Hollywood vergibt jeweils zum Jahresbeginn seine Oscars, auch das Banat erlebt stets zu Januarende bzw. Anfang Februar, aber immer vor Fasching, eine allgemein beliebte Veranstaltung, die WKP (Worschtkoschtprob). Die traditionelle Wurstverkostung, gleichzeitig Fest der "Banater Zeitung" als auch Fest der hausgemachten Bratwürste nach alten Banater Wurstrezepten und der unzähligen Feinschmecker aus allen Teilen des Banats hatte als Organisatoren...
20 Wurstproben von privaten Banater Wurstmachern - wie eingangs erwähnt, wurde aus ethischen Gründen in diesem Jahr kein Wettbewerb der Firmen veranstaltet - gingen heuer bei der "Worschkoschtprob" in Schag in den Wettbewerb. Hervorzuheben ist, dass auch bei der diesjährigen WKP-Auflage einige der Veteranen dieser traditionellen Veranstaltung, treue Teilnehmer und schon mehrmals mit Preisen bedachte Wurstmacher mitmachten: So der ehemalige...
So einzigartig und vielschichtig der Ort zwischen den Bergen im Süden des Banats, so auch seine Geschichte, seine jahrhundertealten wirtschaftlichen und kulturellen Traditionen und seine Menschen, von gestern und heute. Der von dem schon erfahrenen Autoren- und Herausgeber-Duo Gheorghe Jurma/ Erwin Josef Țigla konzipierte und kürzlich herausgebrachte Bildband über die Karasch-Severiner Stadt Orawitza, eine der letzten Buchveröffentlichungen des...
Die Alten hatten viele Kinder, und so gab es Namen , die sehr häufig vorkamen. Um die Träger eines und desselben Familiennamens besser zu unterscheiden, hängte man jedem noch einen Spitznamen an. Es gab viele Sittner. Da hieß dann der eine "Achi" nach seiner Mutter Agi, Agathe, der andere hieß nach seinem Bauch Wampi, der Bartl war der Bonapartl, einer konnte das Wort "mamaliga" nicht aussprechen, darum war er der Lika oder Leiki. Der Riedl war...
In jener Zeit war Maria Theresia Kaiserin. Sie hatte im Gemeindeland von Sokolar eine Burg, und eine andere stand an der Donau, darin saß ihre Schwester. Die Burg von Sokolar hatten die Soldaten erbaut. Sie nahmen dazu die Steine aus dem Bachbett. Sie bildeten vom Bach bis hinauf eine Kette und reichten die Steine von Hand zu Hand. Und das ist ein garstiger Platz: nichts als Felsen und Gestrüpp.Es war unter den Soldaten ein Vater und dessen Sohn,...
Am Donnerstag, dem 25. Januar 2018, fand am Nationalkolleg „Diaconovici - Tietz“ aus Reschitza die Begegnung einiger Schüler mit Prof. Dr. Doina Bogdan-Dascălu aus Temeswar statt. Der Anlass der Begegnung war der 120. Geburtstag des Volkskundlers, Schriftstellers und Lehrers Alexander Tietz, einem der Namensgeber unserer schulischen Einheit.
Prof. Dr. Doina Bogdan-Dascălu, eine nahe Verwandte des Geehrten und ehemalige Schülerin dieser...
Dass das Nikolaus-Lenau-Lyzeum Schüleraustausche organisiert, ist nicht neu. Vergangene Woche haben sich Schüler aus dem Otto-Hahn-Gymnasium aus Bergisch Gladbach/ Deutschland in den Sälen des deutschen Lyzeums in Temeswar zu einem wissenschaftlichen Projekt aufgehalten. Ein Wetterballon soll im Frühling von Deutschland aus in 35 Kilometer Höhe geschickt werden, um Daten, wie Luftdruck und Temperatur, aus oberen Schichten der Atmosphäre zu...
Das Archivfoto zeigt Würste in ihrer vollen Pracht und eine leckere Speise verheißend. So werden sie auch morgen früh im Kulturheim der Gemeinde Schag hängen, oder in Ihren Speisekammern. Schneiden Sie jedoch ein Stück davon ab, kann das schon reichen, um an der „Worschtkoschtprob“, dem alljährlich widerkehrenden Fest der Banater Zeitung teilzunehmen. Ein erlesenes Fest, mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Verwaltung, Diplomatie und...
Fast drei Jahrzehnte nach Ende des (offiziellen) Kommunismus´ in Rumänien hat sich der Fußball im Karpatenland strukturell nur unwesentlich geändert. Noch immer werden viele Mannschaften der oberen Ligen aus Haushaltsgeldern getragen und in den letzten Jahren sind es deren zusehends mehr geworden. Einige, wenige, Mannschaften hängen von einem Geldgeber ab, der jedoch in vielen Fällen um die Unterstützung der Kommune buhlt. Der Fußball ist also...
Der DFDR-Abgeordnete brachte im Dezember 2017 eine Gesetzesinitiative ins Parlament, um einen „Tag der nationalen Minderheiten“ auszurufen. Das Parlament nahm den Vorschlag an und ab letztem Jahr gilt der 18. Dezember als Tag der nationalen Minderheiten in Rumänien. Bei einem Gespräch von Ovidiu Ganţ mit dem Botschafter der BRD in Rumänien, Cord Meier-Klodt, ging es um aktuelle Probleme der rumänischen Politik, Projekte der deutschen Minderheit...