Die Kaufkraftparität gemessen am Mindestlohn ist in Rumänien zwischen 2007 und Anfang 2019 von 171 auf 865 Euro gestiegen. Dadurch hat Rumänien neun EU-Länder, Bulgarien, Tschechien, Estland, Griechenland, Kroatien, Lettland, Litauen, Ungarn und Portugal überholt. Welche Folgen dies hat, erläutertet auf Nachfrage der Banater Zeitung, der Temeswarer bekannte Wirtschaftsanalyst Nicolae Țăran. Er ging auf die höhere Kaufkraft, auf die Attraktivität...
Heute, vor allem nach der Gründung der EU, sehen viele Europäer nur noch nach vorn, in die Zukunft, und nicht mehr zurück. Falsch. Kenntnis und Kraft kommen den Völkern weiterhin und noch immer aus der Geschichte zu. Die Vergangenheit wird es immer geben, man sollte sie nicht vergessen, verdrängen oder gar verfälschen, wie das manche leichtsinnig, andere gar gezielt machen.
In diesem Sinne ist das vom Deutschen Kulturforum Östliches Europa...
Doch das Leben der Ansiedler, die äußerlich wie eine geschlossene Gruppe wirken, steht nur selten im Einklang mit dieser beschaulichen Atmosphäre. Geschichten, die schon im Hauensteiner Heimatdorf begonnen hatten, werden von der Erzählerin in der Banater Landschaft weitergeführt. Im neu erbauten Ansiedlungsdorf Weinstock, das gewissermaßen die Stelle des Hotzenwälder Hornberg einnimmt - Verenas Heimatort, wie wir wissen -, treffen wir wieder die...
Gespräche zu Jahresbeginn: Im Januar 2019 traf der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganț Konsul Rolf Krautkrämer. Sie sprachen über die aktuelle politische Situation, deutsche Minderheit, Bildungssystem, gemeinsame Projekte 2019. Der Parlamentarier, der DFDB-Vorsitzende Johann Fernbach und Vertreter des „Memorialul Revoluției“ Temeswar vereinbarten, in diesem Jahr gemeinsame Projekte zu 30 Jahre Revolution in Temeswar durchzuführen.
Über das Programm Regio-POR soll der Ausbau zweier Fakultäten der West-Universität Temeswar finanziert werden: Rektor Prof. Dr. Marilen Pirtea hat vergangener Woche einen Vertrag mit Sorin Maxim, dem Direktor der Regionalen Entwicklungsagentur ADR West, unterschrieben, der das Projekt für die Errichtung neuer Gebäudekörper für die Fakultät für Kunst und Design sowie für die Fakultät für Musik und Theaterwissenschaften auf der Oituz-Straße...
Getrocknete Rosen, ein Klavier, ein Baumstamm und trockene Blätter, Musik im Hintergrund und Mappen, die auf Tischen liegen oder von der Decke hängen und deren Fotos über eine Power-Point-Präsentation auch vergrößert gezeigt werden: Die Ausstellung, zu der die 11. MI-Klasse (Deutsche Spezialabteilung) letzter Woche am Donnerstag in den Festsaal des Nikolaus-Lenau-Lyzeums in Temeswar eingeladen hatte, war dem Thema Romantik gewidmet. Über das...
- Geboren am 18. Februar 1939 in Reschitza, Kreis Karasch-Severin; der aus Reschitza im Banater Bergland stammende namhafte Künstler hat in seiner Wahlheimat Bukarest sein 80. Lebensjahr erfüllt;
- Eltern: Hans Stendl und Emilia Stendl, geb. Loidl; Hans Stedl sen. war fünf Jahre zur „Wiederaufbauarbeit“ in die Sowjetunion verschleppt;
- 1945 - 1956, Volksschule und Lyzeum in Reschitza;
- 1957 - 1963, Studium am Institut für Bildende Künste...
Es ist nicht zu übersehen, dass Verena nicht bloß leidende und hoffende Mittelpunktfigur des Romangeschehens ist, sondern dessen eigentlicher „Motor“. Mit der rätselhaften Peregrina und der bildhübschen Barbara, der unglücklichen Verlobten eines Hotzenwälders, der sich vor Jahren allein auf den Weg ins Banat gemacht hat, rücken weitere tatkräftige Frauengestalten ins Handlungsgefüge und vorübergehend in den Vordergrund. Überhaupt scheint Gerda...
Ich konnte nicht wissen, dass wenig tiefer sich der Familienschmuck in einem Kasten verbarg. Ich konnte nicht wissen, dass meine verzweifelte Großmutter, die ein Leben lang das schwer erarbeitete Geld der Familie in Häuser investierte, die abwechselnd von Faschisten und Kommunisten enteignet wurden, in der Dämmerung ihres Lebens den Schmuck vergrub, wie die Ägypter, mit ihrer toten Seele zusammen. Ich konnte es nicht wissen, dass auch der Garten...
Die strategische Aufklärung und Bombenangriffe sollten aus Sicht der Heeresleitung auch durch Luftschiffe unterstützt werden. Zur schnellen Umsetzung bat deshalb der Chef des deutschen Generalstabs, General von Falkenhayn, am 29. Juli 1915 beim k.u.k. Generalstabchef General Conrad von Hötzendorf um Zustimmung zum Bau einer Bergehalle für Luftschiffe in Südungarn. Daraufhin beauftragte die k.u.k....