BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Ein Jahrhundert in der großen Familie

Es ist, selbst für die ihr Nahestehenden, die guten Freunde und langjährigen Kollegen vom Temeswarer und Banater Forum, schwer nachzuvollziehen: Else von Schuster wurde 90! Als Hommage für ein erfülltes Leben, neun Jahrzehnte in der großen Familie, der Banater deutschen Gemeinschaft, feierte das Demokratische Forum der Banater Deutschen vor Kurzem den 90. Geburtstag eines ihrer bekanntesten und weiterhin aktivsten Mitgliedern mit einem schönen...

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Trotz Furcht vor dem Feuer: rückläufige Versicherungen

Die Rumänen fürchten Feuer weitaus mehr, als Wasser. Dies hat keinen religiösen Hintergrund, sondern geht aus einer Statistik zum Thema Versicherungen in Rumänien hervor. Demnach gilt die Feuergefahr als größte Bedrohung für die Wohnungen der Rumänen. Vier von zehn Bürgern des Landes sind dieser Meinung und für nahezu ein Drittel stehen Erdbeben ganz oben auf der Liste der potenziellen Gefahren, berichtet Mediafax. Weitere Daten zeigen, dass 15...

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Zeugen der Temeswarer Industriegeschichte

Die deutsche Schwarz-Gruppe sorgt für eine absolute Neuigkeit in Rumänien. Ein neuer Laden wurde auf dem Gelände der alten Strumpffabrik in Temeswar/Timişoara gebaut – die Mauern der alten Fabrik wurden beibehalten und im neuen Architekturkonzept integriert. Während wenige Traditionsunternehmen weiterhin ihre Produkte in Temeswar herstellen, geraten andere in Vergessenheit. Die Industriearchitektur wird auch durch die Stadtentwicklung aus der...

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Berg Ţarcu vor Bauwut gerettet

wk. Reschitza – Der Prozess der Föderation „Coaliţia Natura 2000“ gegen das Ministerium für Umwelt, Gewässer und Wälder (MMAP) dauert seit August des vergangenen Jahres an. Streitpunkt ist die Forderung der Umweltschützer, die Umweltgenehmigungen des einschlägigen Ministeriums für den Bau von Kleinwasserkraftwerken an den Gebirgsbächen Şucu-Olteana und Bistra Mărului an den Westhängen des Ţarcu-Massivs rückgängig zu machen. Beide Gebirgsbäche...

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Weiterhin ein Problemfall des Denkmalschutzes

Wie groß das Interesse des Kreisrats für den Erhalt von denkmalgeschützten Immobilien ist, zeigt schon die Tatsache, dass es mindestens zwei Fälle pro Jahr gibt, wo das Kreisparlament per Mehrheitsentscheidung auf sein Vorkaufsrecht für solcherart Bauten verzichtet – mit denen man sich andrerseits als „Zeugnisse glorreicher Vergangenheit“ brüstet. Zugegeben: die denkmalgeschützten Bauten, auf die es ankommt – etwa in Orawitza oder...

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Temeswarer Beiträge zur Germanistik

Vom „Wahn und Wahnsinn im Werk Johann Wolfgang Goethes und Friedrich Schillers” bis zum deutschsprachigen Hermannstädter Theater im Ersten Weltkrieg: Der 12. Band der „Temeswarer Beiträge zur Germanistik” ist spannend. Und zwar nicht nur für Sprach- und Literaturwissenschaftler, sondern auch für Studenten und Personen, die sich für Literatur aus dem deutschsprachigen Raum sowie für deutschsprachige Literatur aus Rumänien interessieren. Liefern...

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KOMMENTAR: Wunderlösung Geld?

„Uns ist nicht bekannt, ob der Papst in Rom um Vergebung gebeten hat für den Kreuzzug der christlichen Kinder, die auf die islamischen Kinder gehetzt wurden zu Zeiten, als noch von keinem Dunkel des Mittelalters die Rede war“, schreibt Mircea Dinescu in seiner jüngsten Kolumne. „Aber jetzt, da wir vom überdunklen 21. Jahrhundert reden können, wäre es der Fall, dass die alten Muftis vor Schande erröten über die furchtbaren Taten ihrer Zöglinge,...

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Schule und deutsche Minderheit

Reschitza - Am Tag der Heiligen Elisabeth, dem 19. November, wurde 1987, nach hürdenreich verlaufenen Vorarbeiten, der Reschitzaer Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ gegründet, der nach der Wende zum Motor und Brennpunkt des Kulturlebens im Banater Bergland werden sollte – das als beispielgebend für alle von Deutschen bewohnten Gebiete Rumäniens angesehen werden kann. 28 Jahre später, vergangene Woche,...

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Werkstatt noch in der Ausschreibungsphase

Temeswar – Das Fehlen von Lehrplänen auf westeuropäischem Niveau und einer modern ausgestatteten Werkstatt ist das dringendste Problem, mit dem sich das duale Berufsausbildungssystem am Technischen Ferdinand-Kolleg in Temeswar/Timişoara aktuell auseinandersetzt. Angesprochen wurde es beim jüngsten Banat-Besuch des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien, Werner Hans Lauk, der in Begleitung von Konsul Rolf Maruhn ein Gespräch mit...

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Hochleistung von der Wohnzimmercouch

Die Arbeitnehmer in Rumänien sind EU-weit am häufigsten gezwungen, sich im Büro aufzuhalten, um ihren Job zu versehen. 81 Prozent der Mitarbeiter von KMU sind in dieser Situation, im Vergleich zu den Norwegern, die mit 51 Prozent am wenigsten an den Arbeitsplatz gebunden sind. Dies geht aus einer Studie von Ipsos Mori, für Microsoft erstellt, hervor. Die Arbeitnehmer in rumänischen KMU legen der Studie nach den größten Wert auf einen sinnvollen...

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