Patrick André de Hillerin („PAH“), ein „Caţavencii“-Autor, hat unlängst im Bukarester „Tandem Media“-Verlag ein Buch zur orthodoxen Kirche herausgebracht: „Dumnezeu are legitimaţie de presă“/Der Herrgott besitzt einen Presseausweis. Darin geht es um die Rumänische Orthodoxe Kirche (BOR), aber auch um die Medien. Wie diese (und mit ihnen die BOR) in fehlende Glaubwürdigkeit, Prestigelosigkeit und bröckelnden Zuspruch, Geheimdiensthörigkeit und...
Temeswar - Mit Schokolade überzogene Lebkuchen auf den Tellern, dampfende Tassen mit Tee und Kaffee auf den Tischen und in der Ecke der bunt geschmückte Weihnachtsbaum - alles bildete die perfekte Vorweihnachtsstimmung im Adam-Müller-Gutenbrunn-Haus, als am Wochenende die alljährliche Adventsfeier des Banater Forums veranstaltet wurde. Als eine gute Gelegenheit zusammenzukommen, um sich gemeinsam auf das nahende Weihnachtsfest vorzubereiten und...
Temeswar/Timişoara ist eine der 14 rumänischen Städte, die den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2021“ anstreben. Zwischen dem 7. und dem 10. Dezember wird die „kurze Liste“ mit den Ortschaften, die sich um den Titel bewerben, aufgestellt. Um die Stärken und Schwächen der Kandidatur Temeswars zu erfahren, befragten die BZ-Redakteurinnen Iulia Sur und Raluca Nelepcu Hochschullehrer, Schriftsteller, Anthropologen, Journalisten, Ingenieure,...
Mihai Ignat ist am Nationaltheater Temeswar beliebt. Nach der Premiere seines bislang bekanntesten Stückes, „Krisen“, das 2004 vom Radiosender BBC ausgestrahlt wurde, kehrt Mihai Ignat am Nationaltheater mit einem Studiostück zurück: „Was danach kommt“ ist ein dramatisches Duett, deren Darsteller über die Komik und Groteske einer Beziehung, die ins Wanken geraten ist, überlegen. Der Seitensprung des Mannes hat einen Schneeballeffekt in eine...
Mehr als 20 Prozent der Bevölkerung Rumäniens ab 65 Jahren hat Altenbetreuung notwendig, doch nur knapp ein Prozent davon (0,23 Prozent) verfügt auch über eine solche Dienstleistung. Vor allem auf dem Land und in Kleinstädten seien solche Dienstleistungen eine Seltenheit, hieß es auf einer nationalen Konferenz der Dienstleister zur Betreuung betagter Menschen im Eigenheim. Durch eine eventuelle Entwicklung von Dienstleistungen dieser Art könnten...
Senioren und Jugendliche sind ins Gespräch gekommen: Die Hanns-Seidel-Stiftung Rumänien sowie der Verein Agora Unit haben in Temeswar/Timişoara eine Werkstatt für 40 Schülerinnen und Schüler veranstaltet, um sie in das Thema „Oral History“ einzuführen. Für die Jugendlichen aus sieben Schuleinrichtungen der Stadt war es eine andere Art von Geschichtsunterricht. Eine, die auch der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Ganţ als Alternative zum klassischen...
Reschitza – Auf ihrer jüngsten Tagung haben die Ratsherren von Reschitza entschieden, einen Stadtratsbeschluss vom Oktober 2010 zu widerrufen. Damals hatten die damaligen Ratsherren dafür gestimmt, eine 3000 Quadratmeter große Fläche aus dem öffentlichen in den privaten Besitz der Stadt zu überführen, um das Grundstück dem Verband für Interkomunitäre Entwicklung „ADI Intercom Deşeuri Karasch-Severin/Caraş-Severin“ zur kostenlosen Nutzung zu...
Deutsche Studierende könnten in Temeswar/Timişoara und Umgebung leben und arbeiten, ohne dabei Rumänisch lernen zu müssen. Zu dieser Schlussfolgerung kamen die Mitglieder einer deutschen Delegation, die vor Kurzem das Banat bereiste. Die Fachkräfte der Jugend- und Sozialarbeit sowie die Studierenden dieser Bereiche, die der Stadt Temeswar einen Besuch abstatteten, erkundigten sich hier, welche gemeinsamen deutsch-rumänischen Projekte zustande...
„`Die werden kommen und uns die Arbeitsplätze wegschnappen!´ Derjenige, der das voller Scheelsucht brüllte, lebte von einer Behindertenrente – wie 80 Prozent der Dorfbewohner. Er fand, das sei auch eine Arbeit. Schließlich musste er dafür einmal im Jahr früh aufstehn, zu dem betreffenden Doktor in Craiova fahren, diesen bestechen, und danach wieder zurückkommen – was soll´s: war das denn keine Arbeit!?“ - Das ist ein Fragment der...
Temeswar - Die Zunahme der Expresslieferungen in der Westregion Rumäniens sei der Grund, weshalb der Logistikdienstleister DHL vor Kurzem ein neues Terminal in Temeswar/Timişoara in Betrieb genommen hat. Durch das neue Logistikzentrum am Internationalen „Traian Vuia“-Flughafen möchte DHL Express den wachstumsstarken Liefersektor in diesem Landesteil erschließen, hieß es jüngst auf einer Pressekonferenz, bei der die Anlage vorgestellt wurde.