2016 wurde die Stadt Temeswar zur Europäischen Kulturhauptstadt für das Jahr 2021 gewählt, den Titel wird sie sich mit der serbischen Stadt Neusatz/Novi Sad und einem knapp 30.000 Einwohner zählenden Vorort von Athen, Elefsina, dem altertümlichen Eleusis mit seinen Mysterien, teilen. An der Bega sind sich alle einig, dass die Stadt mit der Wahl zur Europäischen Kulturhauptstadt die größte Chance bekommen hat, die sich ihr nach 1989 bieten konnte,...
„Bukarest – die dynamischste Stadt des Landes“ steht in großen Lettern an der Wand. Darunter erfährt man: Die Hauptstadt war in der Zwischenkriegszeit ein wahrer Anziehungspunkt, ihre Bevölkerung wuchs von 341.000 Einwohnern 1912 auf 639.000 im Jahr 1930 an. Die Wirtschaft boomte: Verantwortlich für das demografische Wachstum und die Modernisierungen in der Stadt war die rasche Entwicklung der Industrie. Vorhandene Unternehmen wurden ausgeweitet,...
Vor einigen Jahren, als der heutige Präfekt von Karasch-Severin, Matei Lupu, noch in Neumoldowa erst Gewerkschafter des Bergbauunternehmens und später für die PSD Bürgermeister war, wurde es als Großereignis und bedingungslos begrüßenswert gefeiert, als der Automotive-Hersteller Delphi-Packard sich für Neumoldowa als einen seiner Standorte in Rumänien und in den neuen EU-Mitgliedsstaaten entschied.Der Raum war durch die Einstellung des Abbaus von...
„Unser rumänisches Unterrichtswesen ist sehr gut. Es ist schade, dessen Werte zu überschatten durch Hervorhebung solch unwichtiger Sachverhalte wie Plagiate.“ Zitiert nach dem Bildungsminister der Marionettenregierung Dragnea 3. Laut Valentin Popa ist auch die Zitatkennzeichnung obsolet, denn Herr Popa, Rektor der Uni Suceava, versichert uns, dass „nirgends vorgeschrieben ist, dass man einen Text, den man übernimmt, mit Anführungszeichen...
Als EU-Ratspräsident Donald Tusk beim jüngsten EU-Gipfeltreffen im vergangenen Dezember in Brüssel die Migrationspolitik Europas als spalterisch und ineffektiv bezeichnete, gab es seitens der 28 Staats- und Regierungschefs sofort Widerspruch. Tusk erinnerte daran, dass vor mehr als zwei Jahren beschlossen worden war, insgesamt 120.000 Flüchtlinge aus Griechenland und Italien innerhalb der EU umzusiedeln und dass bisher nur 34.000 umverteilt...
Seit Beginn des Schuljahres 2017-2018 wurde an deutschsprachigen Schulen in Rumänien auf Initiative der Unterrichtskommission des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien (DFDR) ein Mentorenprogramm ins Leben gerufen. Mentoren sind Lehrer mit sehr guten Deutschkenntnissen, die Begleiter und Berater ihrer Kollegen sind, die die deutsche Sprache nicht so gut beherrschen. Ein Mentor soll offen sein für die Probleme, die Kollegen hinsichtlich...
Ich wohne in Düsseldorf, in der Sternwartstraße. Hier um die Ecke, in der Aachener Straße, ist die Praxis von Dr. Peter Porsche. Er stammt aus Rumänien, wie auch seine Frau Anna-Maria Porsche, die Biologie studiert hat und die in der Praxis mitarbeitet.In Düsseldorf gibt es eine Menge aus Rumänien stammender Ärzte. Peter Porsche heißt tatsächlich Porsche, obwohl er keine Hochgeschwindigkeitsautos produziert. Er ist HNO-Arzt. Er ist Siebenbürger...
Mit Gesamteinnahmen in Höhe von 394,869 Millionen Lei rechnet die Temescher Kreisverwaltung für das Jahr 2018, das sind um fast 80 Millionen Lei weniger als 2017. Der Rückgang hängt mit dem allgemein erwarteten Rückgang der Steuereinnahmen zusammen, die der Kommunalverwaltung zur Verfügung stehen werden, aufgrund der am 1. Januar in Kraft getretenen umfangreichen Änderungen der Steuer- und Abgabenregelung in Rumänien. Alle Kommunalbehörden gehen...
„Mit dem Russland-Bündel direkt ins Gefängnis.“ So schilderte mir kürzlich der Sohn Peter, 60, das überraschende und enttäuschende Empfangs-Erlebnis seiner Mutter in Rumänien nach der „Heimkehr“ aus der sowjetischen Deportation Ende 1950. Im Unterschied zu den meisten anderen Landsleuten hatte sie („für Nix“, kommentierte der Sohn) statt fünf fast sechs Jahre im Raum Stalino (Makejewka, Bergwerk Trudowskaja, Stalino) gearbeitet bzw. ungewöhnlich...
Wahr ist das Wort des Dichters Schiller: „Wohltätig ist des Feuers Macht!“ Das erfuhren wir 1945, als wir in die Sowjetunion deportiert wurden. Wir mussten bei eisiger Kälte im Freien arbeiten. Unsere erste Sorge war, ein Feuer anzuzünden. So konnten wir uns von Zeit zu Zeit am Feuer aufwärmen. Ohne Feuer hätten wir die „kalten Jahreszeiten“ kaum überstanden.Das Feuer ist eine der größten Gottesgaben. Ohne Feuer gäbe es keine wirtschaftlichen...