und mit einem...
Liebe Mitbrüder im priesterlichen Dienst, lieber Diakon, der heute zum Priester geweiht wird, liebe Akolythen Mario und Francisc, die heute die Diakonenweihe empfangen, liebe Schwestern und Brüder in Christus! Das heutige Evangelium zeigt uns zwei wichtige Wahrheiten: den Grund unserer Freude und zugleich eine Warnung vor der Enttäuschung, die auch das Leben eines Priesters oder Diakons treffen kann. Zuerst der Grund zur Freude: Jesus fragt:...
Das Reschitzaer Lyzeum für Musik und bildende Kunst „Sabin P²utza“ wird mittels einer EU-Finanzierung aus dem Regionalprogramm West 2021-2027 einer Generalsanierung mit anschließender Neuausstattung unterzogen. Die Arbeiten sollen, laut Finanzierungsvertrag, im September 2028, zum Beginn des Schuljahrs 2028/2029, abgeschlossen sein. Die Entwicklungsagentur V West hat dafür mit demselben Vertrag einen Grundstock von 18,4 Millionen Lei zu Verfügung...
Mit Der Musikant des Sultans legt Wolfgang Günter Lerch, langjähriger Nahost-Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, einen historischen Roman über Dimitrie Cantemir (1673–1723) vor, der weniger auf äußere Spannung als auf kulturelle Vermittlung, Erinnerung und geistige Selbstbefragung setzt. Der 2026 im Berliner Noack & Block Verlag erschienene Text erzählt auf 146 Seiten, aufgegliedert in10 Kapiteln, das Leben des bekannten moldauischen...
Die Stadt Temeswar/Timișoara wird im September zum Schauplatz eines außergewöhnlichen Kunstereignisses: Die Stiftung Art Encounters präsentiert erstmals Werke von Pablo Picasso aus der Sammlung des Musée Picasso in Antibes. Die Ausstellung „Picasso en visite“ (Deutsch: „Picasso auf Besuch“) eröffnet gleichzeitig das neue Art-Encounters-Kunstzentrum und markiert einen wichtigen Meilenstein für die Kulturszene der Stadt. Die von Jean-Louis Andral,...
Ankunft in Michelsberg. Die Sonne brennt herab, hinter dem Holztor erstreckt sich ein weitläufiger, sattgrüner Garten. Zahllose Bäume und Sträucher, duftende Rosen. Schon von Ferne kann man zwischen den Baumwipfeln Klaus Göbbel entdecken, den neuen Leiter des Traditionsgästehauses im Ort. Gerade verabschiedet er den ersten Besucher des Tages, viele weitere Termine werden folgen. Eng getaktet geht es zu, zwischen Gesprächen und Papierkram bahnt...
Sie pendeln vor allem nach Österreich, Deutschland, Italien und Spanien, helfen Senioren dort im Haushalt und bei der Körperpflege. Die rumänischen Betreue-rinnen sind dafür oft nicht ausgebildet, stark von ihren Arbeitgebern abhängig, haben wenig Privatsphäre und beklagen vielfach, dass rechtlich prekäre Bedingungen ihre Ausbeutung begünstigen würden. Mit Hilfsangeboten die Symptome dieses Systems zu lindern, reicht ihnen nicht mehr. Sie fordern...
2026 ist das Jahr, in dem die rumänische Medienwelt merkt, dass sie nicht mehr die Hauptrolle in der eigenen Geschichte spielt. Die alten Gewissheiten – Reichweite, Dauerpräsenz, Lautstärke – tragen nicht mehr. Aufmerksamkeit ist knapp geworden, Vertrauen brüchig, und die Medien stehen vor einer unbequemen Wahrheit: Sie sind nicht verschwunden, aber sie sind nicht mehr selbstverständlich. Was bleibt, ist ein System im Umbau, das sich neu sortiert...