BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Deichmann spendet Schuhe für Obdachlose

Der deutsche Schuhhändler Deichmann hat für obdachlose Menschen aus Rumänien 1500 Paar Schuhe gespendet. Das Wohltätigkeitsprojekt wurde von dem Caritasverband für das Bistum Essen initiiert. Die Schuhe werden an elf Caritasverbänden aus Rumänien verteilt. Vergangene Woche erhielten von den 1500 Paar Schuhen rund 300 der Caritasverband aus Temeswar. Ein Teil der Schuhe wurden im Obdachlosenasyl der Caritas verteilt. Der Rest der Spende soll an...

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Temeswarer Ingenieur entwickelte 4G-Innovation

Wer glaubt, dass rumänische Ingenieure nur das umsetzen, was ihnen im Voraus gesagt wird, der liegt ganz falsch. Ein junger Temeswarer Ingenieur schaffte es, eine neue Innovation im Bereich der 4G-Technologie zu entwickeln und wartet nun auf das Patent von der Europäischen Patentorganisation (EPO).Andrei Rusan ist als Ingenieur bei Alcatel-Lucent in Temeswar/Timişoara tätig und arbeitete mehr als zwei Jahre an seinem Projekt. Dieses verspricht...

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Minderheiten mit wenig Interesse für Vorschulunterricht

Am letzten Tag der zweiten Etappe der Einschreibungen der Kinder zur Vorschulklasse führten Wertner Kremm mit dem stellvertretenden Generalschulinspektor des Schulinspektorats Karasch-Severin, Mircea Iacob Meilă, folgendes Kurzgespräch:Wie viele Kinder sind für die Klassen in Deutsch als Muttersprache eingeschrieben worden?„In Reschitza wurden elf Kinder eingeschrieben für diese schulvorbereitende Klasse, in Karansebesch überhaupt keines.“Wie...

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Die Geschichte einer Leidenschaft

Er trug seine Haare lang, spielte Folk und klebte die Worte „Es kümmert mich“ (rumänisch: „Mie-mi pasă“) auf seine Tür. Zu kommunistischen Zeiten brauchte man dazu unglaublich viel Mut. Doch nichts konnte den Schriftsteller und Sänger Nicu Vladimir (1950 – 1995) davon fernhalten, durch seine unkonventionellen Lebenseinstellungen, durch seine Texte und Lieder dem Regime zu trotzen. Daher wurden seine Texte jahrelang nicht veröffentlicht....

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Die Zier der Agora

In Bukarest nimmt man nur die Proteste auf dem Universitätsplatz wahr und kämpft um dessen Erklärung zur „Bürgerlichen Agora“ – als ob man mit dieser Paarung nicht eine Tautologie macht. Die Agora war in der Antike das Diskussionsforum (und zeitweilig mehr) der freien Bürger – was sucht dann noch das mit den „Bürgern“ daneben?

Denn „Bürger“ bedeutete laut Duden ursprünglich “Verteidiger“, später „Bewohner“, bzw. „Burgverteidiger“ und „Burg-„...

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IT&C nach englischem Muster fördern

Geschäftsinitiativen im IT&C-Bereich fördern, unterstützen und beherbergen - das soll im zukünftigen Gebäude an der Circumvalatiunii-Straße Nr. 2-4 inTemeswar geschehen. KMU, die wirtschaftliche Unterfangen im Bereich der Informationstechnologie starten oder festigen wollen, "werden Unterstützung erhalten, um wettbewerbsfähig zu sein", sagte der Bürgermeister von Temeswar/Timişoara, Gheorghe Ciuhandu, bei der Grundsteinlegung der sogenannten...

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Bei Investitionsplänen: Ausländer zaudern und zögern

Die ausländischen Direktinvestitionen in Rumänien befinden sich seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise auf einer schier endlosen Talfahrt. Der Unternehmer aus dem Bereich erneuerbare Energien verschiebt seit fast einem Jahr immer wieder seine Niederlassungsgründung in Rumänien, ein anderer ist zwar von seiner Firmenerweiterung überzeugt, getätigt wurde die Investition bisher ebenfalls noch nicht. Nur 23 Millionen Euro wurden im Januar 2012...

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Eine zweite Chance: Mit 30 in der dritten Klasse

Zwischen den zahlreichen Grabkreuzen schreibt der 14-Jährige das Wort „Zuhause“ hin. Bunt gefärbt sind die Buchstaben. Schwarz-weiß, der Friedhof. Es hätte aber auch der Hauptbahnhof sein können. Oder die Zuglinien im Ronatz-Viertel. Nachdem man jahrelang auf der Straße gelebt hat, kann man schon einiges als „Zuhause“ nennen. Bei der Malereiwerkstatt im Temeswarer Zentrum für Straßenkinder heißt es, das letzte Zuhause als Straßenkinder zu malen....

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Deutsches Schülertheater feiert Geburtstag

„Liebe – Freundschaft... Wo ist die Grenze? Ich habe mich oft gefragt. Wärme und Kälte, wenn man DEN Menschen sieht. Liebe? Freundschaft? Ich habe auch gefühlt. Jeden Tag, wenn ich an der Bank vorbei gehe, schaue ich mir die Ecke an, in der ich meine erste Umarmung und den ersten Kuss erlebt habe. Obwohl die Bank meistens staubig oder nass ist, ist DIE Ecke immer rein. Als ob man sie täglich polieren würde um irgendwann, in Zukunft, wenn wir...

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110 Kandidaten für Karansebesch

Karansebesch – 110 Bildhauer aus der ganzen Welt haben sich in diesem Jahr für eine Teilnahme am Bildhauer-Plein-air von Karansebesch beworben. Der Koordinator des Internationalen Symposiums für Marmorbildhauerei 2012, Eugen Petri, hatte am Montag Vertreter des Rathauses, der Bürgerschaft, der Medien, Bürgermeister Ion Marcel Vela und der Kulturinstitutionen zur Auswahl der diesjährigen Teilnehmer ins Rathaus Karansebesch eingeladen. Letztendlich...

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