BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Entwurfsfehler und Insolvenz

Eine lückenhafte Gesetzgebung bei Rückerstattungen und Bauprojekten, Entwurfspatzer, aber auch Unentschlossenheit in der Stadtverwaltung lassen in Temeswar den Neubau einer Krankeneinrichtung stocken. Ein sich im Bau befindlicher Gebäudeflügel des Kinderkrankenhauses „Louis Ţurcanu“ verharrt wegen mehrerer Versäumnisse „im Skelett-Stadium“, schreibt Mediafax.

Gebäude, in denen öffentliche Einrichtungen untergebracht sind, sollten nicht in Natura...

[mehr]

Eine Banater Schwäbin auf Weltreise

Die Kanarischen Inseln haben zwar einen etwas angeknacksten Ruf als Massentourismus-Areal, aber man kann ja die vielen Flüge, die dem All-Inclusive-Tourismus entstammen, in Anspruch nehmen und muss nach Ankunft nicht unbedingt den Menschenmengen folgen. Aus Temeswar kommt man sehr günstig und schnell über Bergamo mit einmal Umsteigen mit Wizzair und Ryanair in nur wenigen Stunden nach Teneriffe. Ein Mietwagen ist ein Muss, wenn man nicht eine...

[mehr]

Keine Monteure, keine Zimmermädchen, keine Schneider, keine Bäcker

Ein Vier-Sterne-Hotel in der Hamburger City Nord, von Firmenzentralen umgeben, der Stadtpark in unmittelbarer Nähe, kurz nach Neun: Auf einem Flur wird munter Rumänisch gesprochen, eine junge Frau erklärt einem ebenso jungen Mann, welche Zimmer als erste aufgeräumt werden müssen. Er antwortet, sein ungarisch-siebenbürgischer Akzent ist sofort herauszuhören. Sie kommt aus Câmpina, er aus Sfântu Gheorghe. Seit sechs Monaten arbeitet sie in der...

[mehr]

„Ich helfe immer anderen, denn ich lebe mein Christentum“

Es ist ein sonniger Augusttag, an dem Peter Trimper (78) die BZ-Redakteure in seinem Hof in Charlottenburg empfängt. Ein unangekündigter Besuch, denn der Deutsche ist telefonisch nicht erreichbar. Er besitzt weder ein Festnetz-, noch ein Mobiltelefon. Doch im Dorf kennt ihn jeder, sodass es überhaupt nicht schwer fällt, sein Haus zu finden.   

Peter Trimper stammt aus einer Familie mit acht Geschwistern. Alle seine sieben Geschwister leben in...

[mehr]

UNSERE FORUMSAKTIVEN

Himmelblaue Augen, hellbraunes, lockiges Haar, ein sonniges Lächeln im Gesicht: Das ist Andreea Lăpugean (27). Dass sie stolz ist, wenn sie die banatschwäbische Tracht trägt, ist nicht zu übersehen. Andreea Lăpugean identifiziert sich mit allem, was mit der deutschen Kultur in Westrumänien zu tun hat. Nicht von ungefähr: Ihre Großmutter, eine Banater Schwäbin aus Billed, hat diesbezüglich gute Arbeit geleistet. Denn sie war es, die Andreea die...

[mehr]

KOMMENTAR: Duckmäusertum als politische Vernunft

In der Wochenzeitung „22“ schreibt Magda Cârneci, die Vorsitzende von PEN International Rumänien: „Die Türkei ist nicht nur ein Thema ersten Ranges der internationalen Nachrichtenkanäle geworden, sondern auch eine ernsthafte Sorgenquelle der diplomatischen Kanzleien vieler Nationen und eine brennende Causa der Zivilgesellschaften der gesamten Welt.“ „Der Spiegel“ widmet eine Ausgabe „Diktator Erdogan und der hilflose Westen. Es war einmal eine...

[mehr]

Hochfest Mariä Himmelfahrt

Zum zentralen Treffpunkt der katholischen Gläubigen, und nicht nur, ist am Wochenbeginn Maria Radna im Kreis Arad geworden: Hierher pilgerten einige tausend Menschen von überall her. In der Basilika Minor feierte man am 15. August das Hochfest Mariä Himmelfahrt.

Voll war die Kirche am Montag, als der römisch-katholische Bischof Martin Roos zusammen mit mehreren Priestern das Pontifikalamt zelebrierte. Alle Sitz- und Stehplätze waren besetzt,...

[mehr]

Unser Kandidat: Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021

Romeo Ioan trägt rote Turnschuhe und ein weißes Hemd und hockt auf der kleinen Bühne, im Saal sind drei Journalistinnen und ein Fotograf. Er hat alles perfekt in Szene gesetzt, auch die Bühne im „Electric Theatre“ hält sich in Schwarz und die Plakate für die nächste Premiere sind schwarz, rot und weiß. Romeo hockt, er wollte nicht stehen oder gar auf einem Stuhl sitzen, von der Bühne aus wäre er höher als seine Gäste. Er sucht die Nähe und will...

[mehr]

„Wenn es in der Nacht passieren würde, würde man alle Ärzte einberufen und es würden auch alle kommen“

Seit 2003 gibt es in Temeswar das Unfallkrankenhaus Casa Austria. Gebaut wurde es nach modernen europäischen Standards auf Betreiben des Wiener Unfallchirurgen Johannes Poigenfürst (87). Der österreichische Arzt war während der Rumänischen Revolution 1989 nach Temeswar gereist, um zusammen mit rumänischen Ärzten Patienten mit schweren Schussverletzungen zu operieren. Damals kam bei ihm die Idee auf, sich in der Stadt an der Bega für den Bau eines...

[mehr]

2050: Eine Million Einwohner zwischen Marosch und Bega

Auch so kann man das berühmt-berüchtigte Sommerloch füllen: Indem man die Bürgermeister von Arad und Temeswar zu sich in die West-Universität einlädt, eine Konferenz im Ausland forschender rumänischer Ökonomen als Vorwand und Rahmen benützt und den gelangweilten Lokalmedien erzählt, dass man nun den ersten Schritt in Richtung eines Ballungsraums mit einer Million Einwohnern, dem Großraum Temeswar-Arad, unternimmt. Die ADZ berichtete darüber.

Ein...

[mehr]
Seite 202 von 412