BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Drum and Bass aus dem Berliner Underground

Im tiefen Keller in einem Hinterhof aus Berlin Mitte hat der Drum and Bass für Young Ax angefangen. Die Musik hätte für ihn dort bleiben können. Drum and Bass ist Underground, findet der Musikproduzent und DJ. Dass es ein verdreckter Club war, wo es von der Decke tropfte, fand er „einfach nur geil“. Für Young Ax gehört es einfach dazu. Auf den Geschmack kam der Producer 1996, als er das DJ-Duo Kemistry&Storm live erlebte.  Es war der Wendepunkt...

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Sparen an der Ladentheke: Scheibchen statt Stückchen

Es wäre gut, wenn wir wieder in die Profitzone kämen, hatte es vor Kurzem im Vorstand der Vereinigung der Fleischverarbeiter in Rumänien geheißen. Seit Beginn der Krise sprechen viele in der Branche der Wurstfabrikanten von Null-Profit. Genauso Gabriel Bordea, Handelsdirektor bei der Firma Agil am Stadtrand von Temeswar/Timişoara. „Das stimmt, der Gewinn liegt knapp über Null“, sagt er. Der Konsumrückgang und 24 Prozent Mehrwertsteuer machen der...

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Eine Banater Schwäbin auf Weltreise (55)

Für wärme- und sonnenverwöhnte Mittel- und Südeuropäer sind die nordischen Länder eindeutig nur im Sommer zu bereisen, sonst hält man die Kälte dort nicht aus und fragt sich, wieso man bezahlen muss, um zu frieren und nicht gleich zu Hause geblieben ist. Die beste Zeit, um Norwegen zu besuchen, ist die Sommersonnenwende, der längste Tag des Jahres, wenn die Sonne in Oslo auch Nachts nicht untergeht. Aber damit man trotzdem ein Auge zukriegt...

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Eine Legende – auch über Gitterstäbe. Unterricht im Gefängnis

Über Innenhöfe an Maschendrahtzäunen und zwei Metalldetektoren vorbei führt mich der Weg in den Zellenblock der Popa-Şapcă-Haftanstalt, wo bereits seit 15 Minuten der Unterricht angefangen hat. An den Kontrollen kommt man nur mit den nötigen Papieren vorbei. Ein nichteingeweihter Wachmann spielt auf hart. Am Ende scheitert es jedoch nur an einer Sicherheitstür. Der Schlüssel wird gesucht. Mit mir wartet ein Häftling, der auch spät dran ist. In...

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Seit 15 Jahren im Einsatz für die Chancenlosen

Wohin mit dem eigenen Kind, das an einer geistigen Behinderung leidet? In Rumänien stellen sich über 232.000 Eltern diese Frage täglich. Die erforderliche Behinderungshilfe fehlt in Rumänien fast ganz. Landesweit setzen sich eine Handvoll Hilfsorganisationen für die Rechte behinderter Menschen ein. Die meisten sind Nichtregierungsorganisationen, die finanziell und logistisch überfordert sind. Auch viele rumänische Familien wissen oft nicht...

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AMG-Haus: Grundstückstausch ist die Lösung

Ein neuer Antrag auf Rückerstattung steht ins Haus: Marina Bonaparte, amerikanische Staatsbürgerin, möchte die Hälfte des fast 3.000 Quadratmeter großen Grundstücks, auf dem sich das Adam-Müller-Guttenbrunn-Haus erhebt, rückerstattet bekommen. Es ist die zweite Anfrage auf Rückgabe, die die Stadt Temeswar/Timişoara im Bezug auf dieses Gelände bekommen hat.  Knapp einige Monate ist es her, seitdem die in Karlsruhe lebende Delia Crăcălianu die eine...

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Das Fest der deutschen Mundarten

Ins rechte Licht rückte der aus dem Banat gebürtige Germanist Walter Engel mit seinem einführenden Festvortrag das Symposium der deutschen Mundarten und Mundartliteratur am vergangenen Wochenende im AMG-Haus: Einfühlsam gliederte er diese Veranstaltung in die hochaktuelle Regionalismusdiskussion in Europa, die immer stärkere Rückbesinnung auf die Heimatregion und ihre Identität. Eröffnet wurde die dritte Auflage der Veranstaltung „Mundarten im...

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Ehrung für Stefan Michael Müller/ Autorenlesung und Kulturprogramm

Hochschullehrer Sorin Gădeanu referierte zum Thema „Die Zeit der Mundart und danach“ mit aufschlussreichen Statistiken über das Sprachverhalten der Schüler aus den deutschen Muttersprachenklassen der derzeitigen Banater und Sathmarer deutschen Lyzeen und dessen Einflüsse auf das allgemeine soziale Verhalten der Jugendlichen.

Eine schöne Ehrung wurde zu diesem Anlass dem Banater Mundartautor Stefan Michael Müller zuteil: Horst Martin,...

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Rose Ausländer-Ausstellung im Kunstmuseum Temeswar

Bis 1975 war Rose Ausländer ein literarischer Geheimtip. Die aus Czernowitz/Cernăuţi gebürtige Dichterin hatte ein bewegtes Leben gehabt. 1901 geboren und 1988 gestorben. „Was es bedeutet hat im 20. Jahrhundert als Jüdin zu leben, dass ist uns allen wohl klar,“ sagte ihr Nachlassverwalter Helmut Braun bei der Eröffnung der Rose-Ausländer-Ausstellung. Bis zum 5. November stehen im Kunstmuseum Temeswar/Timişoara 32 Portraits der Lyrikerin....

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FILM DER WOCHE

Das DAAD-Lektorat in Temeswar/Timişoara setzt die Filmreihe „Das alles war Deutschland... auch“ fort. Jeden zweiten Donnerstag wird in der C²rture{ti-Buchhandlung ein deutscher Film vorgeführt. Auf dem Programm steht morgen „Das Leben der Anderen“ (2006, Dauer: 137 Minuten) in der Regie von Florian Henckel von Donnersmarck, der auch das Drehbuch verfasste.

 

Ostberlin, Mitte der 80er. Als Verhörspezialist ist Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler...

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