MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

„Das gute Bild findet zu einem“

Die Ausstellung „Sibylle Bergemann – Fotografien“ wurde Ende Februar in Temeswar/Timișoara eröffnet und zeigt einen umfassenden Überblick über das Werk der bedeutenden deutschen Fotografin Sibylle Bergemann. Kuratiert wurde die Schau von ihrer Tochter Frieda von Wild, die auch den fotografischen Nachlass der Künstlerin betreut. Die Ausstellung basiert auf einer Auswahl, die Bergemann selbst im Jahr 2006 zusammengestellt hatte und die erstmals in...

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„Es muss auch erzählt werden, was gut funktioniert“

„Uns Rumänen gefällt es, uns auf das zu konzentrieren, was nicht funktioniert“, sagt Penny/REWE Romania CEO Daniel Gross. Und fügt an: „Doch es gibt auch ein positives Rumänien – und das wächst. Man muss auch erzählen, was gut funktioniert“, insistiert er und nennt nur ein Beispiel.: „Vor drei Jahren gab es keine einzige Tierfutterfabrik in Rumänien – inzwischen ist das Land sogar Exporteur“. Mit der positiven Meinung über sein Land ist Gross...

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Wort zum Sonntag: Gott sieht einen jeden von uns!

Liebe Leser, liebe Brüder und Schwestern in Christus, „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln; er weidet mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern, er erquickt meine Seele.“ Diese Worte aus einem Psalm König Davids begrüßen uns am vierten Sonntag der Fastenzeit. Ein solcher Ort der Ruhe, an dem Gott unsere Seele erquickt, ist auch die Kirche, insbesondere durch die Heilige Messe, durch die wir Nahrung für Geist und Herz...

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Ludwig Stefan Schwarz – Chronist einer untergehenden Welt

Als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, lag nicht nur Europa in Trümmern. Auch das Leben vieler Banater Schwaben geriet aus den Fugen. Krieg, Gefangenschaft, Deportation und politische Repression bestimmten die Biografien einer ganzen Generation. Zu jener Generation gehörte auch der Schriftsteller und Journalist Ludwig Stefan Schwarz. Seine Texte erzählen von genau diesen Erfahrungen – von Verlust, Neubeginn und der Kraft der Erinnerung. In seinen...

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„Wolfskinder und Waisenseelen“ – Kindheit im Schatten des Krieges

 Die neue Folge des Podcasts „Culture To Go“ des Bundes der Vertriebenen – Landesverband Hessen e. V. (BdV) widmet sich einem lange übersehenen Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Moderatorin Anja Schöpe spricht mit Historiker und Autor Dr. Christopher Spatz über sein Buch „Nur der Himmel blieb derselbe. Ostpreußens Hungerkinder erzählen vom Überleben“. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten „Wolfskinder“: Mädchen und Jungen aus dem nördlichen...

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Die Verschleppung in die UdSSR im Januar 1945 – Teil 2

(Fortsetzung von gestern) Ethnie: ANDERE Die Facebook-Seite Diplomatische Archive des Außenministeriums weist außerdem darauf hin, dass, da ein großer Teil der jungen deutschen Männer in Rumänien zum überwiegenden Teil in die deutsche Armee eingezogen worden war, viele Jugendliche oder ältere Menschen sowie zahlreiche Frauen abgeholt wurden. In einigen Fällen wurden auch Juden, Ungarn, Polen, Tschechen oder Serben, aber auch Rumänen...

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Pfuscherei im Bildungswesen – ein rumänisches Dauerthema

Jedem, der der deutschen Sprache halbwegs mächtig ist, dürfte die Begriffsfamilie rund um „pfuschen“ und „Pfuscherei“ vertraut sein. In der rumänischen Sprache existiert eine direkte Entsprechung: das Verb „a fușeri“ und das Substantiv „fușereală“. Die Bedeutung ist nahezu deckungsgleich – und ebenso wenig schmeichelhaft. Wenn es jedoch einen Bereich gibt, in dem man diese Begriffe nicht hören möchte, dann ist es die Bildung. Ausgerechnet dort...

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Die Verschleppung in die UdSSR im Januar 1945 – Teil 1

Einige Monate vor dem offiziellen Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa (9. Mai 1945) unterzeichnete am 16. Dezember 1944 Josef Wissarionowitsch Stalin, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, den Erlass Nr. 7161 des Staatsverteidigungskomitees der Sowjetunion mit folgendem Inhalt:  Das Staatsverteidigungskomitee der Union der Sozialistischen Sowjetrepu-bliken beschließt: 1. Die Mobilisierung und Internierung zur...

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Randbemerkungen: Krieg für Frieden

Wer glaubt schon, dass der Angriff der USA und Israels auf den Iran eine Reaktion auf eine vorherige gezielte Provokation seitens der Iraner war. Gut, im Nachhinein, dass die Welt einen religiösen Fanatiker, Ayatollah Ali Khamenei, und (glaubt man den Aggressoren Israel und USA aufs Wort) einige Dutzend kriegswütige hohe Militärs aus einem unberechenbaren Land los hat. Gut, dass die kriegsnährenden  technischen Anlagen des Iran (Ukrainer im TV...

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„Die Stadt hat was“

Der Band „Großsanktnikolaus, Stadt- und Kirchengeschichte. Vom Geist des Ortes. Menschen, Familien, Stadtgeschichte, Flucht und Deportation“, Ende 2025 im Cosmopolitan-Art-Verlag in Temeswar/Timi{oara mit finanzieller Unterstützung des Departements für Interethnische Beziehungen (DRI) erschienen, ist weit mehr als eine historische Dokumentation. Schon das Vorwort macht deutlich, dass die Herausgeber – die Deutschlehrerin und Forumsvorsitzende in...

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