Arad - Eine Premiere für den Kreis Arad ist die Worschtkoschtprob, die morgen im Technologischen Lyzeum Sanktanna/Sântana über die Bühne geht. Das Traditionsfest der Banater Zeitung war eines der Diskussionsthemen bei einer Pressekonferenz, die vor Kurzem beim Sitz des Demokratischen Forums der Deutschen in Arad (DFDA) abgehalten wurde. Das DFDA möchte nämlich monatlich vor die Presse treten und den Medienmachern einen Einblick in die Tätigkeit...
Virgil Mateiu hat in der Nacht schlecht geschlafen. Am morgen liegt er krank in seinem Bett und macht sich Sorgen. In wenigen Stunden muss auf er auf einer Hochzeit sein. Der Termin seit Wochen gebucht, sein plötzlicher Krankheitszustand unerwartet. Er würde jemand anderen an seiner Stelle schicken, doch so kurzfristig möchte niemand für den Fotografen einspringen. Verzweifelt wendet er sich an seine Söhne Alex und Andrei. Seit ihr Vater sich...
Reschitza – Das Dampflokomotivenmuseum, die seit über 20 Jahren aufgelassene Industrieseilbahn sowie die in der neugegossenen Asphaltdecke eingelassenen Straßenbahnschienen des aufgegebenen Nahverkehrsmittels beschäftigen den Reschitzaer Bürgermeister Mihai Stepanescu weiterhin sehr. Schließlich gehören diese drei Problemkreise zu seinen Wahlversprechungen – das gab er selber zu, ohne daran erinnert werden zu müssen: „Aufgegeben von diesen...
Das Wort „Held“ taucht auf vielen der Banater Denkmäler für die Gefallenen und Opfer des ersten Weltkriegs auf, genau wie hier, über dem Eingang zur Gedenkkapelle an einer der straßenseitigen Ecken der Kirchenumfriedung in Lowrin. Dabei hat das Wort nur teilweise mit dem zu tun, was man darunter heute versteht, steht aber vollinhaltlich trotzdem und tatsächlich in diesem heute verstandenen Sinn.
Seine etymologische Herkunft ist nicht vollständig...
Lugosch - Kontinuität in deutschem Forum und Minderheit sichern, heißt unweigerlich, den deutschsprachigen Unterricht fördern und erhalten. In Lugosch ist das Deutsche nicht an fehlendem Interesse seitens der Schüler und Eltern in der Schwebe, sondern akuter Lehrermangel bringt die deutsche Abteilung am Coriolan-Brediceanu-Lyzeum in der Stadt an der Temesch fast zum Scheitern. Dies wurde bei einem Treffen von Lehrkräften aus Lugosch mit dem...
Temeswar (BZ) - Die Sanierung des Domplatzes hat vor Kurzem begonnen. Arbeiter haben die ersten Pflastersteine vor dem römisch-katholischen Dom entfernt. Obwohl die alten Steine keine allzu große geschichtliche Bedeutung haben, wird sie die Stadt nicht ersetzen, sondern restaurieren. Sobald die Arbeiten auf dem Platz fertig sind, sollen die Steine wieder eingesetzt werden. Die neue Baustelle wird den Verkehr in der Altstadt behindern. Die...
Die Euphorie nach Vilnius, als die Republik Moldowa den Assoziierungsvertrag mit der EU unterzeichnete und der Universalretter Traian Băsescu sofort nach Chişinău reiste, um sich die Lorbeeren für seine jüngsten Nationalismen abzuholen, plätschert vor sich hin. Gutmensch Băsescu sprach bezüglich der Republik Moldowa von „einem neuen nationalen Projekt“ – und heimste damit nicht nur den Beifall der Politkrieger in Washington ein, sondern auch die...
Klassenräume und Schulwerkstätten aus dem Ferdinand-Kolleg in Temeswar haben Anfang des Jahres neue Ausstattungen von einem ihrer Partner erhalten: Die Firma Dräxlmaier und eine ihrer Partner-Berufsschulen aus Wasserburg in Deutschland haben damit eine der beiden Temeswarer Schulen unterstützt, die das Pilot-Projekt der dualen Berufsausbildung nach deutschem Muster angenommen haben. Über die Partnerschaft zwischen den Berufsschulen in Wasserburg...
Temeswar/Timişoara ist in den Augen seiner BürgerInnen eine Kulturstadt. Ohne die Förderung von Kultur könnte auch der soziale und wirtschaftliche Sektor nicht gedeihen. Das zeigt eine aktuelle Studie der West-Universität, die im Auftrag des Vereins „Temeswar Europäische Kulturhauptstadt“ zwischen dem 8. und 24. November 2013 durchgeführt wurde. Kaum überraschend, findet Bürgermeister Nicolae Robu. Schließlich würde eine andere Studie, die die...
Orawitza – Nachdem die „Feierlichkeiten“ des Jubiläums der ersten Eisenbahnlinie auf heutigem rumänischen Territorium verrauscht sind, kehrt der triste marktwirtschaftliche Alltag wieder. Und der heißt: die 34 km lange Eisenbahnstrecke zwischen Orawitza und Anina „schafft“ monatlich ein Haushaltsloch von rund 300.000 Lei; an ihrem Kauf hat sich, trotz wiederholtem Versteigerungsangebot an der Bukarester Warenbörse, niemand interessiert gezeigt;...