BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Dorfpolizist nun verstärkt auf Streife

Der 40 Jahre alte Mann lebt angeblich seit Jahren mit seiner Nichte zusammen. Verdacht auf Inzest. Aller Wahrscheinlichkeit nach war sie erst 16 Jahre alt, als sie ihr erstes Kind auf die Welt brachte. Beischlaf mit einer Minderjährigen. Das wäre kurz skizziert ein Ereignis, das derzeit für Aufsehen in der Temescher Gemeinde Neubeschenowa/Dudeştii Noi sorgt. Es ist aber auch gleichzeitig der wohl brisanteste Fall des neu organisierten...

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DFDR-Abgeordneter begleitet Projekte für Kommunen Aus der Parlamentarischen Agenda von Ovidiu Ganţ im Monat Oktober

Beim Treffen der deutsch-rumänischen Regierungskommission in Berlin zeigte der Abgeordnete Ovidiu Ganţ den Standpunkt des DFDR auf. Auf den Koalitionssitzungen zum Thema Wahlen 2012 vertrat der Parlamentarier den Standpunkt der Minderheitenfraktion: Auch bei einer Reduzierung der Anzahl der Parlamentsmitglieder in Rumänien sollen die 18 Minderheiten weiterhin ihre jeweiligen Vertreter in der Abgeordnetenkammer beibehalten. Parallel dazu führte...

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Buchtipp der Woche

Es ist entweder eine alte Liebe, ein einzigartiger Augenblick oder ein bestimmtes Ereignis – es ist dieses etwas, das im Hinterkopf bleibt und das, bei Bedarf, die gewisse Melancholie oder das traurige süße Lächeln hervorrufen kann. Diese Stille, die wir manchmal für uns selbst brauchen. Eine Konstante, eine Hoffnung, ein Hauch Optimismus. All diese hat der englische Schriftsteller David Nicholls in seinem Roman „Zwei an einem Tag“ verführerisch...

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Aus dem „schtzngrmm“ der Kontroversen

Ernst Jandl führte große Sprachexperimente mit Präzision durch. Wo andere die Sprache auf ein Podest stellten, wagte er Schnitte einzusetzen. Er riss ungeniert Vokale und Konsonanten raus, reduzierte ganze Wörter auf Geräusche. Wie sonst könnte man den Krieg beschreiben, außer durch laute, hektische Artikulationsdesaster. Es bedurfte keiner 30.000 Wörter. Jandl kam meist mit einem Wort aus. Wenn er den Bogen überspannte, kamen vielleicht zehn...

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Kosten der Online-Zahlungen

Reschitza – Ende 2010 hat der Stadtrat Reschitza beschlossen, der Bevölkerung die Möglichkeit zu bieten, online ihre Steuern und Gebühren zu entrichten, die der Stadt zustanden. Der Regierungsbeschluss, auf dem die Entscheidung des Stadtrats fußte, sah vor, dass bei der Nutzung der Internet-Zahlungsmöglichkeiten auch eine Gebühr von 2 Prozent zu entrichten ist, „aber nicht mehr als insgesamt 30 Lei“, wobei im Dringlichkeitsbeschluss der Regierung...

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Neue Leitung, ambitionierte Pläne

Ein lebendiges Museum mit echten Banater Einwohnern, einen Picknickort für Familien und ein Freizeitgelände für junge Temeswarer – das alles soll das Dorfmuseum in Temeswar/Timişoara anbieten. Claudiu Ilaş ist als neuer Leiter des Banater Dorfmuseums am Jagdwald erst seit einigen Monaten im Amt und schmiedet große Zukunftspläne. Hauptanziehung des Museums soll die Allee der Ethnien werden. Vier Familien sollen den Museumsbesuchern vorzeigen, wie...

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Der rumänische Nationalfeiertag in Temeswar

Militärparaden und Kranznierderlegungen sowie Konzerte und Tanzaufführungen werden zum Anlass des rumänischen Nationalfeiertages am 1. Dezember in Temeswar/Timişoara veranstaltet. 350 Soldaten und 56 Militärfahrzeuge sowie drei Militärhubschrauber werden in der Stadt zur Parade zu sehen sein.

Die Feierlichkeiten des 1. Dezember werden um 10 Uhr mit einer militärischen und religiösen Zeremonie beginnen. Es werden Blumenkränze im Zentralpark am...

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Schwarzarbeit mit Geldstrafen bekämpft

Reschitza – Es ist zur Regel geworden, dass die Inspektoren des Territorialen Arbeitsinspektorats ITM gemeinsam mit der Finanzgrade ihre Kontrollgänge machen. Hauptgegenstand ihrer Kontrollen ist die Schwarzarbeit, heißt es bei ITM, im Fachjargon „Arbeit ohne rechtliche Formen“. Gelegentlich werden die Kontrollgruppen auch von  Polizei und Gendarmen begleitet, wird bei ITM zugegeben, was diesen Kontrollgängen einen Anhauch von Kriminalitätssuche...

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Europa unterm Tisch

Margareth Thatchers „I want my money back!“, das sie auf einem europäischen Gipfeltreffen in totaler Ignorierung des europäischen Geistes – echt „spledid Isolation“ – den Regierungschefs zugerufen hatte, wirkt für England in weiten Teilen nach. Großbritannien gehöt nicht zu den absoluten Großzahlern der EU, nimmt sich aber über Projekte beeindruckend viel Geld zurück. Von da könnte Rumänien einiges lernen übers „Abrufen“ der EU-Mittel. Ob das dem...

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Für Bürgersinn und Ökologie

Reschitza - Kurz vor seinem Abschluss steht das Umweltschutzprojekt “Verschmutzung der Donau mit Bergbauabfällen – eine Realität und eine Medienbombe“ der Orawitzaer Umweltschutzorganisation GEC Nera. Gestartet wurde das Projekt am 17. Dezember 2010 (die BZ berichtete), abgeschlossen werden soll es am 16. Dezember 2011. Das Projekt gilt als höchstgradig von öffentlichem Interesse und verfolgt einerseits die genauere Dokumentation der...

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