BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Provinzialisierung von Gebeinen

Zwei immer gut aufgelegte, unerschöpflich ironische und ewigstolze Oltenier, Premier Victor Ponta und Abgeordnetenkammerpräses Valeriu Zgonea, haben sich vor den Karren gespannt, um die Gebeine des Künstlers Constantin Brâncuşi zu „repatriieren“. Das macht sich nicht nur in der sommerlichen Informationsflaute gut und kaschiert erfolgreich Fehlkalkulationen der Entwicklung und sich abzeichnende politische Wortbrüchigkeiten, das Drücken auf die...

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Besondere Höhenerlebnisse zum Verschenken

Temeswar (BZ) - Temeswar aus der Vogelperspektive erleben: Das ist ab sofort möglich. Das Unternehmen MaxAir bietet Rundflüge mit dem CESSNA-Flugzeug über das Banat an, allerdings können Interessierte auch längere Flüge in rumänische Städte wie Klausenburg/Cluj-Napoca oder Galatz in Anspruch nehmen. Für Geschäftsleute ist das eine gute Möglichkeit, Zeit zu gewinnen. Klausenburg ist per Flugzeug in eineinhalb Stunden erreichbar – die Fahrt mit dem...

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Deutsches Berufsmodell nun auch besiegelt

Einen sogenannten Pakt gibt es seit vergangener Woche in Temeswar/Timişoara. Das Bürgermeisteramt, die Schulbehörde des Verwaltungskreises Temesch/Timiş und der Deutschsprachige Wirtschaftsclub Banat DWC haben ein Abkommen der Zusammenarbeit unterzeichnet. Dadurch wollen sie ihre Initiativen und Kräfte bündeln und die Berufsausbildung nach deutschem Modell fördern. „Der Pakt: Eine Zukunft für Jugendliche. Die duale Ausbildung (Berufsausbildung)...

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Antwort auf die Stellungnahme von Lucian Varsandan

Die Stellungnahme des Intendanten des Deutschen Staatstheaters Temeswar (DSTT) auf das Interview, das ich Raluca Nelepcu am 2. Juli 2013 für die Banater Zeitung/Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien und das deutschsprachige Programm von Radio Temeswar gegeben habe, fordertmichzu einigen Anmerkungen bzw. Richtigstellungen heraus.

Ich sehe keinerlei Widerspruch zwischen den von mir in der Tat immer wieder aus voller Überzeugung ausgesprochenen...

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Höchste bayerische Auszeichnung für Herta Müller

Die aus dem Banat gebürtige Autorin und Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller (geb. am 17. August 1953 in Nitzkydorf) wurde kürzlich mit der höchsten bayerischen Auszeichnung, dem Bayerischen Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst bedacht. Der bayerische Kunstminister Dr. Wolfgang Heubisch händigte der Schriftstellerin die hohe Würdigung des Freistaates Bayern in München aus. In seiner Laudatio würdigte Heubisch Herta Müller als...

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„Auch in Zukunft kein Kaffeesatz-Lesen“

Der Betrieb für Haustechnik und Sanitäranlagen Ruck-Zuck hat vor Kurzem sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Vor allem in den letzten fünf Jahren gab es Höhen und Tiefen: Fachkräftemangel und Wirtschaftskrise sind auch an dem Unternehmen mit Hauptsitz in Temeswar nicht spurlos vorbei gegangen. Zum Jubiläum sprach die Firmeninhaberin Angelica Krachler über die Auftragslage in der Baubranche, über Personalfragen und über Perspektiven des...

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Warum sie nicht spricht

Sie ist eine strahlende Person: optimistisch, offen, unkompliziert. Als Lyrikerin schlägt Petra Curescu allerdings andere Töne. Es wird oft nostalgisch, oft traurig, oft ernst. Als würde sie auf ihren Schultern eine Welt tragen, von der sie sich aber niemals in die Knie zwingen lässt. Stattdessen bekämpft sie das Harte mit Ironie, streicht es weg, so wie ein Bluessänger. Man bekennt sich zum Schmerz, eignet ihn sich an, um darin etwas zu finden....

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Schleichwege zur Regionalisierung

Schleichend hat die Regionalisierung begonnen. Etwa so, wie die Entführung von Omar Hayssam unter dem Vorwand von Hilfstransporten für die notleidende syrische Bevölkerung, bei denen, nicht wahr, der teure Rückflug der Militärflugzeuge nicht ohne Zuladung geschehen sollte?! Und sei es auch nur mit einem von den rumänischen Geheimdiensten entführten in Rumänien verurteilten Zivilist, der mal (?) die doppelte Staatsbürgerschaft hatte.

Dass die...

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Besuch im Tal der Gesetzlosen

Nah genug, um nicht stundenlang dorthin fahren zu müssen, und weit genug, um die Ruhe der Natur genießen zu können, ohne auch nur einen Gedanken an das Stadtleben zu verschwenden: Das ist Valea lui Liman, der Luftkurort am Fuße des Poiana-Ruscăi-Gebirges im Verwaltungskreis Temesch/Timiş. Eine Ortschaft, die auf den Wetterkarten gar nicht zu finden ist, obwohl sie schon lange nicht im Anonymen verharrt. Hier ist in den letzten fünf Jahren eine...

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„Dieser Wettbewerb wird für Temeswar ein Prüfstein sein“

Der Verein „Temeswar Kulturhauptstadt“ hat seit Januar eine neue Geschäftsführerin. Simona Neumann muss nicht nur den Aufbau des Vereins weiter voranbringen, sondern auch die Kandidatur der Stadt Temeswar planen. Zwei Jahre hat die Stadt noch Zeit. Die größten Herausforderungen sind finanzieller Natur. Aber auch an der Denkweise muss noch gearbeitet werden. BZ-Redakteur Robert Tari sprach mit Simona Neumann über die Herausforderungen des Vereins...

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