Temeswar - Es ist soweit: Das wichtigste und auch aufwendigste Temeswarer Stadtprojekt steht nun kurz vor seiner Fertigstellung. Es handelt sich um die technische Neuausstattung des städtischen Heizwerks „Colterm“, nicht nur das bedeutendste EU-Projekt der Begastadt aus der Zeitspanne 2007-2013 sondern auch ein Langzeitvorhaben, das nun, im Januar 2014, nach fünf Jahren kurz vor dem Endspurt steht. Das Projekt im Gesamtwert von 70 Millionen Euro...
Das Jahr 2014 steht im Zeichen von 100 Jahren seit Ausbruch des ersten Weltkriegs. Die „Banater Zeitung“ ersucht, ihren Teil zur Erinnerungskultur des Banats beizutragen, indem sie ab dieser Ausgabe eine Beitragsfolge mit Fotos von den Denkmalen veröffentlicht, die in den Banater ehemals deutschen Ortschaften an die Opfer dieses geschichtsprägenden Ereignisses erinnern, das bis auf die Gegenwart seine düsteren Schatten wirft.
Der britische Parlamentarier Keith Vaz muss sich wohl einsam gefühlt haben, als er am 1. Januar 2014 auf etwaige Horden an Zuwanderern aus Rumänien und Bulgarien gewartet hatte. Er sah sich nämlich in seiner Annahme nicht bestätigt, dass die totale Freizügigkeit auf dem europäischen Arbeitsmarkt der beiden 2007 der EU beigetretenen Länder nun zu einer Invasion führen könnte. Vor allem in Großbritannien und Deutschland hatte die...
In (fast) jeder ehemals deutschen Banater Ortschaft, steht ein Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkriegs. In der Schule lernt man zwar immer noch, dass die Ermordung des österreichischen Thronfolgers, Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Frau, am 28. Juni 1914, durch einen angeblich geistesgestörten serbischen Studenten in Sarajevo den ersten Weltkrieg auslöste. Aber das ist einmal mehr die Folge der Qualität des Hochschulunterrichts für...
Reschitza – In einer Art Bilanz-Kommuniqué teilte die Leitung der Rumänien-Filiale des tschechischen Energie-Großproduzenten CEZ mit, dass auch die Überprüfungen und Probeläufe der rundumerneuerten vier Wasserkraftwerkskaskaden am Bergstock des Semenik termingerecht beendet wurden. Damit gehört „TMK Hydroenergy Power“ – CEZ hat beim Kauf vor zweieinhalb Jahren die Bezeichnung beibehalten, die von den russischen Besitzern des Reschitzaer...
Bei 1000 Meter Höhe erwartet eine neue Skipiste ihre Besucher. Frisch eingerichtet stehen nun am Fuße des Semenik-Gebirges drei neue Pisten zur Verfügung. Die Skipiste in Wolfsberg/Gărâna soll das deutsch-böhmische Dorf auch im Winter für Touristen attraktiv machen, dachten sich die Unternehmer aus der Gegend, die das Projekt unterstützten.
Unmittelbar unterhalb der Dorfkirche in Wolfsberg wird man in Richtung Parkplatz gefahren. Von da aus muss...
Reschitza - Laut Angaben des Reschitzaer Rathauses sind noch rund 5000 Familien ans zentralisierte Fernheiz- und Warmwassernetz angeschlossen. Fast die Hälfte unter ihnen, 2.293 Familien, haben bei der Stadt um Unterstützung für die Bezahlung der Winterheizung in zentralisiertem System angesucht. Diese haben zwischen dem 28. Oktober und dem 20. November ihre Gesuche und die Begründungsunterlagen der Stadt vorgelegt.
Der größte Gewinn des Jahres 2013 ist der Reifegrad und die Polarisierung, welche die Proteste gegen die Goldförderung mittels Zyaniden und die Erdgasförderung durch Fracking erreicht haben. Stolz sein darf Rumänien auf seine Protestler gegen die (noch geplante) Goldförderung von Ro{ia Montan². Zum ersten Mal seit 1989 ist die Botschaft nicht auf materielle Forderungen aufgebaut. Erstmals will sich keiner aufgrund dieser Proteste persönlich...
Der Kuchen wurde selbst gebacken, die Glückwunschkarten wurden selbst gebastelt und die Weihnachtskugeln zumindest selbst ausgesucht. Seit über zehn Jahren veranstaltet die Nikolaus-Lenau-Schule in Temeswar/Timi{oara einen Weihnachtsmarkt im Dezember, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Alle Jahrgänge, von der ersten bis zur zwölften Klasse, beteiligen sich an dem Basar, der auf den Fluren sowie in den Klassenräumen veranstaltet wurde. Der...
Es gibt sie wirklich. Die Heimat, von der die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller in ihrem Debütprosaband schrieb. Sie liegt nur 25 Kilometer von Temeswar/Timi{oara entfernt. Jedoch ist von jener geschlossenen Dorfgesellschaft, die Müller damals ironisierte, nicht viel übrig geblieben . Was von der deutschen Gemeinde aus Nitzkydorf heute bleibt, sind Häuser. Häuser mit denen die Zeit ungnädig war.