Wie klein und überschaubar die Welt auf der Bühne doch werden kann. Im Theater gibt es keine unüberwindbaren geografischen Grenzen. Es reicht, wenn man auf einer Karte mit einem Laserpointer zeigt, wo Kasachstan liegt. Es reicht, wenn Oscar Van Rompay sich von Kopf bis Fuß schwarz anmalt und zum Beat afrikanischer Trommeln tanzt, um sich als Zuschauer nach Afrika zu versetzen. Und es reicht vollkommen aus, wenn sechs Frauen über Joschka Fischer,...
„Kann eine Minderheit gestaltende, gesellschaftliche Kraft sein?“ Mit diesem Impulsreferat von Jürgen Porr, dem Vorsitzenden des DFDR, wurde am letzten Wochenende in Temeswar im Rahmen des 16. VLÖ-Volksgruppensymposiums die Debatte, das Gespräch über Situation, Rolle und Zukunft der deutschen Volksgruppen aus Österreich und gleichzeitig aller in Europa verstreuten deutschen Volksgruppen angeregt. Und, wie erwartet, löste es auch rege und...
„Temeswar erlebt jetzt das Schönste, was einer Stadt widerfahren kann, und das wird die Stadt von Grund auf verändern. Sie haben die Mission, die Stadt in eine Bühne zu verwandeln (...)“. So Staatspräsident Klaus Johannis Anfang Oktober in Temeswar, als er im Banater Kunstmuseum die Vertreter des Kulturhauptstadt-Vereins traf, um ihnen aus seiner Hermannstädter Erfahrung mitzuteilen (die ADZ/BZ berichtete).
Der Literaturkreis Stafette wird in diesem Jahr 25. Ende Oktober wird das runde Jubiläum im Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus mit gleich mehreren neuen Veröffentlichungen der Mitglieder gefeiert. Dann wird auch das erste Buch des Lyrikers Benjamin Burghardt vorgestellt. BZ-Mitarbeiter Robert Tari sprach mit dem Dichter über die Arbeit an seinem ersten Gedichtband, den darin aufgegriffenen Themen sowie seinen Plänen für die Zukunft.
Die Jagd auf Schmetterlinge soll komplett abgeblasen werden. Nein, der Reschitzaer Bürgermeister Ioan Popa sieht in dieser Aussage keinesfalls ökologische Hintergründe. Er plädiert auf diese Art für eine Förderung der Berufsschulen und „Schmetterlinge fangen“ stellt er einer sinnlosen Ausbildung an den Schulen gleich. Die Berufsbildung nach dem deutschen Modell soll den Fachkräftemangel in den Reschitzaer Unternehmen beheben und auch als...
„Bei Schnee und Eis sind Winterreifen erforderlich“! So bestimmt es die rumänische Gesetzgebung. Experten aus der Reifenindustrie wissen jedoch, dass selbst bei Temperaturen unter +7C die Fahrsicherheit nur mit Winterreifen gesichert werden kann, denn die Bremsleistung ist von der Temperatur abhängig. Auch abgenutzte Pneus stehen für Gefahr auf den Straßen. Bei Winterreifen ist eine Mindest-Profil-Tiefe von vier Millimetern Pflicht. Der...
265 Jahre seit ihrer Weihe begeht in diesem Jahr die römisch-katholische Pfarrkirche in Neubeschenowa/Dude{tii Noi. Aus diesem Anlass kamen Anfang Oktober mehrere Mitglieder der Heimatortsgemeinschaft Neubeschenowa ins Banat, um das Jubiläum in der „alten Heimat“ zu feiern.
„Wir wollten die Einweihung der frisch sanierten Rochus-Kapelle auf dem Friedhof und die 265-Jahr-Feier der Kirche mit einem Kirchweihfest begehen. Das Kirchweihfest wurde in...
Das faktische Programm war parallel gestrickt. Aber die wirklich erste Veranstaltung der diesjährigen Deutschen Kulturdekade im Banater Bergland fand im „Diaconovici-Tietz“-Kollegium statt, das seit dem 1. September diesen ranghöheren Titel trägt. Doch noch während der Eröffnung durch Lehrerin Yvonne-Christa Demenyi und Deutschlehrerin Sonia-Maria Chwoika mit ihren Gästen, Mag. Erich Wörrister von der Föderalistischen Europäischen Bewegung...
Rumäniens Justizministerin ist durch zwölfjährige Arbeit im Ausland und durch ihre Art eine sympathische Person. Erfrischend direkt, Tacheles reden, doch weit entfernt davon, vollmundig sich in Sachen einzumischen, von denen sie sehr wohl weiß, dass sie in der Zuständigkeit anderer liegen. Es gelingt ihr, bisher, die Spannungen im Justizsystem mit Ruhe und Besonnenheit unter Kontrolle zu halten (das Hauptproblem: die Richter und Staatsanwälte,...
Mit „vielen Freunden und Partnern, die unserer traditionellen Feier stets die Treue gehalten haben, aber auch mit vielen neuen Gästen“ – so wurde der Tag der Deutschen Einheit am Samstag in Temeswar begangen. Die Worte hat Seine Exzellenz Konsul Rolf Maruhn in der Eröffnung der Feierlichkeiten gesprochen. Anwesend waren rumänische Abgeordnete des Landes- und Europaparlaments, die Präfekten der Kreise Temesch und Karasch-Severin, hohe...