BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Kulturhauptstadt: Aufschub wäre nicht schlecht

Monate der Pandemie, der Abschottung und des Verzichts auf soziales und kulturelles Leben liegen hinter uns. Und noch ist unklar, wann das gesellschaftliche Leben erneut gewohnte Rhythmen annimmt. Auch die Wirtschaft und implizite der Staatshaushalt wurden beeinträchtigt, Privatpersonen und Institutionen mussten Einschnitte hinnehmen. Über den Werdegang des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat DFDB in diesen Zeiten sprach...

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Broschüre über die Spanische Grippe

„Ganz ähnlich und doch ganz anders“, heißt die Broschüre, herausgegeben von Franz Schausberger, Präsident des Institutes der Regionen Europas, IRE. Schausberger vergleicht die Spanische Grippe vor einhundert Jahren mit Corona von heute. Der Autor schreibt über die erste Welle die von allen Seiten verharmlost worden sei, dann über die zweite Welle in der die Gegenmaßnahmen zu spät kamen und ihrer zu wenige waren. Eines der ersten Opfer sei damals...

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Vom Michl Vetter bis zum Willy Brandt

Pseudonym- Das richtige grammatikalische Geschlecht ist neutral- also das Pseudonym: Wortwörtlich wird man darüber direkt aus dem Griechischen aufgeklärt: Es ist einfach, wenn jemand unter falschem Namen schreibt. Die Franzosen, die in ihrer reichen Geschichte und Kultur viel damit zu tun hatten, nennen das eher mit gewisser Eleganz, wie es ihre Art ist „Nom de plume“ (Name der Feder). Es gibt Decknamen, erfundene Namen, die dem Namensträger zur...

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Wir haben versucht, uns gesund zu lachen

Eine Pandemie ist ernst und traurig und erschreckend. Andererseits kommt man ohne Humor (wie auch ohne Musik) nur schwer durch schwierige Zeiten. Für die, die nicht direkt betroffen sind, war ein bisschen Humor eine Möglichkeit eine schwierige, ja auch unverständliche, konfuse Zeit zu überbrücken. Auch der Kommunismus war ernst und traurig und erschreckend. Und wir haben trotzdem auch gescherzt. Die Witze von damals sind heute nicht mehr...

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Von den Brunnematze zu den Endsepps

Vermutlich durften auch die Namen „Henesse“ und Schuhenesse“ aus der gleichen Zeit stammen. Die Einwanderer dürften in ihrer alten Heimat den Namen Johann so ausgesprochen haben und so ist er als Spitzname geblieben. In der Familie Zimmermanngab es einen mit dem Taufnamen Isidor. Der Name „Isdari“ ist als Spitzname bis heute erhalten.

Oft haben sich alte Familiennamen in Form von Spitznamen erhalten. Z.B. die Namen Schmalzbauer, Spat, Enderle,...

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Das DFBB und die „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ in der Zeit von Covid-19

Wir kannten das nur aus der SF-Literatur und -Filmbranche, doch keiner dachte, dass es einmal Wirklichkeit wird, und das noch in seiner / unserer Lebzeiten… So eine arge Virus-Pandemie stand weit weg von der Mentalität des Beginns des XXI. Jahrhunderts in der breiten Masse der Bevölkerung, keiner dachte, dass wir es in Wirklichkeit erleben werden. Und siehe, diese Zeiten sind gekommen…

In Rumänien erlebten wir den vom Landeskrisenstab...

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„Spack und Breet“

Die schwowische Weltsproch

Ein kleines Mädchen aus Bukarest, dessen Eltern aus Bakowa stammten, aber zu Hause in der Familie in der Hauptstadt nur Hochdeutsch sprachen, war zehnjährig, während der Sommerferien zum ersten Mal zu ihren Verwandten nach Bakowa gekommen. Da erlernte es recht schnell die dortige Mundart. Bevor das Mädchen nach Bukarest zurückfuhr, hat man ihm aufgetragen, seinen Eltern zu berichten, sie habe in den Ferienauf dem...

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Das sollten auch Kinder wissen - Das Leben mit dem Virus

#WirBleibenZuhause So entstand auch dieser Artikel, weil ich, genau wie andere Redakteure, im Homeoffice als Zeichen der #Coronasolidarität arbeiten muss. Es ist schon eindeutig, dass diese Pandemie das Leben veränderte, aber heute scheint es  hoffnungs- und vertrauensvoller als je zuvor, dass unser Lebensstil langsam zur Normalität zurückkehren wird, aber ,,Alles hängt von uns ab‘‘... ,,Bleibt zuhause!‘‘, ,,Geht nicht hinaus!‘‘, ,,Trefft nicht...

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Online-Event zum Europatag

Mit einem Online-Event wurde heuer der 9. Mai im Kreis Temesch begangen. Dazu hatte die Präfektur in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Europe Direct und TVRTimisoara sowie mehreren Partnerinstitutionen aufgerufen. Das Programm konnte am Samstag ab 11 Uhr eingeschaltet werden. Mitgemacht haben die Vertreter der lokalen Behörden, des Militärs, des Vereins des diplomatischen Korps aus Temeswar, die Vertreter der Kulturzentren, der Verein der Senioren...

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Geschätzter Banater Schulmann und Philologe

Johann Wolf, der bekannte Banater Schulmann, Philologe, Literaturwissenschaftler, Hochschullehrer, Heimatkundler und Philosoph entstammte einer Warjascher Familie. Er wurde am 12. Juni 1905 als Sohn des k.u.k. Militärmusikers Johann Wolf und von Maria Koran in Bozen, heute Südtirol, Italien, geboren und wuchs in Wien, Pressburg und ab 1919 in Warjasch auf. 1919-20 besuchte er in Temeswar das Deutsche Realgymnasium und darauf die Katholische...

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