BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Balc nach Vermeş?

Bokschan – Die ADZ/BZ hat 2009 berichtet, dass im Alm²j-Tal Verhandlungen geführt werden zwischen dem damaligen Bozovici-er Bürgermeister Aurel Miclea (damals PDL) und Vertretern des Geschäftsmanns Ion Ţiriac. Es ging um den Kauf von 3000 Hektar Gemeindewald, in welchem Ţiriac sein neues, das Banater Jagdrevier einrichten wollte.

Die Kaufverhandlungen sind eingeschlafen, der Bürgermeister wurde abgewählt (aber nicht aus diesem Grund) und ein...

[mehr]

„Es hat etwas mit der Melodie der Sprachen zu tun“

Seit September 2013 arbeitet Linda Moog am Deutschen Staatstheater Temeswar als Sprecherzieherin. Die Berlinerin hilft den Schauspielern mit der Aussprache aber auch bei der Vorbereitung der Rollen. Sie wirkte bereits als sprecherzieherische Betreuerin an den Produktionen „Jugend ohne Gott“, „Täter“, „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ , derzeit an dem für Ende Februar angesagten Musical „Cabaret“. BZ-Redakteur Robert Tari sprach mit ihr über...

[mehr]

Worschtkoschtprob mit Rekordzahl an Teilnehmern

Sanktanna - Dass die Worschtkoschtprob in Sanktanna/Sântana so viele Teilnehmer und Gäste heranziehen sollte, das hatten die Veranstalter von der Banater Zeitung wohl nicht erwartet. Kurz vor 12 Uhr strömten vergangenen Donnerstag die Banater in den Festsaal des Technologischen Lyzeums, um bei dem Traditionsfest dabei zu sein. Insgesamt 31 hausgemachte Wurstsorten wurden in diesem Jahr in den Wettbewerb geschickt – laut den Veranstaltern war es...

[mehr]

Gut für das Immunsystem

Das eigene Baby bis zu sechs Monaten ausschließlich mit Muttermilch zu füttern, das klingt fast unmöglich für viele Frauen in Rumänien. Dies, weil eine Mehrheit der Ärzte und Mediziner die frisch gebackenen Mütter, die ihre Kinder gern stillen würden, nicht dabei unterstützen. Meist wird sofort Milchpulver empfohlen, und gerade in staatlichen Krankenhäusern haben es Mütter schwer, ihre Babys sofort nach der Geburt zu stillen. Nicht nur, weil...

[mehr]

Der kapitalistische Realist

Das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) bringt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturzentrum sowie dem Kunstmuseum eine Ausstellung nach Temeswar/Timişoara mit 40 ausgewählten Werken des großen Gegenwartskünstlers. „Sigmar Polke – Musik ungeklärter Herkunft“ möchte einen Einblick in das „facettenreiche, humorvolle, ironische und doppeldeutige Schaffen“ des Künstlers gewähren. In den Gouachen der Ausstellung „thematisiert Sigmar Polke das...

[mehr]

Die Arader Erbschaft der Mocioni-Familie

Nach Jahrzehnten, der kommunistischen Epoche mitsamt der zwei Jahrzehnten der Wendezeit, kommen auch die Erben der Familie Mocioni/ Mocsonyi, eine der ehemals bekanntesten und weitverzweigtesten Adelsgeschlechter Rumäniens und Ungarns, durch die teilweise Rückerstattung ihres riesigen enteigneten Besitzes erneut zu ihrem Recht. Im Landeskreis Arad ist dieser Erbe Michael Eduard Stârcea, britischer Staatsbürger, dem, in Rumänien heute sowohl als...

[mehr]

Peregrinii - die zeitreisenden Musikanten

Durch den schmalen Fensterspalt kommen am Donnerstag Abend interessante Musikklänge auf den alten Temeswarer Domplatz. Die Stille in der Temeswarer Innenstadt wird nur vom Klang der Musikinstrumente belebt. In einem Haus neben der kleinen Lenauschule am Domplatz probt eine Band.

Der große Raum in diesem Altbau lässt die Musik zu einem komischen Echo verschärfen. Erst die Neugierde auf die Musiker, dann ein Erstaunen. Denn beim Betreten des Saals...

[mehr]

Strenge Vorlagen für Krankenhausverwaltungen

Reschitza – In einer Reihe von Videokonferenzen hat der Gesundheitsminister den Managern der Krankenhäuser bindende Anweisungen zur Nutzung des diesjährigen Haushalts aufgetragen. So dürfen die Personalausgaben 65 Prozent des Gesamthaushalts eines Krankenhauses nicht mehr überschreiten und für Arzneien müssen aus dem Haushalt zehn Prozent reserviert werden, „damit kein Kranker mehr genötigt wird, selber seine Arzneien oder medizinisches...

[mehr]

Rumänische Landwirtschaft fährt Achterbahn

Die Zahl der Arbeitnehmer in der Landwirtschaft ist innerhalb eines Jahres um 5.000 Personen gestiegen. Etwa 92.500 waren es im Oktober 2012, 97.400 Bürger verdienten ihr Geld ein Jahr später im rumänischen Agrarsektor. Mit ihren knapp über 1600 Lei brutto waren sie die am drittschlechtesten bezahlte Berufsgruppe in Rumänien – nach dem Hotel und Gaststättenwesen bzw. nach den Dienstleistern. Im Verwaltungskreis Temesch verdienten im letzten Jahr...

[mehr]

Die 7-Cent-Frage

„Ich bin hier, um mit Ihnen das Zehn-Jahres-Jubiläum zu feiern seit ihrem Nato-Beitritt, mit Ihnen zu sprechen über die Dinge, die wir gemeinsam vollbracht haben und über jene, die wir künftig vollbringen werden.“ Also sprach die Vertreterin des Weltpolizisten USA in Bukarest und das Echo ihres Besuchs ist ebenso wenig verhallt wie der Effekt der Feigheit des Fettnapftapsers an der Spitze der rumänischen Regierung, der vor ihr auf...

[mehr]
Seite 306 von 411