Nach dem Himmelfahrtgottesdienst vom 29. Mai war es endlich soweit: Die Honterus-Gemeinde und ihre Gäste hatten als erste die Gelegenheit, die neue Ausstellung in den beiden Räumen links und rechts der Eingangshalle der Schwarzen Kirche zu besichtigen. Einführend erläuterte Stadtpfarrer Christian Plajer in einer Ansprache einige der Erwägungen, welche zu der Neugestaltung der Ausstellung zu der Geschichte der Schwarzen Kirche geführt haben: „Bei...
Sehr geehrter Herr Stadtpfarrer Dörr, sehr geehrte Damen und Herren, nachdem Sie mir freundlicherweise die Einsichtnahme in die Gutachten und Renovierungsvorschläge der Ingenieurbüros Popp&Asocia]ii (Bukarest), Barthel &Maus (München) und Dr. Krekeler (Brandenburg) ermöglicht haben, möchte ich noch-mals zu den geplanten und wohl teilweise schon ausgeführten Renovierungsarbeiten an der Stadtpfarrkirche von Hermannstadt Stellung nehmen.Sie teilten...
LEFÖ ist die erste Opferschutzeinrichtung für Frauenhandelbetroffene in Österreich. Die Organisation wurde ursprünglich gegründet, um die lateinamerikanischen Flüchtlinge zu unterstützen. In den letzten 20 Jahren hatte man aber immer mehr mit Migrationsströmen aus Mittel- und Osteuropa zu tun. ADZ-Redakteurin Aida Ivan sprach mit der Leiterin der NGO, Evelyn Probst, über osteuropäische Frauen, die im Ausland ausgebeutet werden. Wie groß ist das...
Am 1. Juni spazierte ein sechsjähriges Mädchen mit Mutter und Bruder über die Bersaubrücke beim Reschitzaer Stadtzentrum, unter der Industrieseilbahn hindurch. Dabei fiel ein Holzstück am Schutznetz aus Stahldraht vorbei herunter und traf das Mädchen am Kopf. Schwerverletzt, wurde es vom Rettungsdienst zuerst ins Notfallkrankenhaus Reschitza, anschließend ins Kinderkrankenhaus „Dr. Louis Ţurcanu“ nach Temeswar gebracht, wo die Kopfverletzung...
Im Rahmen des Langzeitprojekts „Siebenbürgische Dorfportraits” soll im Juli dieses Jahres erstmals eine Sommerakademie für Videojournalisten stattfinden. Hermannstädter Journalismus-Studenten werden unter Anleitung des Regisseurs Günter Czernetzky vom 7. bis 13. Juli im Pfarrhof von Katzendorf/Caţa Quartier beziehen und die Dörfer der Umgebung unter die Lupe nehmen. Ziel des Projekts ist es, die Studenten an eigenen Kurzfilmen arbeiten zu lassen,...
Bilder wirken schon seit eh und je auf den Betrachter in irgendeiner persönlichen Weise. Deswegen gibt sowohl der Fotograf sein Bestes als auch das fotografierte „Objekt“, welches „ im rechten Licht“ erscheinen möchte, um für viele Betrachter in Erinnerung zu bleiben. Fotos anzuschauen macht jedem Spaß, sie lassen der Fantasie freien Lauf, ohne anstrengend zu sein. Als Kind, erinnere ich mich, wurden meistens an den langen Winterabenden Fotos...
„Eigentlich hätte ich Ärztin werden sollen, wie fast alle Mitglieder aus der Familie meines Vaters – mit meinen Cousins und Neffen könnte man ein Krankenhaus eröffnen “, gesteht Doina Mândru lachend. Ihr Glück war, dass sie im Schulunterricht bei der Sektion eines Frosches in Ohnmacht fiel. „Wenn Biologie schon so hart ist, wie wird dann erst Anatomie?“ fragte sie sich mit Grausen und widersetzte sich fortan dem Druck der Eltern zum...
Im Matthäusevangelium (10, 32-33) spricht Christus ein für uns schicksalentscheidendes Wort: „Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen!“Angesichts dieser Worte, die über unser ewiges Schicksal entscheiden, muss es uns klar sein, was wir von Christus halten. Wer ist Er für uns?...
„Jedes Ding hat eine Form – eigentlich eine Selbstverständlichkeit“, beginnt Cătălin Vasilescu, Präsident des Humboldt Clubs Rumänien, seine Motivation für das erste interdisziplinäre Symposium zum Thema „Über Form und Muster“, das vom 29.-31. Mai in Bukarest stattfand (siehe auch hier). „Doch was haben Landschaften, archäologische Artefakte und Tumoren gemeinsam?“ fragt er provozierend und versetzt: „Wir haben eigentlich gar keine Ahnung, was...
Unter dem Motto „Heimat ohne Grenzen“ feierten rund 20.000 Siebenbürger Sachsen bei hochsommerlichem Wetter ihren 64. Heimattag vom 6. bis 9. Juni in Dinkelsbühl. Sie gedachten vor allem zweier historischer Ereignisse – der Evakuierung der Nordsiebenbürger Sachsen vor 70 Jahren und der Wende in Osteuropa vor 25 Jahren –, die zu Leid, Heimatverlust, aber auch Aufbruch geführt haben. Die Siebenbürger Sachsen in Deutschland brachten sich in den...