MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Von Informatik bis Quantencomputing

Im Festsaal der deutschen Nikolaus-Lenau-Schule in Temeswar/Timișoara liegt am letzten Donnerstag im April eine gespannte, beinahe erwartungsvolle Ruhe in der Luft. Reihenweise sitzen Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen auf den schlichten Holzstühlen, einige mit kleinen Notizblöcken auf den Knien, andere mit ihren Handys, manche mit verschränkten Armen, neugierig, aber noch abwartend. Auf der Bühne leuchtet eine Präsentation an der Wand...

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In der Lenau-Schule ist immer was los!

Ob internationale Austauschprogramme, kreative Theaterprojekte oder ein besonderes Jubiläum – am deutschsprachigen „Nikolaus Lenau“-Lyzeum in Temeswar ist immer einiges in Bewegung. Während Schüler bei Begegnungen mit Partnerschulen aus dem Ausland neue Kulturen entdecken und wertvolle Erfahrungen sammeln, bringt das traditionsreiche deutschsprachige Schul- und Jugendtheaterfestival junge Talente aus mehreren Ländern auf die Bühne. Gleichzeitig...

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Lernen über Grenzen hinweg – Austausch, der verbindet

Eine Woche voller Begegnungen, neuer Erfahrungen und gemeinsamer Projekte: Vom 17. bis 24. April wurde die deutschsprachige „Nikolaus Lenau“-Schule in Temeswar erneut zum Treffpunkt internationaler Schülergruppen. Gleich zwei Schulaustauschprogramme – eines neu initiiert, eines seit Jahren eta-bliert – brachten Jugendliche aus Deutschland und Rumänien zusammen. Im Fokus standen dabei nicht nur schulische Inhalte, sondern vor allem...

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„Man muss sich vor mancher Dissonanz nicht fürchten“

Vier Jahrzehnte lang hat Friedrich Gunesch die Evangelische Kirche A.B. (EKR) in Rumänien juristisch begleitet, durch Umbrüche geführt und in politischen wie gesellschaftlichen Fragen vertreten. Kaum ein anderer kennt die inneren Spannungen, strukturellen Herausforderungen und historischen Brüche dieser Kirche so genau wie ihr langjähriger Hauptanwalt. Im Gespräch mit ADZ-Redakteur Roger Pârvu blickt Friedrich Gunesch auf Entscheidungen zurück,...

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Ein Bukarest aus einem Guss?

Wie sollen die Städte der Zukunft aussehen? Diese Frage diskutierten Praktiker auf der Tagung „Cities of Tomorrow“ der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK). Bukarester Stadtplaner sind sich grundsätzlich einig: Bauen muss schneller möglich sein und sollte einer gemeinsamen Vision folgen. Konfliktpotenzial steckt im Detail – und die politische Umsetzung steht noch am Anfang.

Bukarest will aus einem seiner Juwelen endlich Kapital...

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Schwäbisches Kulturerbe als Brücke zwischen Rumänien und Ungarn

Das restaurierte Casa Darvas-La Roche in der Iosif-Vulcan-Straße bot am 27. April den würdigen Rahmen für den dritten Workshop im Rahmen des EU-Projektes ROHU00528 – „Swabian Heritage“ in Großwardein/Oradea. Wissenschaftler, Museologen, Kulturschaffende und Vertreter der deutschen und schwäbischen Gemeinschaft aus Rumänien und Ungarn kamen zusammen, um über Geschichte, Identität und die Zukunft eines einzigartigen Kulturerbes nachzudenken.

Das...

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Die Diözese Tschanad während der osmanischen Herrschaft

Das Licht fällt in breiten, warmen Bahnen durch die Fenster der römisch-katholischen Sankt-Georgs-Kathedrale in Temeswar/ Timi{oara. Draußen liegt der Domplatz/ Pia]a Unirii im hellen Sonnenschein eines milden Frühlingsvormittags, doch im Inneren des barocken Gotteshauses herrscht eine gedämpfte Atmosphäre, getragen vom leisen Murmeln der Stimmen und dem Klang von Schritten auf Stein. Die Bänke sind dicht gefüllt, einige Gäste stehen am Rand oder...

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Eine Frau räumt auf

Pressekonferenz. Am Rednerpult eine 31 Jahre junge Anwältin. Alleine. Die 1994 in Kronstadt/Brașov geborene Diana-Anda Buzoianu ist seit 2025 Ministerin für Umwelt, Wasser und Forst innerhalb der Bolojan-Regierung. Indem sie ein Blatt nach dem anderen zur Hand nimmt, zeigt Buzoianu auf, wie der Gouverneur des Donaudeltas Bogdan-Ioachim Bulete sich selber neue Funktionen und entsprechende Machtpositionen gesichert hat. Bulete ist aber nur einer...

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Wie Deutsche und Engländer den Fußball nach Rumänien brachten

„Sicher ist, dass im Jahr 1907 in der Nähe der Kiseleff-Straße auf einem improvisierten Platz das erste Fußballspiel in Bukarest stattfand“, berichtet das Geschichtsmagazin „historia.ro“. Das Besondere dabei war jedoch: Die Rumänen waren nur Zuschauer. Es spielten Engländer und Deutsche, die in der Textil- oder Ölindustrie in Bukarest, Ploiești oder Câmpina arbeiteten, so das Magazin. Ab diesem Zeitpunkt startete die Fußballkultur nach und nach...

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Zugebissen: Die rote Linie

Man sagt ja immer, Politik brauche klare Linien. Rote Linien, versteht sich, dick gezogen, mit moralischem Edding, wasserfest, unverwischbar. Linien, die man nicht überschreitet, niemals, unter keinen Umständen, außer natürlich, wenn die Umstände sich plötzlich „historisch“ nennen und die eigene Prinzipienfestigkeit sich als dehnbarer erweist als ein Hosengummi. So steht nun Rumänien da, zwischen den Sozialdemokraten (PSD) und dem Bündnis für...

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