Das frisch sanierte, überdachte Schwimmbecken im Dacia-Viertel, das vier Jahre lang wegen seines prekären Zustands nicht benutzt werden konnte, ist diese Woche in Betrieb genommen worden. Die Arbeiten begannen erst, nachdem die Sportanlage vor einigen Jahren in die Verwaltung des Bürgermeisteramts Temeswar/Timişoara übergegangen war.
Im Oktober 2011 wurde die Ausschreibung für die Bestimmung des Bauunternehmens, das mit den Arbeiten beauftragt...
Eigentlich könnte man meinen, dass mit den Winterfeiertagen die Hauptsaison der Plätzchen und des Glühweins eröffnet wird. Das ist schon richtig. Die wenigsten wissen jedoch, dass um und an Weihnachten auch der Bierkonsum rasant in die Höhe geht. Eine gute Nachricht nicht nur für Bierproduzenten, sondern auch für –verteiler. Dietmar Krutsch und George Melega, die beiden Inhaber des ersten Bierlagers in Dumbrăviţa, das ausschließlich deutsches...
Als ich sie in dem Tierladen zum ersten Mal sah, wusste ich auf der Stelle, dass sie für mich bestimmt war. Ich steckte meine Hand in den Rattenkäfig und sie war die einzige von allen, die tapfer genug war, um an meinen Fingern zu schnüffeln. Als ich sie nach Hause brachte, dauerte es eine Weile, bis ich einen Namen für fand. Ich ließ sie zuerst in meinem Zimmer frei und beobachtete sie die ganze Zeit. Schnell wurde mir klar, dass sie sehr...
Drei Tage lang durften sich zehn Schüler vom Nikolaus Lenau Lyzeum einmal ganz anders an moderner Lyrik heranwagen. Vordergründig waren nicht die Inhalte der Gedichte, sondern die Art und Weise des Vortrags. Wie könnte man Lyrik theatral umsetzen? Auf diese Frage wollten die deutschen Theaterpädagogen Fred Gimpel und Jessica Höhn den Jugendlichen eine Antwort geben. „Generell liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit darauf, Türen aufzustoßen“,...
Das Interesse an der Veranstaltung des „Nationalmuseums der Rumänischen Literatur“ (MNLR) im Palais Kretzulescu am Dacia-Boulevard, (fast) mitten im Bukarester Stadtzentrum, war unter rumänischen Intellektuellen – nicht nur der Hauptstadt – überraschend groß. Mehr als 50 Teilnehmer drängten sich in die schnucklige Rotonde am Parterre oder in den kleinen Aufführungssaal am ersten Stock, wenn Ion Bogdan Lefter. Schriftsteller, Hochschullehrer und...
In der Einfallslosigkeit dieses Wahlkampfes fällt auf, dass es am Sonntag um keine politische Entscheidung geht, wenn wir an die Urnen gehen, sondern um die Entscheidung in einem Machtkampf, wo keiner sagen kann, was die einen oder die anderen wollen. Wenn die eine Seite „Reporne{te România” (etwa: Wiederankurbeln Rumäniens) posaunt, die andere von „România puternic²” (dem „starken Rumänien”) faselt, die dritte einmal mehr die Föderalisierung...
Traditionell zum 1. Dezember ist der Weihnachtsmarkt in der Temeswarer Innenstadt offiziell eröffnet worden. Bereits zum sechsten Mal wird der Markt in Temeswar/Timişoara veranstaltet. Diesmal jedoch etwas anders.
Der Markt ist in diesem Jahr etwas „luftiger“ eingerichtet worden. Die Holzhäuschen wurden an drei Orten in der Innenstadt aufgestellt: am Opernplatz, auf dem Parkplatz vor dem Modehaus „Modex“ und in der Mărăşeşti-Straße. Diese...
Es sind Straßen und Brücken, Wallfahrtsorte, Spitäler, Industriebrachen und Firmen, die EU-Fonds erhalten. Mittlerorganisation ist die Regionale Entwicklungsagentur Vest (ADR), zuständig für die Verwaltungskreise Arad, Hunedoara, Karasch-Severin und Temesch. Die Projekte sollten immer im Einklang mit den realen Gegebenheiten stehen, sagt Miruna Vitcu, Kommunikationsdirektorin der ADR. Ein beredtes Beispiel führt sie an, wo in einem Banater Kurort...
Ein gutes Rezept für die Zukunft gab Ignatz Bernhard Fischer, der rührige Vorsitzende des Vereins der ehemaligen Russlanddeportierten, auch einer der Erfahrensten im Rahmen des Banater Forums, für die folgenden Herausforderungen: “Alle Kräfte in den Dienst der Mitmenschen stellen!” Die traditionelle DFDB-Vertreterversammlung vereinigte am Wochenende im AMG-Festsaal Repräsentanten aller Ortsforen aus den vier Banater Landeskreisen Temesch,...
Transparente Plastiktüten mit Samen liegen auf einer auf dem Asphalt ausgebreiteten Decke und ein paar Mädchen erkundigen sich, ob das Saatgut ausländischer Herkunft denn auch in Rumänien keimen würde. Die junge Frau, die die Körner anbietet, weiß es nicht, doch einen Versuch ist es wert. Denn für die Samen muss man keine Unsummen hinblättern, sondern man kann sie einfach mit einem höflichen „Dankeschön“ kostenlos mitnehmen, ohne im Gegenzug...